Angst vor Partys!

Hallo!

Ich hoffe, Ihr habt ein par kleine Tipps für mich, denn ich bin mit meinem Latein am Ende.

Es geht um eigentlich lächerliche Partys, Treffen, Feiern mit Freunden, Bekannten oder Familie.

Jedes Mal, wenn ein solcher Event ansteht, geht es oft in den gleichen Phasen bei mir los:

  1. Nicht dran denken
  2. Etwas Vorfreude
  3. Kaufe mir etwas zum Anziehen (oft sehr kurz vorher)
  4. Bin dann sehr unsicher, ob mir Kleidung steht
  5. Ein paar Tage bis ein paar Stunden vorher stelle ich mir die Situation vor und habe immer weniger Lust, wirklich dahin zu gehen
  6. Ich fahre zu dem Anlass
  7. Ich drehe kurz vorher um und fahre wieder nach Hause!!!

In abgewandelter Form ist mir das schon sehr oft passiert. Manche Phasen überspringe ich, aber Phase 5 ist die Schlimmste und kommt jedes Mal. Ich stelle mir vor, wir schrecklich ich mich fühlen werde oder wer alles da ist. Und dann denke ich, dass ich nicht willkommen bin oder dass ich mich irgendwie daneben benehmen werde oder dass ich einfach schlechte Laune haben werde oder dass ich schief von der Seite angeguckt werde.
Es ist nicht so, dass ich jeden Termin dann absage, zu manchen zwinge ich mich hin. Meistens wird es dann auch ganz anders (positiv) als in meiner Vorstellung. Ich kann mich gut artikulieren und mit Menschen unterhalten. Viele schätzen sogar sehr an mir, dass ich gut zuhören und wirklich interessiert fragen kann. Aber wenn ich dann jemandem wieder begegnen soll, mit dem ich mich sehr gut unterhalten habe, fällt es mir doppelt so schwer, hinzugehen.
Ich habe immer im Kopf, dass ich die Leute enttäuschen werde – spätestens beim zweiten Mal. Ich denke, ich will mich auch selbst nicht enttäuschen.
Mein Freund, mit dem ich über 4,5 Jahre zusammen bin, ist seit dem neuesten Vorfall vom Montag total sauer auf mich (ich habe ihn auf einer Geburtstagsfeier allein sitzen lassen, obwohl ich versprochen hatte, später nachzukommen).
Dieses Problem ist in den letzten Jahren immer schlimmer geworden. Es liegt auch sehr stark daran, dass ich 20 Kilo zugenommen habe und vor allem niemandem begegnen will, der mich noch von früher kennt (der schlimmste Spruch von einem Bekannten:“ Du hast aber auch nen Kilo zugenommen!“). Bei Leuten, die ich nicht kenne, habe ich immer im Kopf, dass sie mich vom Äußeren her so unattraktiv finden, dass sie sich auch nicht mit mir unterhalten wollen. Ich habe vor allem bei Männern bemerkt, dass ich anders behandelt werde, als früher.

Ja, ich habe ein schlechtes Selbstwertgefühl und bitte gebt mir konstruktivere Tipps!!!

Im Berufsleben bin ich übrigens ganz anders. Ich habe keine Probleme mir Kundenkontakten oder Kollegen.

Wer kann dies alles nachvollziehen?

Danielle

Hallo Danielle,

bei der Lektüre deines Postings habe ich mich gefragt, warum du den Punkt 5 als den belastendsten empfindest, obwohl das Problem anscheinend doch erst mit dem Punkt 6 beginnt.

Andererseits scheint dein Vermeidungsverhalten ja schon bei Punkt 1 zu beginnen, indem du der Auseinandersetzung ausweichst.

Mir scheint es so zu sein, dass du einfach keine Lust hast, auf Partys zu gehen, und das finde ich ganz in Ordnung. Wenn ich mir deine Hobbys auf deiner Visitenkarte so ansehe, so sind das nicht gerade Massensportarten, die du nennst, sondern eher zurückgezogene Spiele. Dein Beruf scheint dich ja auch genügend mit Menschen zusammenzubringen, so dass du also wohl gelegentlich (vielleicht auch öfter) eine Auszeit aus dem Trubel benötigst.

