Hallo. Auch auf die Gefahr, dass ich einigen hier auf den Senkel gehe, da ich mit meinem Problem schon zweimal hier war:
Ich habe Beschwerden in der Speiseröhre, die aber organisch nicht nachweisbar sind. Die Speiseröhre ist gesund. Auch treten diese Beschwerden zumeist nur in den frühen Abendstunden einige Stunden lang auf. Da man nichts fand, ich aber Schmerzen hatte, bekam ich zudem auch noch Depressionen. Daher wurde mir von zwei Ärzten geraten, eine Behandlung wg. psychosomatischer Beschwerden und der Depressionen bei einem Psychologen in Anspruch zu nehmen. Bis zum Beginn der Behandlung wird es aber noch einige Wochen dauern (da keine Termine frei).
Außerdem habe ich seit etwa 18 Monaten mal mehr und mal weniger Tinnitus auf beiden Ohren.
Daher meine Frage, kann dies auch ein Hinweis auf ein Hirntumor sein? Starke Kopfschmerzen oder Erbrechen oder Schwindel habe ich nicht, werde aber (so meine ich) immer vergesslicher. Bin männlich, 36 Jahre alt, Nichtraucher, eher normalgewichtig.
Hallo,
warum sollte Tinnitus denn auf einen Hirntumor hinweisen? Wie kommst du auf diese Idee?
Ich habe Beschwerden in der Speiseröhre, die aber organisch
nicht nachweisbar sind. Die Speiseröhre ist gesund.
Also auch auf die Gefahr hin, dass du meine Antwort jetzt für ein bisschen verrückt hältst: Hast du schon einmal daran gedacht, dass es sich bei diesen Symptomen um eine „Erinnerung“ aus einem vergangenen Leben handeln könnte?
Es ist oft so, dass der Tod aus einem Leben sich auch im nächsten Leben irgendwie äußert. Das kann z.B. so sein, dass man in einem Leben ertrunken ist und im nächsten Leben Angst vor Wasser hat, dass man in einem Leben irgendwo hinunter gestürzt (worden) ist und im nächsten Leben Höhenangst hat, etc.
Da bei dir organisch keine Ursache gefunden wurde, sind die Symptome der Speiseröhre, wenn deine Ärzte richtig gesucht haben, wohl psychisch bedingt. Das ist die „Erklärung“, die einem die Schulmedizin in derlei Fällen liefert - aber erklärt sie wirklich etwas? Man weiß dann ja noch lange nicht, warum etwas so ist und wie man etwas dagegen tun kann.
Auch treten diese Beschwerden zumeist nur in den frühen
Abendstunden einige Stunden lang auf.
Mich hat dieser Satz hier hellhörig gemacht. Warum denn nur in den frühen Abendstunden? Schon komisch … vielleicht bist du in einem früheren Leben eben um diese Zeit zu Tode gekommen - in den frühen Abendstunden. Da könnten ganz unschöne Dinge passiert sein. Vielleicht hast du als Kind eine ätzende Flüssigkeit getrunken oder ähnliches.
Schöne Grüße
Petra
Hallo,
hier mal ein weniger esoterischer Ansatz:
Du berichtest von einem Engegefühl in der Speiseröhre, Tinnitus seit 18 Monaten und so weiter. Ich denke, wenn organisch alles abgeklärt ist, wird dir nichts weiter übrigbleiben als auf den Termin beim Psychologen zu warten.
Eine Über-Ängstlichkeit wie du sie entwickelt hast, ist ansich recht typisch für Menschen, die sich sehr viel mit sich selber beschäftigen. Da wird jedes zwicken und zwacken überinterpretiert.
Es ist richtig, dass du zum Arzt gegangen bist um dich untersuchen zu lassen. Da mag dich vielleicht etwas enttäuscht haben - so hätte das Übel zumindestens einen Namen gehabt. Aber nachdem nichts gefunden wurde, versuchst du zwanghaft nach einem Grund zu suchen.
Mal davon abgesehen, dass ein Hörsturz zu den eher unangenehmeren Dingen gehört, die keine 18 Monate lang zu ertragen wären, ist unser Körper leider nicht perfekt. Es zwickt und zwackt nun mal. Das Herz stolpert, die Leber kneift. Die Luftröhre drückt und wir haben beim Schlucken manchmal Schmerzen. Wenn wir überfressen sind, tut uns der Magen weh. Kopfschmerzen können 1 Million Gründe haben - Gehirntumor ist einer von einer Million Gründen.
So ist das nunmal. Aber das zeigt uns doch, dass unser Körper tobt und lebt. Und alles was lebt, macht Krach. Und diesen Krach nehmen wir wahr. Es hat also nicht immer alles seinen Grund.
Wir hören in unseren Körper für gewöhnlich tiefer hinein, wenn wir sonst niemanden haben, den wir zuhören könnten. Wenn wir niemanden haben, suchen wir Zuwendung und wenn es in der Krankheit ist. Daher umso enttäuschender, wenn man nichts findet.
Versuch doch mal am Leben wieder teilzuhaben. Geh joggen oder such dir ein Hobby, was dir Spaß macht. Dann hörst du auch wieder die Umweltgeräusche, anstelle die deines Körpers.
Gruss levi
Danke für diese hilfreiche Antwort. Ja, ich höre sehr auf jedes Zwicken und Zwacken und mache mich selber dabei etwas verrückt. Daher ist es wohl auch verständlich, dass ich unbedingt die Ursache dafür finden will. Auch wenn organisch nichts feststellbar ist. Da interpretiere ich viel hinein.
