Angst auslösende Spiele?

Gibt es Spiele, die wirklich Angst auslösen?
Ich meine damit jedoch keine Spiele wie Resident Evil oder ähnliches, die als Hauptauslöser Gewalt, Brutalität usw. haben, ich meine also Spiele, bei denen die Angst nicht durch „Bilder“ entsteht, sondern „im Kopf“ der Spielenden (meiner Meinung nach ein viel größeres „Angst-Potential“), auf Filme übertragen also keine „Splatter“, sondern eher „Psycho-Horror“, wobei mir auch kaum solche Filme einfallen.

Als Film fällt mir da BoogyMan ein. Der arbeitet so mit der Kindheitsangst vom Mann im Schrank oder unter dem Bett. Is eigentlich recht harmlos der Film, aber trotzdem solltest du dir nicht vornehmen nebenbei was zu trinken. Wir ham uns im Kino nicht getraut die Becher in die Hand zu nehmen, da wir Angst hatten das Ding gleich vor Schreck durch die Gegend zu schmeißen.

Als Spiel hab ich mal nen etwas älteren EgoShooter oder so gespielt (Name vergessen, is schon lang her). Da läuft man im ersten Level noch komplett ohne Ausrüstung (nichtmal Fäuste :wink:) durch die Gegend, man hört Geräusche und Schreie, es ist Düster, das Licht flackert,… PANIK… Aber nen Gegner gibts im ganzen Level nicht (was man aber nicht weiß). Hier wird zwar wenn dus genau nimmst auch über die Bilder und vor allem Geräusche Angst verursacht, aber eher so eine gruselige Angst im Dunkeln, als die Angst, dass so eine definierbare Angst vor irgendwas bestimmtem.
Ansonsten fällt mir kein Spiel ein, wo die Angst noch abstrakter ist.

CU
Andi

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Hallo!
Kommt drauf an, was Du für Angst meinst! Ich kann mich zwar nicht über wirkliche Horrorspiele äußern, falls es die gibt, aber ich habe bei Echtzeitspielen schon echte Angst gekriegt, weil ich dachte: „gleich kriege ich den Herzkasper“. Deshalb spiele ich keine mehr! Wenn ich z.B. höre: „Sie kommen von überall!“ … ich mag nichtmal dran denken!
Das Dumme daran ist, daß es schwerfällt, in solchen Situationen aufzuhören, weil man bereits einen gewissen Ehrgeiz entwickelt hat, den Sack endlich fertigzumachen. Wahrscheinlich nehme ich das zu ernst, kann’s aber leider nicht ändern.
Gruß - Mona

Hallo
Im Prinzip verbinden Spiele den „Angst-Horror“ sehr oft mit Gewalt, da der Spieler ja einen „Anreiz“ haben muß und das ist in der Regel das Ausschalten von Gegnern.
Ich glaube das Uralte „Phantasmagoria“ kam ohne „Tötung“ aus, da es ein Adventure war. Habe es selber aber nie gespielt.
Spiele bei denen man durch „Unbehaglichkeit“ Angst bekommt sind z.B. „Silent Hill (2)“, das durch sehr viel Psycho-Terror Angst erzeugt (z.B. Laute erschreckende Geräusche in einem leeren Raum, das Radio das bei Geistern knistert, auch wenn es nur harmlose Geister sind).
Aber auch „Project Zero“ (PS2, XBOX) war ein Spiel das gänzlich ohne Waffen auskommt. Man stöbert durch Geisterhäuser und muß diese mittels „Fotografieren“ sozusagen auflösen. Das war schon sehr spannend, wenn man durch den Sucher guckte und den Raum absuchte und der Geist dann plötzlich vor einem auftauchte.
Auf dem PC kann ich jetzt auch noch „Thief - Dark Project 3“ nennen. Da war man ein Meisterdieb im Mittelalter. Das Spiel kommt quasi komplett ohne Tötung aus, dafür muß man sich aber durch die Schatten bewegen und sich um Gegner herumschleichen. In dem Spiel gibt es auch ein Geisterschiff und ein abgebranntes Irrenhaus/Kinderheim(?) und da laufen allerhand Spukgestalten herum. Das war extrem aufregend. Ich weiß noch, wie ich dort vor einem Gegner wegrannte und nach einer Weile stehen blieb (wo ein jeder andere Gegner schon in Ruhe gelassen hätte) und drehte mich um und da packte mich dieser Gegner gerade. Es war spät Abends, dunkel um mich und ich habe mich so erschrocken, das ich vor Schreck geschrien habe :smiley:
Super Atmosphäre muß ich sagen.
Andere Spiele die „Angst“ auslösen sind dann noch Spiele im Ego-Shooter bereich. Z.B. Condemned oder FEAR, die ebenfalls eine sehr dichte Atmosphäre haben (vor allen Dingen das hierzulande indizierte Condemned, bei dem man sich i.d.R. mit Schlagwaffen die man überall findet zur Wehr setzen muß).

