Ergänzung
Hallo ihr Lieben!
Vielen Dank für eure Antworten. Aber es trifft eigentlich gar nichts davon zu, deshalb möchte ich etwas mehr schildern.
@sine: Die OP ist 100%ig nötig, das sieht man einfach auf den Röntgenbildern und das hat die 2.Arztmeinung bestätigt. Die zunehmenden Schmerzen in der Hüfte bestätigen das.
Ich werde toll versorgt, das ist ein tolles Krankenhaus, nach der OP komme ich auf Intensiv, damit die Schmerzversorgung optimal verläuft.
Andere Baustellen hab ich eigentlich nicht mehr, hab vor einem halben Jahre eine langjährige Psychotherapie nach langem „Ausklingenlassen“ beendet und weiß eigentlich immer, was mit mir los ist. Führe auch ein absolut stressfreies, glückliches Leben seit fast einem Jahr.
@Melanie:Ich bin grad erst im Januar operiert worden, da hatte ich kaum Angst, obwohl ich nichtmal Schmerzen hatte vorher. Sie ist optimal verlaufen, weil ich damals schon super gut trainiert war und mich ganz schnell erholt hatte. Das ist ja eigentlich eine positive Erfahrung. Warum dann jetzt die Angst?
@Gandalf: Ich weiß es irgendwie nicht. Ich finde nicht heraus, warum ich so Angst habe. Vielleicht, weil ich Angst habe, keinen Sport mehr machen zu können. Vor einem Jahr hatte ich mit Triathlon angefangen und werde nun nicht mehr Laufen dürfen, wohl aber Schwimmen und Radfahren, wofür ich dankbar bin.
Allerdings wird mein Bein etwas kürzer sein und die Hüfte etwas mehr rausstehen nach der OP und da ich immer eine sehr schöne Figur hatte, hab ich vielleicht Angst, irgendwie ‚entstellt‘ zu sein?!?
Ich hab schon zweimal geträumt, dass ich rausgehe und sehe, dass ich zwei verschiedene Schuhe anhabe, gehe rein, zieh mich um, gehe raus und hab schon wieder zwei verschiedene Schuhe an… :-/ Das scheint mich zu beschäftigen.
Gestern hab ich geträumt, dass meine Kollegin mir einen Zugang legen wollte - mit einer großen Kanüle durchs Auge. Hinterher wurde mir klar, dass das wohl meine Angst ist, dass die OP „ins Auge geht“.
Vielleicht hat es was damit zu tun, dass im Februar meine Freundin gestorben ist, mit 39 Jahren nach 9 Jahren Kampf gegen den Krebs. Ich denke, dass ich mit meiner Diagnose im Vergleich zu ihr ja nun überhaupt keinen Grund zu klagen habe.
Alle Zeichen - abgesehen von meiner Diagnose - sind positiv, sogar, dass ich im Winter operiert werde und im Frühjahr wohl wieder ganz normal mein Training (außer Laufen) aufnehmen kann. Aber ich weiß nicht, warum ich trotz alledem so aufgelöst bin.
Habt ihr noch mehr Ideen?
Danke euch ganz herzlich bis hierhin!
Gruß, ChrisTine