Angst vor Fremden

Meine total liebe Hündin, die ich seit drei Wochen habe, kriegt manchmal große Angst vor Leuten (Männer), die hier zu Besuch kommen. Sie zieht sich dann in die letzte Ecke zurück und taut auch nicht auf. Das ist nur bei einigen Männern der Fall und ich gehe davon aus, dass sie in ihrer Heimat Griechenland entsprechende Erfahrungen gemacht hat. Draußen ist das nicht so schlimm wie im Haus. Manchmal knurrt sie dann auch und ich gebe ihr mit einem deutlichen Stimm-Signal (das sie kennt) zu verstehen, dass Leute anknurren verboten ist.
Auch geben wir ihr vor oder während Besuch manchmal Leckerlis (nicht beim Knurren natürlich), damit sie irgendwie eine positive Verknüpfung mit Fremden erfährt.
Gibt’s da sonst noch Tipps? Ich wäre sehr dankbar, denn manchmal ist das für alle Beteiligten etwas unentspannt.

Vielen Dank und Gruß,
Nina

Hi Nina

schön, dass Du Dich für ein Tier aus dem südeuropäischem Raum entschieden hast.
Du hast das Tier noch sehr kurz - Erfahrungen prägen manchmal ein Leben lang. Es ist also noch Geduld gefragt.
Deine Vorgehensweise halte ich für richtig und gut. Unterstützend kannst Du Bachblüten geben.
http://www.bachblueten2000.de/
http://www.tier-service-net.de/bachbl/
http://www.rosenthal.hanse.de/dogs/bach_blueten.html

Alles Gute

Carina

Moien!

Ich glaub nichtmal, das Leckerlies geben gut ist, denn das ziegt Hunden ja im Normalfalle, das sie etwas richtig gemacht haben. Von daher würd ich dies eher unterlassen!

Wenn es gute Bekannte sind dann geh doch einfach mal mit denen raus! Dann merkt der Hund, daß zumindest dieser Fremde nichts Böses will und taut langsam auf. Hilfreich wäre es auch, wenn die Fremden mit den Hunden spielen würden sofern überhaupt möglich. Kann ja erst mit dir zusammen sein und wenn es klappt läßt du die alleine…

Bachblüten wären am Anfang sicherlich hilfreich auch wenn sie das Problem an sich nicht lösen…

Wenn du bei mir in der Ecke wohnen würdest würd ich glatt mal vorbeikommen, denn - warum auch immer - hatte bisher kein einziger Hund vor mir Angst. Selbst wenn mir gesagt wurde, daß die Hunde (z. B. bei den Schwiegereltern meiner Schwester) niemanden an sich ranlassen liegen die spätestens nach 5 min vor mir und lassen sich steicheln ;o))

Gruß
Bernd

Guten Morgen Nina!

Mein Bearded Collie ist inzwischen 7 Jahre alt und hat auch Angst vor Fremden. Ganz besonders schlimm ist es bei großen Männern.
Wir haben ihn damals vom Züchter gekauft und im Nachhinein erfahren, dass die Hunde zu 95 % in Polen auf den LKW gekommen sind und dann hier hin gefahren wurden und bei einem Züchter als „Eigenzucht“ verkauft wurde.
Wir haben ihn jetzt schon 7 Jahre und es ist schon besser geworden, aber es wird nie ganz weggehen. Leider kann ich Dir kein Patentrezept geben, versuch es mit viel Liebe und Geduld, auch wenn es einen manchmal in den Wahnsinn treibt…

Schönes Wochenende,
Nicki

Halloechen

Du hast das Tier noch sehr kurz - Erfahrungen prägen manchmal
ein Leben lang. Es ist also noch Geduld gefragt.
Deine Vorgehensweise halte ich für richtig und gut.
Unterstützend kannst Du Bachblüten geben.

Bachblüten wirken wirklich gut, empfehle vor Stress- Situationen immer Rescue (hilft auch bei Kids gegen Prüfungsangst).
Meine Süße war mit 6 Monaten 4 mal vermittelt und hatte extreme Angst, eigentlich vor allem und jedem, vor allem vor großen dunklen Gestalten (also nix schwarzer Mantel), wir haben zusammen mit einer Therapeutin über ein Jahr daran gearbeitet.
Denke aber das es bei dir nicht so schlimm ist und sich mit der Zeit und wachsendem selbstvertrauen von ganz allein verschwindet.
Viel Spaß euch beiden,
Grüße
Danie

Hallo,

Wenn es gute Bekannte sind dann geh doch einfach mal mit denen
raus!

Probiere es mal, einen Bekannten auf der Straße zu treffen und dann zusammen nach Hause zu gehen.
Wenns dann besser ist, kann man den Abstand von zu Hause bzw. den gemeinsamen Weg weiter verkürzen.

Gruß
Tato

Vielen Dank für die tollen Tipps!!! Die Internet-Bachblütenauswertung dauert jetzt etwas, ich will aber die Rescue-Tropfen schon mal ausprobieren. Wie dosiert man die?

Liebe Grüße,
Nina

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Also ich gebe immer so etwa eine Pipette voll, manchmal auch 2, wenn ich das gefühl habe sie hat das meiste schon wieder ausgespuckt und nur als Notfall, also nicht 3 mal am Tag, sondern nur vor der Situation.
LG

Vielen Dank, bin schon gespannt auf die Erfahrungen, die wir damit machen!

Lieben Gruß,
Nina

Also ich gebe immer so etwa eine Pipette voll, manchmal auch
2, wenn ich das gefühl habe sie hat das meiste schon wieder
ausgespuckt und nur als Notfall, also nicht 3 mal am Tag,
sondern nur vor der Situation.
LG