ich weiss ned ob es normal ist - ich habe zwei kinder und die angst das ein kind stirbt macht mich wahnsinnig! beide sind total gesund und alles - aber dennoch verfolgt mich diese angst! im taeglichen umgang mit ihnen ist alles ok - aber sobald ich nicht bei ihnen bin hab ich wieder diese angst! ich kann auch keine filme etc ansehen in welchen kinder sterben - missbraucht werden etc. ich kann damit einfach nich tumgehen! bin ich paranoid?
hallo manuel,
hast du es irgendwann einmal in deinem umfeld erlebt,
daß ein kind gestorben ist?
hat es dich berüht?
wie hast du das verarbeitet?
ich kenne diese angst in bezug auf kinder verlieren
und ich habe nichtmal kinder.
gruß yvi
hallo manuel,
hast du es irgendwann einmal in deinem umfeld erlebt,
daß ein kind gestorben ist?
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nein - nichts dergleichen - aber das ist nicht so ne „angst“! diese angst macht mir bauchschmerzen - nicht in meiner und auch nicht in der famileie meiner frau ist sowas bekannt das ein kind gestorben ist ! auch nich tbei freunden etc. ich weiss ned - vielleicht sollte ich zum psycho?
Hi Manuel!
Mir geht es auch so. Allerdings nicht in so einen großen Ausmaß.
Ich glaube diese Angst ist eingeboren und wir haben das mit alle anderen (oder fast) Tierenarten gemeinsam. Ich glaube es ist ein Mechanismus, dass die Natur sich hat einfallen lassen, um das Fortbestehen der Menschheit soweit wie möglich zu sichern.
Ich denke wenn Du langsam und unverkrämpft versuchst, das Kind stundenweise in das Obhut von Menschen zu lassen, die Du vertraust und liebst (zB Familienangehörigen, gute Freunde,…) wird das mit der Zeit verschwinden. In dieser Zeit solltest du versuchen, Dich mit etwas zu beschäftigen, die Dich so sehr beanspruchen (oder so gut gefallen), daß du keine „Zeit“ hast, Dir solche Sorgen zu machen.
Sonst evtl profesionelle Hilfe holen, bzgl „Loslassen können“, denn später kann es zu größeren Probleme führen. Vielleicht kurz einen Psychologen fragen???
Jedenfalls wünsche ich Dir alles Gute und daß diese Problem sich bald auflöst!
Schönen Gruß
Helena
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bin ich paranoid?
Hi Manuel, ich bin natürlich keine Psychologin aber ich glaube nicht dass Du krank bist.
Ich glaube die entscheidende Frage ist ob Deine Angst so stark ist, dass sie Einfluss auf eurer Zusammenleben hat. „Igelst“ Du Dich denn mit Deinen Kindern ein? Oder versuchst Du ganz bewusst sie von vielem fernzuhalten?
Meine Mutter war/ist nämlich auch sehr ängstlich und ich konnte mit 7 weder Radfahren noch Schwimmen. Freunde wurden eingeladen, der Schulweg sehr lange überwacht etc. Das fand ich als Kind teilweise mehr als nervig.
Jetzt da ich selber Kinder habe kann ich ihre Ängste teilweise nachempfinden.
Ich glaube, die Angst um Kinder ist etwas dass ganz tief in einem drin sitzt, das lässt sich nicht mit Argumenten oder statistischen Zahlen „beruhigen“.
Wenn Gewaltverbrechen gegen Kinder in den Medien sind kann es mir auch passieren dass ich meine Große mal wieder von der Schule abhole…und Filme in denen Kinder sterben oder es ihnen schlecht geht kann ich auch nicht sehen.
Da habe ich schon abgeschaltet.
Viele Grüße - Sue
Hallo Manuel,
warum machst Du Dir überhaupt solche Gedanken?
Passieren kann immer was. Ob Dir oder den Kindern. Verhindern wirst Du es nicht können, wenn es passiert.
Ich könnte ja verstehen wenn Du kranke Kinder hättest, das Du Dir Sorgen machst. Aber so, gibt es doch keinerlei Anlass dafür.
Ich habe auch eine Tochter, und klar bin ich manchmal was ängstlich, wenn sie irgendwo hochklettert aber ich sage einfach nicht, denn vermutlich wenn ich dann meine Angst zum Ausdruck bringe verunsichert das meine Kleine und sie traut sich es nicht mehr zu.