Bei mir ist es auch so, das sehr große Spannung (was ja der Angst sehr ähnelt) durch sogenannte „Schleich-Adventures“ wie „Splinter Cell“, „Hitman“ oder „SWAT“ ausgelöst wird. Da man hierbei in der Regel nicht wie blöde durch die Gegend ballern soll oder darf. Das ist dann schon etwas spannender als „normale Shooter mit unendlich Munition“
Es gibt sicher noch einige „Horror-Adventures“ die ich aber selber nicht spiele, die auf Horror ausgelegt sind. Vielleicht ist da noch was dabei.
Resident Evil fand ich das erste noch Gruselig. Das zweite ein bissl. Danach wurde die Serie „Berechenbar“. Und der 4. Teil war nicht mal mehr spannend, weil jede „Überraschung“ sich durch „Cinematische-Balken“ angekündigt wurde. Dämlich :smile:
Ich hoffe das hilft etwas weiter.

Gruß
Andreas

Moin Moin,
ohja, Silent Hill 2 hat mir tatsächlich schlaflose Nächte bereitet. Ich habs mal mit nem Kumpel nachts mit geschlossenen Jalousien etc gespielt, um ja auch völlig im Dunkeln zusitzen und die Atmosphäre zu „geniessen“. Mir hätte es gereicht, die ganze Zeit mit geschlossenen Augen einfach nur dazu sitzen und mir die Soundkulisse rein zu ziehen, denn das war schon beängstigend genug :smile:
Prädikat: sehr empfehlenswert

mfg

der Brösel

Hallo, Andreas!
Ich finde sehr interessant, was Du schreibst. Habe mal meinen 22jährigen Sohn dazu gefragt und bin über seine Antwort ziemlich erstaunt.
Er spielt ja seit seinem 6.LJ PC und mir ist schon damals aufgefallen, daß er Spiele ganz anders betrachtet als ich. Bei Commander Kean (da hatte man einen Stunner zu Betäuben der giftigen Schnecken) hat er z.B. auch immer gleich versucht, ob man die „Guten Männer“, die man am Ende jedes Levels retten sollte, auch „schießen“ kann, oder ob man mit dem Stunner auch was anderes als Betäuben kann. Ich bin da ganz vorsichtig, damit ich nichts kaputt mache und bloß nicht sterbe. D.h., er sieht ein Spiel weniger als Realität an als ich. So spielt er Myst, was mir zwar keine Angst macht, aber mich bedrückt (durch die morbide Atmosphäre), ohne irgendwelche Anzeichen von Stimmungsschwankungen.
Auf meine Frage, ob er schonmal Angst bekommen habe, eklärte er mir zu meiner großen Verwunderung, daß er - ebenso wie ich - nur Angst bekommt, wenn durch übermäßig Adrenalin bei Echtzeitspielen, körperliche Beschwerden auftreten. Dazu muß ich vielleicht erwähnen, daß er mal ein bis zwei Wochen gar nicht spielt, dann aber tagelang, bis er es eben geschafft hat. Er meint aber, daß er weniger Probleme als ich hat, aufzuhören, wenn er merkt, daß er’s übertrieben hat. Also weniger Ehrgeiz? Ich weiß nicht: eigentlich ist er süchtig nach Perfektion.
Jedenfalls scheint es was mit der Einstellung zu Spielen zu tun zu haben, und ich glaube, man kann das nicht verallgemeinern. Ich könnte mir aber vorstellen, daß Leute, die als Kinder an die Materie kommen, einen anderen Bezug dazu entwickeln.

war schon sehr spannend, wenn man durch den Sucher guckte und
den Raum absuchte und der Geist dann plötzlich vor einem
auftauchte.

Das kann ich gut nachvollziehen, würde es aber nicht als Angst, sondern eher als „Erschrecken“ bezeichnen.?? Wenn mein schwarzer Kater plötzlich hinter mir auf der Sessellehne sitzt, erschrecke ich auch, hab’ aber keine Angst vor ihm. Außerdem neige ich in solchen Situationen dazu, den Atem anzuhalten, was nicht gerade der Entspannung dient.

Gegner gerade. Es war spät Abends, dunkel um mich und ich habe
mich so erschrocken, das ich vor Schreck geschrien habe :smiley:
Super Atmosphäre muß ich sagen.

Ja, da müßte man „Angst“ genauer definieren. Wie gesagt: Erschrecken ist für mich keine Angst. Ich hatte auf dem Atari ein Spiel, da flog man einen Gleiter und mußte gestrandete Raumfahrer einsammeln. Man landete und mußte die Schleuse öffnen, wenn es klopfte. Wenn man Pech hatte, kam aber ein Alien rein und man war tot. Das war ein ganz einfaches grünes Gesicht mit roten Augen, und trotzdem habe ich mich jedesmal fast zu Tode erschreckt. Aber ich hatte gewiß keine Angst vor dem Grünen! Aufgeschrien habe ich aber öfter. Der Schreck bewirkte aber, daß ich sehr vorsichtig wurde, und lieber einen Gestrandeten weniger gerettet habe, als micht dem Schreck auszusetzen. Bei meinem Sohn hatte das keine Wirkung; er hat sich nur die ersten paarmal erschreckt, danach war’s für ihn normal.