Sorge macht mir auch der Absatz, in dem du sagst, dass dein Freund sauer auf dich war. Vielleicht gestattest du dir nicht genügend, deinem Freund rechtzeitig zu widersprechen? Das müsste er dann nämlich akzeptieren, wenn er dich so will, wie du eben bist. Partys sind schließlich keine Pflichtveranstaltungen.

Mein Tipp: Frage dich bei der Einladung sofort , was du willst. Entscheide dich dann sofort und bleibe dabei.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Hallo Danielle,
könnte es sein, dass Du vielleicht ruhige, tiefere gehende Treffen mit einzelnen oder wenigen Menschen lauten, relativ oberflächlichen Parties vorziehst?
Dass Du Zeit brauchst und Kontinuität, um Vertrauen in die Beziehungen aufzubauen?
Das ist nur so ein Gedanke, der mir sofort kam, als ich Deine kritische Selbstinfragestellung eben las.
Magst Du diese Treffen denn eigentlich? Würdest Du es schön finden und befriedigend, dort zu sein, wenn Du mit Dir selber gelassener sein könntest?
Es ist so, dass ich mich das frage, weil ich diese Gedanken, die Du schilderst von früher kenne, als ich jünger war und angefangen habe, mich kennenzulernen.
Da habe ich auch erst gedacht, mit mir stimmt was nicht, ich bin gehemmt, uncool und habe Komplexe, weil ich so unlocker war auf derartigen Veranstaltungen. Erst mal den „Fehler“ bei mir gesucht.
Ich war auch gehemmt, aber das , so weiß ich inzwischen, war völlig in Ordnung.Ich bin halt jemand, der eine Weile braucht, um mich zu öffnen, eine Umgebung, in der ich mich sicher fühle, in dem Sinne, dass dort Leute sind, die tiefere Interessen haben, als über Klamotten und tolle Jobs und andere Partythemen zu reden.
Und vor allem, die ein echtes Interesse an mir haben und sich selber auch zeigen in ihrem Sosein ohne eine Show vorzuspielen.
Wenn man solche Interessen und Erwartungen hat ist man freilich verletzlich.Und auf Parties nicht immer gut aufgehoben.

So lebe ich heute 15 Jahre weiter, sehr gut ohne Parties, die ich inzwischen einfach uninteressant finde, weil sie in der Regel meinen Ansprüchen an Zusammensein nicht gerecht werden.Dafür treffe ich lieber weniger Leute auf einmal, das ermöglicht eine tiefe Kommunikation, ohne die ich mich einfach alleine besser fühle.

Jetzt habe ich von mir erzählt, weil mir so vieles von dem, was Du geschrieben hast so bekannt vorkam und hoffe, nicht völlig an Dir vorbeigeredet zu haben. Vielleicht hilft es Dir ein bisschen, nicht Dich in Deinem Sosein so sehr in Frage zu stellen, sondern selbstbewußter zu schauen, was Du denn eigentlich wirklich für Dich möchtest und zu unterscheiden, wo stellst Du vielleicht den Anspruch an Dich, anders zu sein, als Du eben bist- oder wo kannst Du an Dir arbeiten, an Deiner Selbstsicherheit,um Dich auf Veranstaltungen, die Du schon gerne besuchen möchtest, besser zu fühlen.

So oder so…zunächst einmal bist Du OK, ob Du hingehst oder nicht.

Liebe Grüße,Semele

Hallo Danielle!

Ich denke du solltest auf solche Treffen nicht alleine gehen. Ich nehme dann immer eine gute Freundin mit. Mit ihr unterhalte ich mich immer gut. Außerdem nehme ich mir vor, zeitig zu gehen, wenn die Feier nicht schön ist.

Ganz eindeutig brauchst du mehr Selbstwertgefühl. Wie sieht es mit der Kleidung aus? Da du stärker bist, solltest du Teile tragen, die eher weit sind. Wichtig ist, dass du dich darin wohl fühlst, etwas dezentes, nicht zu auffälliges. Vielleicht versuchst du auch mal mit Sport und etwas Diät ein paar Kilo loszuwerden? Wenn dir das gelingt, stärkt das das Selbstwertgefühl sehr.

Ich würde mich nicht unter Druck setzen. Vielleicht bist du einfach nicht der Patytyp. Sehr viele Menschen gehen nicht gerne auf Feiern und fühlen sich trotzdem wohl.

