Angst vor Depressionen

Hallo,
eine Freundin erzählte mir, das sie Angst hat in eine Depression zu rutschen… nach dem was sie erzählt hat und was ich gelesen habe, könnte dies durchaus zutreffen.
Ich würde ihr natürlich gern helfen, weiß aber nicht wie… Was kann ich tun? Was soll ich ihr raten? Fühl mich gerade recht hilflos und würde mich über Hilfe freuen.
Gruss Backs

Eine Freundin von mir war mal ein halbes Jahr wegen ihrer Depressionen auf Kur. Das ist so ziemlich, das Beste, was man da machen kann. Ansonsten würde ich erst mal den Grund für ihre Noch-nicht-ganz-Depressionen herausfinden. Schon die Angst in eine Depression hineinzurutschen kann zu einer solchen werden, wenn man sich zu diesem Zeitpunkt nicht schon in einer befindet. Gründe können außerdem sein: Leistungsdruck (wie bei meiner Freundin), Angst, Unzufriedenheit, Verzweiflung et cetera et cetera
Als Außenstehender ohne Kenntnisse der Psychologie können eigentlich nicht viel machen. Ganz-doll-liebhaben hilft manchmal, aber nicht immer.
Das beste wäre wohl, deine Freundin wendet sich an kompetente Personen (Psychologen, Seelsorger, Hilfe-Telefon). Denn ich habe gesehen, wie beschissen es ist in einer Depression zu stecken und wie vorsichtig man sein muss.

Noch ein Rat im „Scherz“: Als Musik-Leistungkurser empfehle ich Blues. Musik kann Wunder wirken und Blues kann man nur hören, wenn man in einem ganz, tiefen Loch steckt. Die Texte sagen einem, dass man nicht allein ist mit seinen Problemen.

danke für deine Antwort :smile:
Aber da ergibt sich dann die nächste Frage: selbst wenn sie bereit wäre zum Psychologen (o.ä.) zu gehen, wie macht man das? Hört sich evtl. komisch an, aber… ich würde es ihr gerne so leicht wie möglich machen und wissen wie man da am besten vorgeht und vor allem: wie findet man einen „geeigneten“ Psychologen?
Gruss Backs

ich kenne auch welche, die in therapie sind. Eine Freundin sagte mir, dass man einen Therapeuten wechseln sollte, wenn man sich nicht wohlfühlt. Bis man denjenigen gefunden hat, bei dem man sich wohl fühlt. Da müßtet ihr euch vielleicht beim Hausarzt informieren, wen er euch empfehlen kann. Aber bei Depris definitiv zum Arzt gehen. Bedenke, dass man nicht sofort einen Termin bekommt.

Naja, Psychologen gibts wie Sand am Meer. Man braucht evtl. nur einen, der sich drauf spezialisiert hat. Wie gesagt evtl.; wenns nicht so arg schlimm ist, muss man ja nicht gleich dein Vorschlaghammer für einen Nagel nehmen.
Einfach mal im Telefonbuch kucken, bei Freunden fragen und so weiter. man findet schon einen.
Wie du sie dazu bringst, hinzugehen? Ich bin kein Fachmann, ich würde es ihr nur als Freund/in raten, mal zu einem Psychologen zu gehen, wenns denn so schlimm ist. Anrufen und Termin vereinbaren, fertig. Ich weiß nur leider überhaupt nicht, ob da was von der Kasse bezahlt wird. Geht, denke ich, wie bei nem Hausarztbesuch ganz normal durch die Post an den Patienten.

Hoffe, ich konnte helfen
KayPee