am Freitag wird bei mir eine Darmspieglung vorgenommen… und obwohl ich schon so einiges an Op`s hab über mich ergehen lassen müssen hab ich dismal richtig Angst, und zwar so schlimm das ich befürchte im letzten Moment zu kneifen.
Ich weiß nicht woher diese Angst kommt, geschweige denn wie ich damit umgehen soll…und hoff jemand hier hat das schonmal mitgemacht und kann mich irgendwie beruhigen
deine Angst vor der Darmspiegelung ist unbegründet. Üblicherweise wird sie in einer Kurznarkose vorgenommen, so dass du gar nichts davon mitbekommst. Man gibt dir eine Spritze und wenn du fragst, wann es denn losgeht, ist es schon vorbei.
Unangenehm ist einzig und allein die Vorbereitung auf die Spiegelung, d.i. das Abführen am Vortage. Aber auch das lässt sich ertragen.
und hoff jemand hier hat das
schonmal mitgemacht und kann mich irgendwie beruhigen
mußte ich vor 1 1/2 Jahren auch durch - und hatte mindestens genauso viel Schiss wie Du wenn nicht noch mehr
Kann Dich aber wirklich und guten Gewissens beruhigen, wie Montanus schon schrieb gibt es eine sog. Schlafspritze, Du bekommst absolut nichts mit und wachst erst wieder auf, wenn alles vorbei ist, danach ruht man noch etwas bis Du dann nach Hause kannst (darfst anschl. allerdings nicht selber Auto fahren weg. der Spritze)
Normalerweise gibt es auch Vorab-Informationen in der Praxis, man wird also darauf vorbereitet.
In Vorbereitung auf die Spiegelung mußt Du ein Abführmittel trinken, auch das ist nicht weiter schlimm, höchstens das danach ist etwas unangenehm…aber nicht schmerzhaft, man sollte allerdings in der Nähe eines Kloos sein…
Glaub mir, alles halb so wild. Würde ich, wenn es sein müßte, wieder machen lassen, dann allerdings völlig ruhig an die ganze Geschichte herangehen.
(darfst anschl. allerdings nicht selber Auto
fahren weg. der Spritze)
ich wäre auch ohne Auto nicht allein nach Hause gekommen, da ich mehr oder weniger geschlafen habe - selbst nach 1,5 Stunden ruhen in der Praxis. Also vielleicht - wenn möglich - lieber ein Abholung organisieren oder sich ein Taxi spendieren.
ich bin auch den restlichen Tag nicht wirklich in die Gänge gekommen und hab es mir im heimischen Bett dann gemütlich gemacht
Ansonsten vollkommene Zustimmung meinen Vorschreibern. Überhaupt nicht schlimm!
Ach so, noch was: u.U. macht es Sinn, den Partner/Freund/Freundin/Mutter/Vater/Oma/Opa mit zum Nachgespräch im Anschluss an die Ruhepause zu nehmen. Denn da hab ich logischerweise auch nicht wirklich etwas mitbekommen. Es erschließt sich mir auch nicht wirklich, warum die Ärzte das überhaupt machen…
mach Dir keine Sorgen, ich hatte sie vor einer Woche und der Umstand mit dem Abführen und Trinken war schlimmer als die Untersuchung. Ich hatte eine Tandem-Untersuchung Darm und Magen. Vor der Magenspiegelung hatte ich ebenfalls Panik, da ich sie schonmal hatte bei vollem Bewusstsein.
Aber diesmal war ich so benebelt, dass ich gar nichts mitbekommen habe und erst hinterher aufgewacht bin.
Interessant war auch, dass meine Freundin dabei war. Sie hat mir hinterher erzählt, dass ich schon mal gejammert habe und mich auch ein paar mal hin und her drehen musste um den Weg für den Schlauch zu erleichtern. Da muss ich ebenfalls geschimpft und gegrummelt haben. Offensichtlich war es mir nicht angenehm.
Aaaaber: Das habe ich nur hinterher erfahren und ich kann mich an gar nichts mehr erinnern.
In meinem Fall hatte ich diese Untersuchung im Krankenhaus gemacht. Und in diesem Fall bekam ich sogar Propofol. Aber auch die Betäubungen beim Gastroenterologen sind so gut, dass Du nichts spüren wirst.
Gut ist, wie meine Vorgänger schon sagten, wenn Du abgeholt werden kannst, fahren darfst Du nicht.
Und auch nicht verkehrt: Der Doc führt direkt danach ein kurzes Info-Gespräch über den aktuellen Stand. Auch da ist es gut, wenn zwei Ohren mehr dabei sind. Deine werden noch „benebelt“ sein…
Wünsche Dir alles Gute , Du machst das schon.