Viele liebe Grüße

Sylvia

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Hallo,

meine Überlegungen, als ich Dein Posting gelesen hatte, waren folgende:
Der Umgang mit Menschen in Deinem Job fällt Dir nicht so schwer, weil es da um Deine Leistung geht und Du weißt was Du kannst. Somit kannst Du mit diesen Situationen auch selbstbewußt umgehen. Das ändert sich im Privaten, weil Du nicht davon überzeugt bist, dass die Leute Deinen Charakter mögen sondern dass sie Dich eher auf Dein Äußeres (die Gewichtszunahme) reduzieren. Das macht Dich unsicher und Du fühlst Dich unwohl. Vielleicht hast Du Angst, irgendwelchen Erwartungen nicht gerecht zu werden bzw. sie nicht rechtmachen zu können. (Das sind so meine Gedanken, als „Hobby-Psychologin“, vielleicht liege ich auch total daneben :smile: )

Ich kenne das Problem selbst sehr gut (andere Beweggründe, aber das Problem ist das Selbe) und ich gehe so damit um, dass ich bei einer Einladung sage:„Ok, ich gucke mal, ob ich kommen kann“ und entscheide dann, wenn es so weit ist, ob mir danach ist oder nicht. So habe ich nicht den Druck, jemanden etwas versprochen zu haben, wonach mir eigentlich nicht ist.
Gleichzeitig wissen meine engsten Freunde um das Problem. Wenn also irgendetwas ansteht, sprechen wir das immer so ab, dass ich nicht alleine hingehen muß. So hab’ ich immer jemand in meiner Nähe (dem ich auch nach 2 min sagen kann:„Nee, ich muß hier weg“ - und das ist total ok).

Überleg’ Dir vielleicht mal folgendes:
Du bist sehr lange mit Deinem Freund zusammen - der weiß Dich also zu schätzen und liebt Dich, ob mit oder ohne Übergewicht. Du hast es nicht nötig, Dich auf Dein Gewicht zu reduzieren - und hast es auch nicht nötig zu akzeptieren, wenn andere es tun (wer wirklich SO blöd ist, dem kannst Du dann auch nicht helfen und seine Blödheit sollte nicht Dein Problem sein).
Du hast Freunde und Bekannte, Dich sich über Dich freuen - können die denn so verkehrt liegen? Die sind es doch, auf die es im Endeffekt ankommt! Die haben Dich so lieb wie Du bist und wissen Dich als Menschen zu schätzen! Haben die Unrecht und die anderen (Idioten) Recht? Wohl kaum.

Hm, eine Frage, die man vielleicht am Anfang stellen sollte: wie war es vorher (bevor Du zugenommen hast)?

Sowieso:
setz’ Dich nicht so unter Druck! Wenn Du keine Lust hast irgendwo hinzugehen, wenn Du Dich in verschiedenen Situationen nicht wohlfühlst - dann vermeide sie, geh’ einfach nicht hin und mache irgendwas, wonach Dir eher der Sinn steht! Da kann Dir ja keiner einen Vorwurf draus machen. Auch Dein Freund sollte die Problematik kennen (rede mit ihm) und sollte nicht sauer sein, sondern Dich unterstützen (ein paar liebe Worte helfen manchmal Wunder :smile: )!

Ich weiß nicht, ob Dir das hilft - aber ich hoffe doch!

Liebe Grüße,
MM

Keine Angst vor Partys!!!
Hai, Danielle,

versuch doch mal, Deine Haltung gegenüber Partys zu verändern (das hört sich wie 'ne blöde Platitüde an, ich weiß).

Ich versuch Dir mal zu erklären, was ich meine: mir ging es früher genauso. Vor 'ner angesagten Veranstaltung Klamotten gekauft, mich aufgetakelt, mir die ganze Zeit Gedanken gemacht, ob ich wohl dazu passe, was die Leute von mir denken werden, ob ich wohl overdressed bin, oder alle anderen besser gekleidet - meistens habe ich dann vor der Tür 'ne Kehrtwende gemacht und hab dann den Abend frustriert zuhause gesessen.