Bei mir ist es auch so, das sehr große Spannung (was ja der
Angst sehr ähnelt) durch sogenannte „Schleich-Adventures“ wie
„Splinter Cell“, „Hitman“ oder „SWAT“ ausgelöst wird. Da man
hierbei in der Regel nicht wie blöde durch die Gegend ballern
soll oder darf.

Klar, das sind genau die Sachen, von denen mein Sohn auch meint, daß er Angst kriegt, aber weniger von der Atmosphäre, als von dem dauernd erhöhten Adrenalinspiegel und dessen körperlichen Auswirkungen.
Ich hatte die Frage eigentlich so verstanden, ob Spiele einen in Angst versetzen können, in dem Sinne, daß man dann z.B. nicht mehr im Dunklen schlafen mag. Also ich kenne Leute, die sich Horrorfilme anschauen und dann nicht mehr alleine in der Wohnung sein können. Das verstehe ich unter Angst.

Es gibt sicher noch einige „Horror-Adventures“ die ich aber
selber nicht spiele, die auf Horror ausgelegt sind. Vielleicht
ist da noch was dabei.

Das kann ich mir vorstellen. Wie gesagt, mir ist „Myst“ schon zu düster, besonders das 1. Obwohl nichts wirklich gefährlich ist, versetzt mich sowas in einen Zustand, von dem ich mir vorstellen könnte, daß er in Angst übergeht. Deshalb spiele ich es ja nicht. Bin lieber lustig.

Resident Evil fand ich das erste noch Gruselig.

Ich auch (spiele selbst nicht solche Spiele), aber mein Sohn fand das nicht.

Danach wurde die Serie „Berechenbar“. Und der 4. Teil
war nicht mal mehr spannend, weil jede „Überraschung“ sich
durch „Cinematische-Balken“ angekündigt wurde.

Ich kenne nur (rudimentär, vom Zuschauen) den ersten, finde aber Deine Aussage interessant. War es doch nur der Überraschungsfaktor, also Schreck? Oder verliert im PC das Grauen schneller seine Wirkung als im echten Leben?
Wenn der Act angekündigt wird, kann man sich natürlich auch nicht erschrecken! Mist!! :wink:
Ich hoffe, es gibt noch andere Beiträge zu dem Thema. Vielleicht auch von Dir?
Vielleicht hätte man den Artikel besser unter „Psychologie“ posten sollen!?
LG - Mona (gespannt)

Vielen Dank für die Antworten, ich werde mir mal ein paar Spiele anschauen.
Die Atmosphäre kann ich bei der „Thief“ Serie nur bestätigen, wirklich sehr gut. Atmosphäre ist meiner Meinung nach sowieso sehr wichtig für Spiele eines solchen Genres, außerdem trägt zur Spannung auch die „Art“ des „Kampfes“ (wenn es „Kämpfe“ gibt) bei, so kommt durch massig Munition und starke Waffen, wie bei sehr vielen Ego-Shootern der Fall, weniger Spannung auf, als bei begrenzten Waffen mit begrenzter Kraft (z.B. bei Thief nur der Nahkampf mit dem Schwert und der Bogen mit begrenzter Pfeilzahl), ein weiterer Unterschied ist auch die Art des Vorgehens, so wird bei manchen Shootern einfach drauf losgeschossen, bei Thief darf man jedoch kaum Lärm machen und man darf auch nicht entdeckt werden.

Meine Favoriten sind daher:
In Sachen Atmosphäre: Thief
In Sachen Erschrecken: Resident Evil
In Sachen Psycho: Silent Hill ??? (nur durch Tests, Videos etc., selber leider (noch) nicht gespielt)

Die größte „Angst“ würde wahrscheinlich nur durch ein Zusammenwirken aller Teile entstehen, wobei eine genaue Definition von Angst schwierig ist.
Aber ein Spiel, das diese drei Gebiete vereint, ist mir leider nicht bekannt.
Viele Spiele sollen die Angst jedoch nicht durch diese Teile erzeugen, sondern eher durch Gewalt (Richtung Splatter).

Hallo, Ihr Angst-Junkies!
Hab’ mich noch mit Freunden unterhalten, und wir sind zu dem Schluß gekommen, daß wir eigentlich immer nur dann wirklich Angst bekommen, wenn man nicht weiß, was los ist. Keiner hat wirklich Angst vor Splatter-Kram, das wird schon nicht mehr ernst genommen. Aber wenn man z.B. durch eine Gegend kommt, wo aufgrund Atmosphäre und Sound Gefahr signalisiert wird, kriegt man Angst, je länger nichts passiert.
Was es da so gibt, wißt Ihr besser als ich!
Tschüß und reichlich Grusel
wünscht Mona

