Hallo, Ich habe folgendes Problem bezüglich des Kommunizierens mit Menschen, die ich nicht so gut kenne, oder die meiner Ansicht nach Autoritäten sind. Ich weiß, dass ich mich ausdrücken kann, allerdings überkommt mich immer wieder die Angst kurz bevor ich anfange zu sprechen, dass ich mich während des Redens versprechen könnte bzw. undeutlich rede und mich somit blamiere, oder eine negativen Eindruck auf die, die mich hören, mache. Manchmal kriege ich wegen dieser Angst den Mund kaum auf…oder verspreche mich wirklich und komm ins Stocken, was mich zienmlich stört.
Was kann ich dagegen tun?
Hast Du es schon einmal mit „Autogenem Training“ versucht?
Wenn du sehr viel Phantasie hast - und die hast Du, weil du dir immer wieder vorstellen kannst, was passieren könnte, wenn du zu sprechen anfängst — also, wenn Du sehr viel Phantasie hast, ein tip aus der esoterischen Ecke.
Du atmest die Angst ganz tief aus. Dann stellst du dir vor, daß du ein wunderschön gearbeitetes Kettenhemd anziehst, was nur du alleine sehen kannst. Die Angst kann nicht wieder zurück, weil sie an dem Kettenhemd abgleitet. Da die Angst weg ist, kannst du nun ungehindert mit den anderen sprechen, die auch niemals negativ auf dich reagieren.
Versuch es mal und über mit Freunden oder Familienangehörigen, die Verständis für dein Problem haben.
Viel Glück
Calima
Sich der Angst stellen…
Servus,
ich hatte mal ein ähnliches Problem gehabt, dass ich Angst hatte mich blamieren zu wollen. Nur wenn ich nichts gesagt habe, ist meine Note in den Keller gegangen in der SChule, dass fande ich auch schlecht. Deswegen musste ich mich meiner Angst stellen und habe geredet, wenn es um SChule ging. Ein paar Jahre später habe ich auch mit Freunden über unangenehme Dinge geredet, die ich normaler weise nie jmd. anvertraut hätte.
Das man sich auch mal versprechen kann, ist ganz normal. Ich hatte mich auch versprochen und mir hat es später dann wenig ausgemacht und habe eher darüber gelacht.
Lerne mit der Angst um zu gehen und lach auch mal über dich selbst 
mfg,
Hanzo
Hallo seb,
sind denn deine vermeintlich häufigeren Versprecher von objektiver Seite aus bestätigt worden?
Ich frag deshalb so doof, weil ich einmal einen längeren Text in freier Rede fürs Radio eibgesprochen habe. Als ich mich in ungeschnittener Version hören musste, wollte ich nur noch still und verzagt in ein Loch unter die Erde kriechen und mich aufhängen.
Menschen, denen ich persönlich bekannt war, sagten ausnahmslos übereinstimmend, ich quatschte doch immer so und das wäre absolut normal.
Moderatoren und Nachrichtensprecher darf man nicht als Maßstab nehmen. Die absolvieren eine teilweise jahrelange Sprechausbildung.
Normalos verhaspeln sich so ungefähr dreimal pro gesprochenen Satz. Und hör dir doch mal bitteschön Götz George an beispielsweise (wobei der das Fahrige, Verpeilte sich mühsamst antrainiert hat).
Gruß
Annie
Diese Angst, die du beschreibst, haben wohl die meisten.
Sieh es als Teufel, der dir am Nacken sitzt: Durch deine Angst bläst sich das eigentlich kleine Teufelchen auf und wird richtig groß. Weil du ihn verzweifelt loswerden willst, klammert er sich mit den Armen um deinen Hals und raubt dir die Luft zu atmen.
Dreh den Spieß rum. Der aufgeblasene Kerl besteht innen drin nur aus heißer Luft. Die kannst du ablassen. Akzeptiere das kleine Teufelchen und setze ihn auf die Schulter. Da, auf der Schulter kann er sitzen bleiben und mit in die Runde gucken. Vielleicht fällt ihm ja beim Beobachten an der Mimik und Gestik der anderen auf, dass die auch nicht so sicher sind, wie man so vorschnell denkt.
Sieh positiv, dass es den kleinen Kerl gibt. Denn wenn er dich zwischendurch mit seinem Dreizack piekst, dann erhöht das die Wachsamkeit und Konzentration, das ist nicht verkehrt. Wird es zu viel, dann kannst du ihn zeitweise mit einer Handbewegung wegwischen, wie man sich einen Fusel von der Schulter streift. Dann liegt er Boden und muss erst einmal den langen Weg wieder hochkrabbeln, bevor er das nächste Mal pieksen kann.
So ein Bild kann man sich eintrainieren und dann abrufen, wenn man es braucht.
Hallo,
ich glaube, je mehr man daran denkt- desto schlimmer wird es und man redet sich das immer mehr her!
Die Frage ist doch- was wäre, selbst wenn Du Dich versprichst??
In nur wenigen Gesprächen im Leben- geht es bei EINEM Gespräch um alles…und das sind dann wohl Bewerbungsgespräche oder wenn es um wichtige Verhandlungen geht bei denen viel auf dem Spiel steht ( zB in einem gehobenen Posten).
Man möchte natürlich vor einem Vorgesetzten nicht blöd dastehen- das geht ja jedem so- aber ich erlebe Vorgesetzte, die genauso mal verquert reden und kann, wenn ich selber merke, daß ich nicht verstanden wurde oder wirklich mal Quark rede-- dann auch über mich selber grinsen und dann offen sagen „tut mir leid- ich red grad wirr“
Man darf Vorgesetzte nicht so ernst nehmen- sich selber nicht so ernst nehmen…- und man kann ruhig auch über solche SAchen mal lachen!
Wenn Du das alles etwas mit Humor nimmst-- nimmt das die Strenge heraus- Dir gegenüber-- und es kommt beim Vorgesetzten sicher besser an, wenn man dann nicht stammelnd sich klein macht- sondern offensiv auch zu seinem Reden steht…das das mal nix war!
Es gibt klar Chefs, bei denen auch sowas nicht gut ankommt…und da ist der Druck sicher gross.
Das sind dann so Menschen, die es sich selber nicht verzeihen könnten, wenn sie mal verquert reden…- sie haben mit sich keine Toleranz und auch nciht mit anderen.
Wobei Du Dir dann auch sagen kannst „armes Würstchen“ und ihn auch nicht merh soo ernst nimmst 
Solche Chefs sind aber- glaube ich- nicht soo oft unterwegs…und vielleicht hast Du ja auch nicht so einen!
Falls es geht- dann versuche doch öfter mal mit Vorgesetzten ins GEspräch zu kommen!
Vielleicht mal was ganz Belangloses sagen…„schöner Tag heute“ im vorbeigehen…- das nimmt Dir diese Angst vor „dem Besonderen“-- denn das sind Menschen wie Du und ich…
kitty