Geändert hat sich das dann bei einer Party, die einfach so passiert ist - ich war eigentlich am Renovieren und entsprechend „chic“ gemacht, hab bei 'nem Nachbarn geklingelt, um mir was zu leihen - „Willst 'n Kaffee?“ - Klingeling, zwei Freunde kommen - Klingeling, noch ein paar Leute kommen - und plötzlich war da 'ne Fete im Gange und ich im supertollen Renovier-Outfit zwischen lauter Wildfremden - ein Suuuper-toller-Abend geworden

Und aus der Erfahrung heraus die Tips für Dich:

  1. Nicht dran denken

Ist immernoch früh genug, also völlig OK

  1. Etwas Vorfreude

Warum auch nicht?

  1. Kaufe mir etwas zum Anziehen (oft sehr kurz vorher)

Das lässt’e weg - Du bist da kein Ausstellungsstück, das bewundert werden soll, bequeme Alltagsklamotten reichen völlig

  1. Bin dann sehr unsicher, ob mir Kleidung steht

Fällt damit weg - hauptsache es ist bequem…

  1. Ein paar Tage bis ein paar Stunden vorher stelle ich mir
    die Situation vor und habe immer weniger Lust, wirklich dahin
    zu gehen

stell Dir nicht vor, wie die Leute Dich sehen, sondern wie Du den ganzen Abend in der Ecke (ein guter Platz dafür ist immer die Küche) sitzt und Dich damit amüsierst, die anderen zu beobachten - wie sie sich auftakeln um Eindruck zu schinden, wie sie balzen, wie der zunehmende Alkoholpegel das Verhalten verändert - irrsinnig komisch (übrigens, keine Angst, Du wirst in Deiner Ecke nicht so lange allein sein, wie Du jetzt vielleicht glaubst - die wirklich interessanten Leute kommen zu Dir)

  1. Ich fahre zu dem Anlass

ja, gut, das lässt sich nur schlecht umgehen… :wink:

  1. Ich drehe kurz vorher um und fahre wieder nach Hause!!!

und das verschiebst Du ein wenig - Du gehst eben nur mal kucken, kurz „Tag“ sagen…

In abgewandelter Form ist mir das schon sehr oft passiert.
Manche Phasen überspringe ich, aber Phase 5 ist die Schlimmste
und kommt jedes Mal. Ich stelle mir vor, wir schrecklich ich
mich fühlen werde oder wer alles da ist. Und dann denke ich,
dass ich nicht willkommen bin oder dass ich mich irgendwie
daneben benehmen werde oder dass ich einfach schlechte Laune
haben werde oder dass ich schief von der Seite angeguckt
werde.

Wie gesagt: nicht hinfahren um Dich ankucken zu lassen, sondern um selber zu kucken…

Aber wenn ich dann jemandem wieder
begegnen soll, mit dem ich mich sehr gut unterhalten habe,
fällt es mir doppelt so schwer, hinzugehen.

Hier könnte Dir vielleicht folgende Überlegung helfen: der, mit dem Du Dich das letzte mal so gut unterhalten hast, existiert gar nicht mehr. Inzwischen ist Zeit vergangen und der andere hat sich verändert, ebenso wie Du. Wenn Du also jemanden wiedersiehst ist das ein völlig neues Kennenlernen - jedesmal wieder

Ich habe immer im Kopf, dass ich die Leute enttäuschen werde –
spätestens beim zweiten Mal.

Leute enttäuschen kannst Du nur, wenn sie völlig überzogene Erwartungen an Dich haben, haben sie die, dann ist es ihr Problem und sie sind Deiner schlicht nicht wert

Ich denke, ich will mich auch
selbst nicht enttäuschen.

Welche Erwartungen hast Du denn an Dich, die Du enttäuschen könntest? Das Du da den Party-Löwen spielst und den Alleinunterhalter gibst? Deine schlichte Anwesenheit ist ausreichend, so, wie Du bist, ist gut, richtig und, genaugenommen, perfekt.

Mein Freund, mit dem ich über 4,5 Jahre zusammen bin, ist seit
dem neuesten Vorfall vom Montag total sauer auf mich (ich habe
ihn auf einer Geburtstagsfeier allein sitzen lassen, obwohl
ich versprochen hatte, später nachzukommen).

Zeig ihm mal Dein Posting hier - vielleicht hat er einfach nicht verstanden, welche Probleme Du mit Partys hast…

Es liegt auch sehr stark daran, dass ich 20 Kilo
zugenommen habe und vor allem niemandem begegnen will, der
mich noch von früher kennt (der schlimmste Spruch von einem
Bekannten:“ Du hast aber auch nen Kilo zugenommen!“).