Hui, das ist ja mal ne Lange Antwort :smile:
Ich habe Videospiele auch schon von den Anfängen an miterlebt. Wenn man sich heute überlegt, vor welchen „Pixelmännchen“ wir damals standen ist das schon enorm.
Bei Videospielen, in denen es darum geht „gute Menschen“ zu beschützen, sehe ich eigentlich keinen Grund mir ein erspieltes Level „zunichte“ zu machen, indem ich diese angreife. Oftmals ist das Level dann auch gleich zu Ende.
Ein Spiel ist niemals Realität. Und man sollte das auch nicht so empfinden. Aber genau wie ein guter Film oder ein spannendes Buch neigt man dazu in die Umgebung „einzutauchen“ und dafür sind solche Spiele ja auch da. Wenn ich mir immer nur denke „Ach, das ist ja nur ein Spiel“, dann ist das ja genauso, als würde beim Film gucken einer neben dir sitzen und sagen „Das geht doch gar nicht… Das ist ja voll übertrieben“ usw.
Man möchte sich doch heutzutage unterhalten und ein Tiefsinniges Spiel tut das in der Regel besser als ein „Metzel-Spiel“ :smile:

Das man sich „erschreckt“ liegt aber auch daran, das man in einer gewissen „hilflosigkeit“ sitzt. Also wenn man eine halbe Stunde durch verfallene Häuser läuft, hin und wieder ein Geist durchs Bild huschen sieht, ein seltsames Geräusch usw. dann wird man schon etwas unbehaglicher. Wobei natürlich auch die unmittelbare Umgebung eine Rolle spielt. Wenn man ein solches Spiel bei Tag spielt, oder während noch andere im Raum sind, wird wohl sicher nicht so eine Atmosphäre aufkommen, als würde man z.B. spät Nachts ganz alleine Spielen (Noch ein Kick: Mit Kopfhörern spielen!).
Und ich weiß, das ich da z.B. bei „Thief“ das „Irrenhaus-Level“ nach erledigung der Hauptmission beendet habe, weil ich es einfach „zu gruslig“ fand, wo ich bei anderen Leveln noch die Nebenaufgaben erledigte. Tagsüber wäre es wahrscheinlich nicht so schlimm gewesen.
Ein Bekannter von mir hat eine tierische Spinnenangst. Der ist bei einam Spiel mit sehr realistischen Spinnen vom Monitor aufgesprungen und hat sich nicht mehr an den PC getraut (um ihn auszumachen). Hat das Spiel dann auch nicht weiter gespielt. Sowas ist aber schon ziemlich hinrrissig :smile:

Du erschreckst dich vor deiner Katze, hast aber keine Angst vor ihm ?
Du erschreckst dich aber nicht vor dem Kater WEIL du ihn kennst. Du erschreckst dich, weil dort erstmal etwas unbekanntes Plötzlich auftaucht. Du erkennst (sehr schnell) das es der Kater war und hast keine Angst. Wenn der Kater nun hinter dir auftaucht du dich erschreckst und der Kater ohne „Identifizierung“ wieder verschwindet und du nicht wirklich weißt, was das war wirst du weiterhin Angst haben - je nach Umgebungssituation. Also am Tage vermutlich weniger, als während eines spannenden Gruselfilmes :smile:

Das Spiel kenne ich auch nocht :smile:
„Rescue on Fractalus“ von Lucasfilm Arts. Das war damals total super mit dieser Pseudo-3D-Grafik und dem „Flug zum Planeten“… Schade das es nie einen Nachfolger bekam.
Man konnte aber warten bis der Alien auf der Windschutzscheibe auftauchte oder der Pilot klopfte :wink:
Oder noch besser so landen, das man die Person sah. Hatte sie einen Lila Kopf konnte man sicher sein das es ein Alien war :smile:
Aber darüber hinaus stimmt es schon. Es war immer sehr aufregend wenn man wartete ob es klopft oder auf der Windschutzscheibe auftauchte. Zumal im späteren Spielverlauf die Wartezeit immer länger wurde und die Zeit wie lange das Alien ohne Schaden hämmerte immer kürzer.
Ich weiß noch wie ich mir damals die Tasten um den wichtigsten Tasten herum „weggemacht“ habe damit ich die Taste schneller erreichen konnte. :smiley:

Das wir uns damals von einem solchen Spiel viel mehr beeinducken ließen als die Kids heute ist klar. Wir kannten damals noch nichts „besseres“. Wenn man heute Silent Hill, Resident Evil oder Doom 3 gespielt hat und spielt dann das uralte „Rescue in Fractalus“ wird wohl kaum mehr als ein paar Pixel sehen :smile:

nicht mehr im Dunklen schlafen mag. Also ich kenne Leute, die
sich Horrorfilme anschauen und dann nicht mehr alleine in der
Wohnung sein können. Das verstehe ich unter Angst.

Gut. Dazu muß man wohl auch „der Mensch“ dafür sein. Wenn ich nun Silent Hill spiele und mir „unbehaglich“ wird mache ich irgendwann das Spiel aus, mache mir vielleicht etwas mehr Licht als sonst und gut ist. Das ist bei einem Sehr guten Gruselfilm dann genauso. Wenn ich jetzt vielleicht jemand wäre, der nach einem solchen Film nicht alleine ins Bett gehen würde würde das wohl bei Spielen genauso wirken. Und diese Spiele hatte ich ja - nach meinem Wissen - genannt.
Da ich sowieso alleine lebe, kann ich diese Phobie gar nicht entwickeln :smile:

Ja, Myst hat eine gute Atmosphäre - wenn auch keine gruselige. Aber das ist vielleicht im Sinne des Betrachters.
Aktuell gibt es ja auch noch ein paar Horror-Spiele ich glaube das heißt „Scratched“ oder so.

