Hi,
meine Freundin hatte heute starke Depressionen. Als ich beim Autofahren scharf bremste, erschrak sie sich und bekam wohl Angst.
Auf einmal war sie hellwach. Ein bißchen Adrenalin half dabei, den Geist in Schwung zu bringen.
Entweder ist sie angespannt/ängstlich/erregt, extrem euphorisch (wird mit Singen/Pfeifen begleitet) oder ist
sie sagt kaum etwas, lässt die Schultern hängen und ist sehr langsam.
Was meint ihr eigentlich zu Depressionen? Seid ihr der Meinung, das Umfeld ist dafür verantwortlich oder ist das angeboren?
Auf jeden Fall gibt es Auslöser dafür. Wenn sie mich besucht, ist sie beim Packen ihrer Sachen zuhause ganz aufgeregt, kommt sie an, ist sie depressiv. Woran kann das liegen?
Gruß
Elmar
Hallo
Hmmm, also was willst Du denn hören?
Du schreibst von Ihr und von Dir.
Du meinst, Sie hätte Depressionen und beschreibst Ihre Launen.
Das Autofahren hast Du nicht so hinbekommen, das Sie schön weiterträumen konnte, kann passieren, ist normal, ist eigentlich auch kein Grund für eine Anfrage hier.
Bist Du qualifiziert als „Depressionsdiagnostizierer“?
Beim „Glücklichmachen“ können wir nicht direkt helfen.
Hast Du vielleicht die falsche Nase, bist ein rüpelhafter Autofahrer und überhaupt ein Scheisstyp, den es gilt, demnächst los zu werden?
Sie tickt nicht richtig und muß unbedingt zum Arzt, auch damit sie sich mehr freut, nicht nur wenn sie losfährt sondern auch wenn Sie bei Dir ankommt?
Ach, überhaupt kann hier so keiner sagen, was bei euch los ist.
Aber vielleicht gibts hier ja den überlegenen Lebenserfahrungspsychologen, der Dir sofort sagen kann, was los ist, wenn einer so anfängt zu reden.
Außerdem allgemein meine ich: Die weibliche Psyche ist für Männer grundsätzlich ein Rätsel.
Wer sich da als Mann auskennt, hat einen großen Vorteil, denn schlauer sind die Damen nicht unbedingt.
MfG
Hallo,
ob deine Fahrweise nun Aufschluss über eine psychische Störung deiner Freundin geben kann, würde ich eher bezweifeln, mich würde sowas vermutlich auch von einer in die andere Stimmungslage befördern, aber:
Das, was du sonst noch beschreibst, könnte durchaus mit einer Depression oder auch mit einer bipolaren Störung (manisch-depressives Verhalten) zu tun haben.
Diagnostizieren kann das ein Facharzt/ Psychotherapeut. Und der hat auch entsprechende Hilfsangebote.
Ursachen von Depressionen sind nicht restlos geklärt, man vermutet heute eine Mischung aus verschiedenen Faktoren, die aber nicht immer alle zutreffen müssen. In Betracht kommen z.B. genetische Veranlagung, traumatische Erlebnisse, körperliche Erkrankungen, Stress, Drogenmissbrauch. Näheres kannst du rausfinden, wenn du die Begriffe mal googelst.
Solange sie keinen Handlungsbedarf sieht, wird da aber vermutlich wenig Handlungsmöglichkeit bestehen.
Schöne Grüße,
Jule
Immer mal langsam.
Wenn Du ernstlich besorgt bist, solltest Du heraus finden, ob Sie nur bei Dir so ist oder generell und wenn ja, wie lange schon.
Durch Beobachten, wie sie sich bei anderen verhält und vielleicht
vorsichtig (!!) durch Nachfragen in der Familie.
Sprich aber nicht mit anderen (Freunde, Bekannte) darüber. Das wäre ein ganz großer Vertrauensbruch und regt im Bekanntenkreis nur zum Tratschen an.
Sei da ganz vorsichtig.
Wenn sie sich nur bei Dir so verhält: Gespräch führen, aufdecken des
Problems, evtl. Konsequenzen ziehen.
Ist sie jedoch auch woanders so, könnte a) einfach schlechtes Benehmen dahinter stecken oder eine ernsthafte Erkrankung.
(so wi du das schilderst, aber vermutlich keine Depression).
Um das abzuklären, muss sie zu einem Arzt - doch das ist Sache der
Familie. Du kannst das höchstens mal ganz sanft ansprechen.
Sollte sie jedoch irgendwelche Andeutungen in Richtung „will nicht mehr leben, alles sinnlos o.ä.“ machen, solltest Du Dich schleunigst mit einem Arzt oder einer Selbsthilfegruppe oder auch ggf. mit einer Telefonseelsorge in Verbindung setzen.
Hallo
Wenn Du den Elmar00 meinst, antworte doch dem.
Danke
Matthias