A***löchern wirst Du immer wieder mal begegnen. Zum Trost: meistens handelt es sich „Hochziehen am Elend der Anderen“, will sagen, sie versuchen die Unzufriedenheit mit sich selbst zu überspielen, indem sie andere fertig machen wollen.

Bei
Leuten, die ich nicht kenne, habe ich immer im Kopf, dass sie
mich vom Äußeren her so unattraktiv finden, dass sie sich auch
nicht mit mir unterhalten wollen.

Sieh es mal so rum: wenn Du so attraktiv auf andere wirkst, daß sie Dich gleich ansprechen, dann wollen sie sich auch nicht mit Dir unterhalten…

Ich habe vor allem bei
Männern bemerkt, dass ich anders behandelt werde, als früher.

Das ist ein realer Effekt - viele Männer sind triebgesteuerte Augentiere (nicht gleich hauen! Ich weiß, daß nicht ALLE Männer so sind, aber auf Partys fällt eben diese Sorte besonders auf). Hier geht’s um die Unterscheidung zwischen „ein Mensch“ und „ein potentieller Sexualpartner“. Und hier musst schlicht mal Deine Reaktion aus dem Unterbewusstsein zerren - es ist schmeichelhaft, wenn Dich die Männer „eindeutig anziehend“ finden und Dich entsprechend behandeln - nur einfach unterhalten kannst Du Dich mit denen im Normalfall nicht. Wenn sie Dich als „ein Mensch“ wahrnehmen, wird’s weniger schmeichelhaft werden, dafür meistens interessanter…

Ja, ich habe ein schlechtes Selbstwertgefühl und bitte gebt
mir konstruktivere Tipps!!!

Ich hoffe, es ist was dabei…

Im Berufsleben bin ich übrigens ganz anders. Ich habe keine
Probleme mir Kundenkontakten oder Kollegen.

Da kaufst Du Dir ja auch nicht vorher extra Klamotten, machst Dich nicht chic, willst gar nicht „eindeutig anziehend“ wirken, kannst nicht vorher umdrehen…

Wer kann dies alles nachvollziehen?

Kann ich und ich weiß, daß Du nicht alleine damit bist

Gruß
Sibylle

VIELEN DANK…
… an alle, die mir hier geschrieben habe!

Ich muss sagen, dass alle sehr interessante Aspekte angesprochen haben! Vor allem was Sybille geschrieben hat, hat nen Nagel auf den Kopf getroffen!

Ich habt recht: Ich bin eher an tiefer Konversation interessiert! Ich habe mich früher mit meinem Gewicht zwar wohler gefühlt, aber Hemmungen hatte ich immer. Ich habe in meinem Job eine ganz andere Zielrichtung, als wenn ich zu einer Party gehe. Ich sollte mich wirklich nur an Leute halten, die ich schätze und bei denen ich weiß, dass sie mich schätzen.
Oberflächlichen Leuten sollte ich aus dem Weg gehen (sie haben mich in der Vergangenheit oft genug enttäuscht).
Ich bin seit zwei Wochen dabei, mit Ernähungsumstellung und Sport abzunehmen (bisher 4 Kilo). Ich werde das zum Anlass nehmen, Selbstbewusstsein auf- und Kilos abzubauen!
Aber mir wird nie der Blick verloren gehen, mir wem es sich lohnt, sich zu unterhalten. ZUM BEISPIEL WIE MIT EUCH!

AM 23. August 02 steht der nächste Termin bevor; eine Hochzeit von Freunden. Wenn Ihr wollt, werde ich Euch auf dem Laufenden halten.

Danke nochmal!

Danielle

Hallo Danielle,

Erkenntnisse und gute Vorsätze sind doch schon die halbe Miete - die andere Hälfte bekommst Du auch noch zusammen!

Ich denke, Du bist auf dem richtigen Weg! Mich würde wirklich interessieren, wie Du mit „diesen, unseren Denkanstössen im Hinterkopf“ die Hochzeit erlebt hast. Ich hoffe, Du hattest viel Spaß und hast entspannt mitgefeiert!

Herzliche Grüße,
MM