Dann werde ich Wohl oder Übel auf den Termin beim Psychiater warten und versuchen, nicht so sehr in mich hinein zu horchen. Bei fühlbaren Beschwerden ist dies aber leider nicht so einfach und leichter gesagt als getan.
Hallo,
das du diese Beschwerden tatsächlich wahrnimmst glaub ich dir aufs Wort. Beschwerden sollte man immer ernstnehmen, da beißt die Maus keinen Faden ab.
Das hast du ja getan. Und es wurde nichts festgestellt.
So ein Hirntumor wächst ja auch nicht von heut auf morgen auf die Größe einer Wallnuss an und macht dann Beschwerden. Das Internet trägt leider auch noch dazu bei. Da liest man in Foren dass dieser und jener dieses und jenes Symptom hatte und lauter selbsternannte Experten diagnostizieren dann gleich eine unheilbare Krankheit.
So spannend ist das in der Wirklichkeit garnicht. Die frei arbeitenden Dr. House’er stützen ihre Behauptungen meist auf Hören-Gesagtes.
Tumorsuche ist eine langwirige Angelegenheit, die unterschiedlicher Diagnosemittel bedarf. Selber wenn man ein CT von deinem Kopf machen würde und es würde sich was herausstellen, so ist immer noch nicht gesagt, dass es ein Tumor ist, wenn du verstehst was ich meine.
Kurzum: man kann nicht einfach so einen Hirntumor aus dem Ärmel schütteln. Kein Arzt wird dir sagen: „Tjoah, 4 Wochen hammse noch!“, weil es nicht geht.
Also ruhig Blut erstmal und versuch dich mit irgendwas abzulenken. Erster Schritt wäre der Schritt von dir weg und auf die anderen zu.
Gruss levi
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Ja, ich höre sehr auf
jedes Zwicken und Zwacken und mache mich selber dabei etwas
verrückt. Daher ist es wohl auch verständlich, dass ich
unbedingt die Ursache dafür finden will. Auch wenn organisch
nichts feststellbar ist. Da interpretiere ich viel hinein.
Guck’ doch mal hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hypochondrie
Gruß,
Anja
Wiedergänger und -geborene
Mich hat dieser Satz hier hellhörig gemacht. Warum denn nur in
den frühen Abendstunden? Schon komisch … vielleicht bist du
in einem früheren Leben eben um diese Zeit zu Tode gekommen -
in den frühen Abendstunden. Da könnten ganz unschöne Dinge
passiert sein. Vielleicht hast du als Kind eine ätzende
Flüssigkeit getrunken oder ähnliches.
Ja, ja Petra,
Du bist schon gaaaanz nah dran. Die Stichwörter heißen ‚Coniin‘ und ‚Conydrin‘. Über den Zeitpunkt ist nichts dokumentiert, außer, daß es 399 a.C.n. gewesen ist. Das mit den Abendstunden stimmt nicht ganz - es war üblicherweise Nacht, wenn der Areiopăgos richtete. Aber Kind-, Kind war er keines mehr, auch wenn seine liebe Frau da anderer Meinung war 
Es ist schon toll Petra, wie einfach manche Diagnosen wirklich sind, man muß halt nur drauf kommen.
BTW: Du hast Dich doch gewiß damit beschäfigt, wessen Inkarnation Du selbst sein könntest - war da vielleicht ein gewisser Georg Sabellicus in der engeren Wahl?
Ein erfülltes Wochenende wünscht
Kai
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Hallo,
Du hast ja schon sehr gute Antworten bekommen.
Vielleicht an dieser Stelle noch zum Hirntumor: die Beschwerden fangen, wie man vermuten würde, nicht im Kopf an, sondern mit dem was durch den Tumor beeinträchtigt wird, also wo er drück. Das kann ein Kontrollverlust im Bewegungsapparat sein oder Schwierigkeiten im Gleichgewicht - und sicher vieles mehr.
Aber Du hast ja einen Termin beim Psychologen (oder Psychiater?) und nicht beim Neurologen oder HNO-Arzt.
Es klingt vielleicht blöd, aber oft ist nicht nur die psychische Arbeit wichtig, sondern die körperliche. Versuche es doch mal mit Sport! Du lernst dabei wunderbar Deinen Körper kennen und spüren. Je nach Sportart kannst Du auch viel über Vertrauen, Grenzen und Schmerz erfahren. Probiere es mal.
Viele Grüße
[MOD]: Wiedergänger und -geborene
Hallo,
esoterische Artikel gehören nicht ins Medizinbrett. Ihr könnt die Diskussion im Esoterikbrett weiterführen, falls Ihr das möchtet.
Gruß
Montanus
hallo
deinen symptomen zur folge sehe ich hier eher ein psychisches problem
" welchen brocken bekommst du denn nicht hinunter " und " was kannst du nicht mehr hören " diese 2 fragen gebe ich dir mal auf die reise
wenn körperlich alles abgeklärt ist und keine organischen probleme vorliegen dann ist es ein seelisches problem das sowieso nur du lösen kannst
liebe grüße
vorschlag
" welchen brocken bekommst du denn nicht hinunter "
genau. eine darmsanierung könnte hier helfen, oder ist eher ein was-schlucken-konflikt zu vermuten?
e.c.
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