Ich glaube bei Reisdent Evil stort mich zunächst auch, das dort eine Idee so oft aufgearbeitet wird, das es schon fast lächerlich und einfallslos war. Ich weiß noch als ich Reisdent Evil Zeri gespielt hatte, da wußte ich genau „Jetzt springt bestimmt gleich ein Hund durchs Fenster“ und er kam, dann „In der Leiche ist bestimmt noch Munition“ und auch das stimmte. Und da war ich dann sauer, weil es immer das selbe war. Und da hatte ich dann auch keine Lust mehr mich da „einzutiefen“.

Mehr Beiträge gibt es nicht von mir :smile:
Aber ne Antwort wenn du das meintest :wink:

Stets zu Diensten :smile:

Gruß
Andreas

Hallo
Das „Silent Hill“ auf dem PC (ich glaube 4 hies es) ist kein „echtes“ Silent Hill und auch eher schlecht. Das beste meiner Meinung nach war der 2. Tei, wobei ich den 3. Teil nur kurz gespielt habe und nicht so spannend fand.

Angst entsteht auch aus der Umgebung. Tagsüber entsteht viel weniger davon als z.B. Nachts allein und noch besser: Mit Kopfhörer spielen!!

Ein weiterer Faktor ist natürlich in wie weit man sich selber mitgehen lässt. Also ob man mehr der „Objektive Spieler“ ist, den nichts erschrecken kann, oder ob man sich eintauchen lässt und ob man ohnehin eher „Ängstlich“ ist. Also auch bei entsprechenden Filmen Angst verspürt.

Auf dem PC gibt es eher weniger solche Spiele.
Mir ist noch „Obscure“ eingefallen (das - glaube ich - derzeit wieder auf der Computerbild Spiele als Vollversion drauf ist).

In Zukunft erscheint noch „Dead Space“ was auch sehr Vielversprechend aussieht.

Gruß
Andreas

Hallo,

ich glaube wir sollten da noch…Bioshock… erwähnen.Denn was so ein unbehagenes Gefühl aus löst in einer vollkommenden Fremde, dazu eine gewisse Einsamkeit unter Wasser und dann Abends im dunkeln mit Kopfhörer
das ist das is …Hammer…

Gruß …Albert

Moin,

definiere Angst. Ist es die Angst vor dem Abstieg in die
Zweitklassigkeit als Fussballmanager? Die Angst mal wieder
von 3 Goblins gleichzeitig angegriffen zu werden?

Echte Angst bezogen auf Computerspiele kenne ich eigentlich
nicht. Eher mehr oder weniger starkes Unbehagen.

Ich denke, Spiele sollten nicht den Zweck erfuellen Angst
auszuloesen. Denn dann haben sie den eigentlich Zweck verfehlt.
Sie sollen unterhalten, Spass machen, Stress abbauen. Hier und
da ein gewisses Unbehagen ausloesen - gerne.

Bei Angst mit echten Angstsymptomen (wie z.B. von Andreas
geschildert (Spinnen)), hoert fuer mich der Spass auf. Und
nicht nur fuer mich, wie man der Schilderung entnehmen kann.

Atmospaerisch dicht und sehr unbehaglich ist es uebrigens
auch in Tschernobyl (S.T.A.L.K.E.R.).
Silent Hill 2 (und Max Payne 2) fand ich emotional
ausserordentlich mitreissend.

Wer echte Angst erleben will, sollte es mal im richtigen Leben
versuchen. Neulich im Hochseilgarten: ich hatte Angst, richtige
Angst, und musste abbrechen - zu hoch, zu wackelig. Das waere
also mein Tipp fuer dich. :wink:

2 €-Cents und game on
Patrick

Hallo,

Ebenso.l

ich glaube wir sollten da noch…Bioshock… erwähnen.

Da fällt mir doch glatt die Zahnarztpraxis in Rapture ein - Man kommt in einen Behandlungsraum, auf einem Zahnarztstuhl liegt eine Leiche. Das Licht flackert, geht kurz aus. Licht wieder da - Leiche weg.
Aber kein Gegner zu sehen, nichts zu hören. Man durchsucht einen Schrank, dreht sich um - da steht der Zahnarztmutant mit dem Bleirohr vor einem.
Das war nur eine der Scenen, die mich zum zucken gebracht haben.

Grüße
Joshua

Hui, das ist ja mal ne Lange Antwort :smile:

Hallo Andreas! dito! Superlange und interessante Antwort!
Darauf will ich abschließend nochmal antworten.

Bei Videospielen, in denen es darum geht „gute Menschen“ zu beschützen, sehe ich eigentlich keinen Grund mir ein erspieltes Level :„zunichte“ zu machen, indem ich diese angreife. Oftmals ist das Level dann auch gleich zu Ende.