Und das will ich auf garkeinen Fall. Und Du sicherlich bei Deinen Kindern auch nicht.
Also pack diese Gedanken auf die Seite und denk Dir lieber lustige Spiele für die Kinder aus.
Nur weil Du die Kinder nicht immer im Auge haben kannst, heißt es nicht gleich das sie direkt in Gefahr sind.
Ich hoffe geholfen zu haben.
gruß
Little_Flower
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also erstmal danke!
aber scheinbar weiss keiner was ich fuer aengste durchmach! das ist nicht dieses „beim spielen wenn sie auf baeume klettern!“ es ist das danach das ich richtig schlimme bauchschmerzen bekomme wenn ich daran denke was ihnen haette passieren koennen und in meinem kopf spinnen bilder rum wie sie daliegen! das macht mich fertig! das laeuft wie ein film ab und ich kann mich nicht dagegen wehren (uebrigens sind meine kinder 5 und fast 3!) was ich mir denke ist eventl. koennte es sein das ich ja selber nicht mit meinem leben klar komm un dies auf mein kinder projezier(?)!? wisst ihr in meinem leben ist eigenlich noch nichts so richtig „glatt“ gelaufen …ne ich weis nicht! hab nen super job - ein kleines haus - auto - ne tolle frau und super kinder aber eben der verlust mach mich irre! ich will auch keine leute miess draufbringen ich will nur mal wissen wie weit is es noch bis zum wahnsinn?
gruss manuel!
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Übertriebene Angst
Hallo Manuel,
normal bin ich der letzte, der die Leute zum Irrenarzt schickt, aber Dir würde ich zu einer Beratungsstunde bei einem praktizierenden Psychologen raten.
Du weißt ja selbst, daß die Angst um die Kinder etwas völlig natürliches ist, nur ist bei Dir deren Ausmaß so groß, daß Du erheblich darunter leidest. Und solange das so ist, bleibt Deine erzieherische Fähigkeit eingeschränkt, das wurde ja schon gesagt hier.
An Deiner Stelle würde ich mich natürlich nicht auf eine riesenlange psychiatrische Behandlung einlassen. Aber es gibt mentale Tricks, mit denen man einer solchen Malaise beikommen kann, und da solltest Du Dir von einem Fachmann die richtigen heraussuchen und sie Dir beibringen lassen.
Mit herzlichem Gruß,
Wolfgang Berger
Hallo Manuel,
bis heute habe ich noch keine ärztliche Hilfe benötigt und ich empfinde genauso schlimm wie du. Meine Söhne sind jetzt 13 und 14 Jahre, ihnen gefällt es ganz gut, das ich sie zumindest am Morgen auch heute noch in die Schule fahre. Ich bin Autofahrer und sehe wie die Kinder gefährdet sind im Strassenverkehr, in der Hauptsache am Morgen, da viele verschlafen und schnell zu ihrem Arbeitsplatz wollen und wer sich nicht in Gefahr begibt kommt nicht drin um. Bisher klappt das sehr gut, weil auch unter dem Deckmäntelchen das ich da auch im Wald mit unserem Hund gehen kann. Am Nachmittag bin ich tapfer
und sie kommen mit Bahn und Bus nach Haus, aber wehe ich höre das tatütata, dann krampft sich auch bei mir alles zusammen. Vielleicht bin ich auch erst „so“ seit dem Tag als einer Freundin ihre Nichte unter die Strassenbahn kam und zu Tode. Vielleicht liegt es daran, das der Schulweg an dieser Strasse vorbei führt, oder am Job meiner Mutter, die solche Unfälle aufnahm und ab und an erzählte. Vielleicht auch und das glaube ich, war es, als die zwei noch klein waren, so 3 und 4 Jahre, habe ich sie vor unserer Ladentüre kurz stehen lassen und drinnen mein Portomonai geholt, sie blieben brav dort stehen und ich war auch schnell wieder draussen alles o.k. jedoch am nächsten Tag, die Kinder waren bei meiner Mutter, wurde in der Nähe von unserem Laden ein PKW gestohlen, der fuhr in einer wilden Verfolgungsjagd über dem Bürgersteig hinterher die Polizei, der Gedanke das es einen Tag vorher hätte sein können, bringt mir heute noch Magenschmerzen.
