Angst/Phobie gegen Spinnen und Therapie

Vorgeschichte:
Hallo,
mein Leben wird sehr von diesen kleinen, nützlichen, schönen Lebewesen beeinträchtigt.
Es geht soweit, dass selbst der Anblick einer erkennbar toten Spinne mich in eine Art Schockzustand versetzt. Dabei bin ich absolut verkrampf, schlinge meine Arme schützend um mich und verharre mehrere Minuten in einer Position mit Blick auf das (eigentlich schon tote) Wesen.

Lebende Spinnen muss mein Mann unverzüglich und auch nachweißlich töten, sonst stehe ich da wie versteinert und traue mich nicht, mich zu bewegen.

Es belastet mich wirklich sehr.

Ich habe mich diesbezüglich noch nicht „behandeln“ lassen und wage auch nur zu vermuten, dass ich eine ernsthafte Phobie gegen diese Tiere habe.
Ich möchte dies gern ändern!

Frage:
Wie sieht eine Therapie aus? Wie finde ich einen solchen Therapeuten in meiner Nähe (Raum Köln/Bonn) und was kostet eine solche Therapie?
Oder kann ich mir selbst helfen?
Wie gehe ich nun also vor nachdem der Wunsch zu Veränderung besteht?
Danke für eure Antworten/Ratschläge und Tipps vorab.

Hi,

ohe jetzt auf die genaue Therapie einzugehen, gibt es ersteinmal 2 große Möglichkeiten für eine derartige Bewältigungstherapie (soweit mir aus dem Psycholgieunterricht bekannt :wink: ) bekannt:

  1. Desensibilisierung:

Dabei wird schrittweise die Angstvermindert. Bei deinem Fall z.B. erst durch Anschauen von Spinnenbildern, dann Videos, dann echte Spinnen im Terrarium, dann größere usw. bis du z.B. eine Vogelspinne auf der Hand hast (natürlich immer mit Psychologe dabei und im Falle von echten Tieren einen Spinnenfachmann).

  1. Konfrontationstherapie

Dabei wirst du direkt mit deiner größten Angst konfrontiert (nach gründlicher Vorbereitung und auch unter Anwesenheit von Fachleuten) und in dieser Situation solang belassen, bis deine Angst zurückgeht und dein Hirn gelernt hat „eigentlich muss ich mich vor Spinnen gar nicht fürchten“.

Mehr Infos gibts u.A. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Verhaltenstherapie

MfG und viel Erfolg