Ich sehe das auch so, habe aber das Beispiel gebracht, weil ich begreiflich machen wollte, daß andere Leute ein Spiel viel realistischer sehen. Indem Du zugibst, daß Du Dir nichts „kaputt machen“ willst, zeigst Du ja, daß Du in diese Realität einsteigst!
Mein Sohn hat das offenbar nie irgendwie als Realität gesehen und eben alles mögliche ausprobiert. Ist ja nur ein Spiel! Fazit: er hat die meisten Level mehrmals gespielt und dabei jede Menge versteckte Punkte gefunden, so daß er mich am Ende um Längen geschlagen hat!

Ein Spiel ist niemals Realität. Und man sollte das auch nicht so empfinden. Aber genau wie ein guter Film oder ein spannendes Buch neigt :man dazu in die Umgebung „einzutauchen“ und dafür sind solche Spiele ja auch da.

Genau! Aber wie wir im Verlauf dieses Austauschs feststellen, neigen die Leute in ganz veschiedenem Grad dazu, das Spiel (den Film) als Realität zu sehen. Ich habe da eben meinen Sohn angeführt, weil er ein ganz besonders hartnäckiges Exemplar zu sein scheint. Das Gegenteil von mir. Und ich führe das teilweise darauf zurück, daß er von klein auf damit konfrontiert wurde. Das hat nichts mit „Abhärtung“ zu tun. Er findet Thief und Silent Hill saudoof, weil die Handlung abstrus ist.
Aber ihm ist noch was eingefallen, wo er sowas wie Angst hatte: „Operation Flashpoint“.

Das man sich „erschreckt“ liegt aber auch daran, das man in einer gewissen „hilflosigkeit“ sitzt. Also wenn man eine halbe Stunde durch :verfallene Häuser läuft, hin und wieder ein Geist durchs Bild huschen sieht, ein seltsames Geräusch usw. dann wird man schon etwas :unbehaglicher.

Genauso schildert er’s (OP Flashpoint), wobei zusätzlich ein ganz interessanter Aspekt eine Rolle spielt: Man robbt da mit zerschossenen Knien durch’s Gelände, von der Truppe verlassen und es fehlen die gewohnten Anzeigen für Leben, Ammo, usw. Das ängstigt den kampferprobten Spieler natürlich zusätzlich, zumal er überhaupt nicht weiß, ob er noch Überlebenschancen hat und nur huschende Gestalten sieht, von denen er nicht weiß, ob sie Freund oder Feind sind. Ohne Anzeige-Technik = völliges Verlassensein! Ungewißheit! Verzweiflung macht sich breit…

Ein Bekannter von mir hat eine tierische Spinnenangst. Der ist
bei einam Spiel mit sehr realistischen Spinnen vom Monitor
aufgesprungen und hat sich nicht mehr an den PC getraut (um
ihn auszumachen). Hat das Spiel dann auch nicht weiter
gespielt. Sowas ist aber schon ziemlich hinrrissig :smile:

Dazu muß ich Dir einen Schwank aus meinem Leben bieten: Ich wollte mir einen Asterix-Film reinziehen und hatte nicht beachtet, daß schon Donnerstag war: neues Programm „Feuerkäfer“. Danach hatte ich die einzigen Alpträume in meinem ganzen Leben, nämlich, daß die Viecher in meinem Bett waren, klumpenweise. Ich bin aus dem Schlaf geschreckt und zur Tür gerannt. Meine Arbeit habe ich auch daraufhin geschmissen, weil nebenan eine Bäckerei war, und die ganze Bude voll mit Kakerlaken.
Das sind einfach unheimliche Viecher, weil man sie nicht totkriegt.

Du erschreckst dich aber nicht vor dem Kater WEIL du ihn
kennst. Du erschreckst dich, weil dort erstmal etwas
unbekanntes Plötzlich auftaucht.

Richtig! Deshalb habe ich ja das Beispiel gebracht. Ich wollte Schrecken und Angst definieren. Das hast Du ja auch richtig verstanden.
Man erschreckt sich vor dem Unerwarteten, während man vor dem Unergründlichen Angst hat. Hast Du schonmal Lovecraft gelesen? z.B. „Die Stadt ohne Namen“? Da passiert gar nichts und trotzdem ist es der blanke Horror.

„Rescue on Fractalus“ von Lucasfilm Arts.

Genau, das war’s! Mir fiel der Name nicht mehr ein!

Ich weiß noch wie ich mir damals die Tasten um den wichtigsten
Tasten herum „weggemacht“ habe damit ich die Taste schneller
erreichen konnte. :smiley:

Spitzenidee! Wäre allerdings für mich unbrauchbar gewesen. Damals wollte ich noch Programmieren lernen…

Wenn man heute Silent Hill,
Resident Evil oder Doom 3 gespielt hat und spielt dann das
uralte „Rescue in Fractalus“ wird wohl kaum mehr als ein paar
Pixel sehen :smile:

Ich bin mir nicht so sicher, ob es wirklich auf die Grafik so sehr ankommt. Wenn die Story dämlich ist…

Gut. Dazu muß man wohl auch „der Mensch“ dafür sein.