Viel wichtiger ist ja, dass die Untersuchung gemacht wird und etwas Gutes dabei rauskommt.
Du wirst es nicht glauben, aber es gibt Menschen die lassen sich alle 5 Jahre eine Darmspiegelung aus Vorsorge machen. Also ohne vorherigen Befund oder irgendwelche Probleme. Seit ich 35 bin gehe ich zur Koloskopie. Du brauchst überhaupt keine Angst zu haben! Zurückblickend war es so, daß man 3 Liter einer Flüssigkeit in gewissen Zeitabständen trinken mußte. Hat halt nicht so gut geschmeckt. Aktuell - jedenfalls bei mir - bekommt man 2 kleine Beutel mit einem Pulver ((Citra Fleet) welche man zeitversetzt in 150 ml Wasser einrühren muß. Geschmack ist in Ordnung und man muß dann nach der 1. Einnahme anschließend 3 Liter auf 3 Stunden und nach der 2. Einnahme 2 Liter Wasser, Tee, oder klaren Apfelsaft auf 2 Stunden verteilt trinken.
Für die Darmspiegelung selbst würde ich mir an Deiner Stelle einen frühen Termin geben lassen, nachdem Du ja vorher nichts essen durftest. Der Vorgang ist äußerst unbelastet, nachdem Du ja schläfst und nichts mitbekommst. Nach meiner 2. Koloskopie habe ich hinterher gefrühstückt und bin dann in den Garten um zu arbeiten.
Noch ein Tipp: gehe nur zu einem Facharzt oder zu einer Fachklinik! Es ist sehr wichtig, daß Fachpersonal häufig Koloskopien zurückblickend durchgeführt hat und somit Erfahrung vorliegt. Kann ich Dir nur raten. Also keine Angst!
Auch ich kann Dich beruhigen ! Ich hatte im Januar dieses Jahres sowohl eine Magen- als auch eine Darmspiegelung, von der ich dank einer Schlafspritze überhaupt nichts mitbekommen habe. Also keine Panik !
Lediglich die Vorbereitung, d.h. das Abführen mit der Trinklösung, ist aufgrund des wirklich sehr heftigen Durchfalls etwas unangenehm. Man packt das aber auch !
Meine Tipps hierzu: Die Lösung am besten gut gekühlt trinken und immer ein Glas Abführlösung und klaren Apfelsaft im Wechsel. Dann ist es vom Geschmack nicht mehr ganz so schlimm. Und außerdem vor dem Abführen (und bei Bedarf zwischendurch) den Analbereich gut mit Penaten-Creme einreiben, da man durch die vielen Darmentleerungen gern mal wund wird.
Habe nachdem ich das erste Posting hier heute morgen reingesetzt hatte, dann erfahren das mein Termin auf kurz nach 8 vorverlegt wurde, was das ganze vielleicht auch leichter macht.
Meine Tochter holt mich ab, werde also den Rat annehmen und sie bei dem Abschlussgespräch mit dabei haben.
Und wenn Ihr alle nach der Profonol(?) Spritze wieder erwacht seit, werde ich das bestimmt auch.
Hallo Angela,
wovor hast Du Angst, doch nicht etwa das etwas gefunden wird?
Je früher, desto besser ist die Gewissheit, noch besser wäre vorbeugen, z.B. möglichst viele der ca. 650 Cartinoide essen.
2 kand. Krebsforscher, Prof. Beliveau schrieben im 1a Buch
Krebszellen mögen keine Himbeeren, das 10g Kurkuma tgl. mit einer Priese schwarzem Pfeffer (damit wird die Curcuminaufnahme um das ca. 1000-fache erhöht), es unterbindet am Tumor die Bildung neuer Blutgefässe, hungert ihn quasi aus. So kann man immer noch einiges tun, falls doch etwas Negatives gleich mit entfernt wurde.
In Indien,… gibt es deutlich weniger Krebs.
Die Sonde in den Darm merkt man kaum. „oder hast Du etwa auch Angst vor dem Sex“, ist wahrscheinlich bei fast allen wesentlich viel harmloser, da einiges kleiner, „als beim 1. Mal von der anderen Seite“, denke dann noch an den grossen Vorteil, besser und zeitiger kann ein Tumor wohl nicht ausgeschlossen bzw. erkannt werden. Notfalls eine kleine lokale Betäubungsspritze geben lassen, dann merkt man so gut, wie nichts. Ich habe absichtlich darauf verzichtet, war wirklich nichts Schmerzhaftes. Oder hast Du etwa auch Angst vor dem Zahnarzt, bei dem merkt man u.U. wesentlich mehr.
Zähne zusammen beissen und ja nicht abspringen! Es ist wichtig.