Bis jetzt habe ich es noch einigermassen im Griff diese Angst, sie sind auch oft in der Stadt, fahren Bus und Bahn, was sie aber wissen ist, sie müssen Bescheid geben, wenn es mal eine 1/2 Stunde später wird.
Ich will nicht sagen ich freue mich das es auch andere gibt die so empfinden, aber es erleichtert doch ein wenig, weil auch ich dachte ich bin unnormal und eine hysterische Zicke 
Übrigens geht es mir auch so beim fernsehen, ich schalte um, Vogelstrauss…
Wenn Kinder entführt werden und Hundertschaften suchen, dreh ich bei den Nachrichten am Rad, ich habe dann ein so heftiges Mitleid mit den Eltern und dem Kind, das ich heulen könnte.
In solchen Fällen wünsche ich mir die Todesstrafe einzuführen für diese Täter, ob krank oder nicht, oder 10 Minuten alleine mit den Eltern der Opfer.
Ich wünsche dir alles Gute und das du deine Ängste im Griff behälst, sollte es bei mir schlimmer werden, werde ich in ärztliche Behandlung gehen.
Liebe Grüße
Caschmi
hallo nochmals,
wenn deine angst so unangenehm ist, und du gern aktiv etwas daran ändern möchtest, könnte der weg zu einem therapeuten doch ein guter sein. vielleicht kommst du deiner angst näher und kannst sie entweder überwinden, oder mit ihr zu leben lernen.
ich habe den eindruck, daß du nicht gelernt hast mit ihr zu leben, sondern gelernt hast, sie zu ertragen (wenn überhaupt).
bei einem therapeuten kann man der sache auf den grund gehen.
wichtig ist deine einstellung zu dem thema. wieviel ist es dir wert, daß es dir besser geht! was bist du bereit, dafür zu tun.
gruß yvi
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Ich weiß nicht ob dir mein Tipp hilft, aber versuch’s einmal:
Also: Angst ist ein Gefühl. Das Gefühl „Angst“ hat entwicklungsgeschichtlich einen Sinn - Schutz vor einer Gefahr.
So weit so einfach. Jetzt frag dich, vor welcher Gefahr dich dein Gefühl schützen soll. Wenn es etwas konkretes ist, und du hast eine Möglichkeit, diese Gefahr abzuwenden, dann tu es. (Beispiel - eine gefährliche Kreuzung auf dem Schulweg: kann man die umgehen, wen muss ich bearbeiten, dass die Kreuzung entschärft wird, Kinder begleiten,…)
Meist ist diese Angst aber nebulos: Ich habe Angst. Wovor genau, weiß ich nicht - eigentlich nur vorm Ergebnis (verletzte, tote Kinder). Zurück zum Anfang: Diese Angst warnt mich vor keiner konkreten Gefahr.
Deshalb (und das erfordert Übung und Konsequenz) „schicke“ ich dieses Gefühl weg, weil es fehl am Platz ist, es erfüllt keine Funktion, es bewirkt nur, dass es mir schlecht geht (und sonst niemandem, schon gar nicht den Kindern). Also weg damit, ich brauch dich (das Gefühl Angst) nicht.
Schafft nicht jeder, aber versuchs, vielleicht musst du einige Zeit durchhalten, dieses „Wegschicken“ anfangs alle paar Minuten machen, aber nach einiger Zeit kommt diese Angst immer seltener, bleibt irgendwann ganz aus.
Probier’s
Viel Erfolg!
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Hi Manuel !
Habe eine 8jährige Tochter. Mein einziger Sohn ist 1993 verstorben. Mit 18 Jahren an einer Gehirnblutung. Hab also ein Kind extrem früh bekommen, mit 16 ! Und eins spät mit 37 ! Auch ich kann mit meinen Ängsten nur sehr schwer umgehen, ich male mir täglich !! das Schlimmste aus !
Habe auch schon festgestellt, das meine Tochter durch mein ÜBERVORSICHTIGSEIN erhebliche Probleme bekommt. Ich kann sie nicht loslassen, bzw. laufenlassen. Mittlerweile treten Probleme in der Schule auf, die Kids wollen sich treffen, und ich male mir einfach immer das schlimmste aus und ich kann sie nicht gehenlassen oder nur sehr eingeschränkt. Ich weiss auch nicht was ich tun soll…Ich glaub, wir müssen über unseren Schatten springen und einfach loslassen… wenn du einen guten Tip hast, melde Dich mal. Lieben Gruss
Conny
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