Ja, das meine ich ja die ganze Zeit. Man kann wohl kaum sagen: „davor wirst Du Dich gruseln!“, ohne Dich genau zu kennen. Da hatten wir gestern schon den „Splatter-Kram“. Es soll Leute geben, die davon Alpträume kriegen, ich finde es höchstens abstoßend und doof.

Ja, Myst hat eine gute Atmosphäre - wenn auch keine gruselige.
Aber das ist vielleicht im Sinne des Betrachters.

Sicher! - Wie gesagt: ich finde es düster genug, um mich unwohl zu fühlen und abzubrechen, während mein Sproß zwar auch die düstere Atmosphäre empfindet, aber als ein Gefühl des Eingesperrtseins, dem es zu entkommen gilt, was ihn ganz fröhlich die Lösung in Angriff nehmen läßt. Übrigens fand ich die Folgeteile auch nicht mehr so schlimm, aber dafür waren die Rätsel eher was für Autisten (ohne irgend jemandem zu nahe treten zu wollen). Die Grafik ist auf jeden Fall sehenswert!

Ich glaube bei Reisdent Evil stort mich zunächst auch, das
dort eine Idee so oft aufgearbeitet wird, das es schon fast
lächerlich und einfallslos war. Ich weiß noch als ich Reisdent
Evil Zeri gespielt hatte, da wußte ich genau „Jetzt springt
bestimmt gleich ein Hund durchs Fenster“

… womit Du den Beweis erbringst, daß man weder Angst noch Schrecken verspüren kann, wenn es nicht unerwartet oder unbekannt ist.
Übrigens finde ich noch die Herztöne in vielen Spielen sehr bedrohlich. Besonders, wenn keine unmittelbare Gefahr zu sehen ist (das Unbekannte eben).

Weiterhin viel Spaß beim Gruseln
wünscht mit LG
Mona

Hallo

Indem Du zugibst, daß Du Dir nichts
„kaputt machen“ willst, zeigst Du ja, daß Du in diese Realität
einsteigst!

Nicht zwangsläufig. Es geht in dem Spiel darum ein Ziel zu erreichen und dieses möglichst Fehlerfrei. Z.B. bei „Hitman“ nur die Zielperson ausschalten und sonst niemanden verletzen. Je besser ich das mache, desto mehr Punkte/Goodies bekomme ich. DAS möchte ich mir nicht kaputt machen - oder einfach die Tatsache das ich nicht nochmal 30 Minuten meiner Zeit dafür opfern möchte das „blöde Level“ noch mal zu machen :wink:

Mein Sohn hat das offenbar nie irgendwie als Realität gesehen
und eben alles mögliche ausprobiert. Ist ja nur ein Spiel!
Fazit: er hat die meisten Level mehrmals gespielt und dabei
jede Menge versteckte Punkte gefunden, so daß er mich am Ende
um Längen geschlagen hat!

Wenn es noch was zu entdecken gibt, dann schau ich vielleicht auch noch mal nach, bzw. suche sowieso alle Ecken ab, wenn es sich anbietet. Schon alleine um zu sehen, was sich die Programmierer so einfallen lassen haben.
Ob das darauf zurückzuführen ist ob man das Spiel als Realität ansieht oder nicht ist doch etwas wage.

Aber ihm ist noch was eingefallen, wo er sowas wie Angst
hatte: „Operation Flashpoint“.

Flashpoint wollte ich auch anführen, habe es aber nicht gemacht, weil es kein „Grusel“ an sich erzeugt. Aber ja, es ist superspannend, weil jeder Schuss dein letzter Schritt sein kann.
Meiner Meinung nach das einzige „richtige“ Spiel das die Angst des Krieges näherbringt. Erinnerte mich stark an meine Bundeswehrzeit, wenn wir uns gegenseitig „bekriegt“ hatten und man mit hohem Puls im Gras lag und auf „den Feind“ wartete und hoffte, das er einen nicht zuerst sieht. Ich kann auch den Nachfolger „Armed Assault“ empfehlen. Selbe Atmosphäre.

Hast Du schonmal Lovecraft gelesen?

Gedrucktes ist tot :smile:

„Rescue on Fractalus“ von Lucasfilm Arts.

Genau, das war’s! Mir fiel der Name nicht mehr ein!

Zum „schwärmen“ :
http://www.thelegacy.de/Museum/SQLFrameset.php3

Ich weiß noch wie ich mir damals die Tasten um den wichtigsten
Tasten herum „weggemacht“ habe damit ich die Taste schneller
erreichen konnte. :smiley:

Spitzenidee! Wäre allerdings für mich unbrauchbar gewesen.
Damals wollte ich noch Programmieren lernen…

Neeee… Die Tasten konnte man beim Atari 800XL doch (wie auch heute noch bei den meisten Tastaturen) abnehmen und wieder aufstecken… Kleinen Schraubenzieher unten ansetzen und dann abhebelen. Sind nur aufgesteckt. Auch heute noch. Sehr gut, wenn die Tasten zu dreckig sind (z.B. weil etwas zwischen die Tasten gelaufen ist).

(Myst) Übrigens fand ich
die Folgeteile auch nicht mehr so schlimm,

Liegt vielleicht daran, das bei den Folgeteilen mehr „Volk“ dabei war. Im ersten Teil waren keine Menschen o.ä. zu sehen (nur auf Monitoren glaube ich).
Den letzten Teil fand ich eigentlich recht einleuchtend. Habe ich fast ohne Lösungshilfe geschafft. Das Rätsel auf der Insel wo man unten Säulen verschieben mußte und oben durch so löcher gucken konnte habe ich auch gelöst bekommen. Mußte aber Massig Papier zu Hilfe nehmen und viele Symbole usw. aufzeichnen. Aber das gehört dazu.
War leider nur etwas kurz.

Es kommt - abschließend - oft drauf an, was man hat. Ist man stark bewaffnet und findet oft „Medi-Kits“ fühlt man sich sicher (wie man es vermutlich auch in der Realität tun würde). Wenn man aber nur wenig Munition hat oder nur mit dem „Knüppel“ bewaffnet ist und/oder vielleicht gar keine Medi-Kits finden kann, wird alles etwas spannender.
Dazu könnte man durchaus auch die „Rainbow Six“ oder „Ghost Recon“ Reihe zuzählen, wo man sich durch die Stadt arbeitet und jeder Schritt der letzte sein kann, weil man einen Terroristen übersehen hat.

In diesem Sinne.
Schöne Woche
Gruß
Andreas

Hallo
Meiner Meinung nach das einzige „richtige“ Spiel das die
Angst des Krieges näherbringt.

Vor allem das quietschen der Panzerketten, waehrend man als
einziger Ueberlebender im Wald hockt und der EP noch ca. 5 km
entfernt ist…

Game on
Patrick

Hallo, Andreas!

Abschließend stelle ich nochmal fest: die Menschen sind eben unterschiedlich!

Mein Sohn hat das offenbar nie irgendwie als Realität gesehen
und eben alles mögliche ausprobiert. Ist ja nur ein Spiel!

und als Kind hat man „unendlich Zeit“. Und wenn der Spielstand gespeichert ist, auch unendlich „Leben“.

Hast Du schonmal Lovecraft gelesen?

Gedrucktes ist tot :smile:

Mein Rechenknecht auch (hoffe ich).
Lebendig wird alles durch Phantasie! Wenn Bilder vorgegeben werden, ist die Phantasie eingeschränkt.

Zum „schwärmen“ :
http://www.thelegacy.de/Museum/SQLFrameset.php3

Darüber freue ich mich! Danke! Hast einer alten Frau richtig Freude gemacht!

Neeee… Die Tasten konnte man beim Atari 800XL doch (wie auch
heute noch bei den meisten Tastaturen) abnehmen und wieder
aufstecken.

Ich hatte leider nur den Atari400! Danach gleich den 286er PC.
Habe das mit den Tasten beim Atari nie probiert, der war auch nicht so verdreckt. Aber bei meinen letzten 2 Tastaturen ging das nicht mehr. Man muß sie aufmachen und dann alle Tasten rausnehmen, dann muß man beim Zusammenklappen des Ober- und Unterteils aufpassen, daß keine rausfällt, was meistens nicht klappt. An dem System haben bestimmt etliche Ingenieure des Tastaturenherstellers nächtelang gegrübelt!
Raucherfreundlich sind die nicht!

(Myst) Übrigens fand ich
die Folgeteile auch nicht mehr so schlimm,

Liegt vielleicht daran, das bei den Folgeteilen mehr „Volk“
dabei war. Im ersten Teil waren keine Menschen o.ä. zu sehen
(nur auf Monitoren glaube ich).

Stimmt! Ich hatte den Sound auch über Stereoanlage und man hatte immer den Eindruck, der Bestandteil einer Maschinerie zu sein. Das spricht Urängste an! Ist ja auch ein Bestandteil, der hier geposteten Grusel-Spiele. Ich glaube, daß es besonders für Einzelgänger beunruhigend ist, die Möglichkeit, zu agieren, auf bloße, fremdgesteuerte, Reaktion beschränkt zu sehen. Da macht sich Unbehagen breit! nee nee nee, das mach’ ich nicht!

LG Mona

Ja, weißt du noch das zweite oder dritte Level, wo die Insel überrannt wurde und du zu einem EP mußtest und überall Panzer und Truppen rumliefen und du hattest zwei Magazine dabei… Da hast du dich von Busch zu Busch geroppt und der Panzer stand daneben und drehte sein Geschützrohr um dich zu erspähen… Wobei das Spiel war ja so offen in der Struktur, das jeder andere Erfahrungen gemacht haben dürfte…
So wie das Level wo man in einem kleinem Dorf verschanzt war und die durchfahrenden Truppen aufhalten mußte und dann kam dieser feindliche Hubschrauber und man rannt durch das Haus und suchte nach einer Schussposition, während die draußen gebliebenen Kollegen aufs Korn genommen wurden.
Schon ein sehr aufregendes Spiel :smile:

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Hallo;
Angst… nöö…
aber das beklemmendste was ich je durchgespielt habe, war das da…
Sanitarium,
http://www.adventuregamesforever.de/Sanitarium.htm

Lg
Manfred

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