Als zweites: LANGSAMER sprechen, das ist bei mir immer das Problem. Ich rede immer schneller und vergesse dabei zu atmen.
Und da du es schon selbst erwähnst: Du Fachmann - die nichts. Nutze das, ohne das Thema zu verlieren. Beginne mit angemessenen Basisinformationen um alle auf einen Startpunkt zu bringen - dich macht es ruhiger, da du dich ja auf heimischem Grund bewegst.
Baue von da konsequent und schlüssig auf, wenn du selbst von deinen Aussagen fest überzeugt bist, dann kommt das auch so rüber.
Wenn die Zuhörer wirlich Kollegen sind, du also nicht wie Wulff vor der Presse stehst und Scheiße labern mußt um eine erbärmliche Haut zu retten, ann gehe mal davon aus, daß sie dir wohlgesonnen sind.
Und daß mindestens drei Viertel von Ihnen gerade denken: „Gut daß ich as nicht machen muß, ich würde mir sowas von in die Hosen scheißen vor Flatter…“
Hast du freiwillig oder musstest du jemals Betablocker nehmen?
Ja, ich nehme Betablocker seit 6 Jahren.
Deine hier mehrfach öffentlich dargestellte Verharmlosung der Einnahme von Betablockern, nur weil man mal einen Vortrag vor vielen Menschen halten muss, ist … fahrlässig.
Ich verharmlose mitnichten. Ich habe lediglich die Frage nach einem Medikament beantwortet, das bei dieser Problematik hilft und ansonsten mehrfach darauf hingewiesen, dass die Entscheidung über eine Verordnung der Arzt trifft.
Es gäbe durchaus Alternativen ohne Medikamente.
Das bestreite ich nicht. Auch auf die habe ich hingewiesen. Dennoch beantwortet das nur einen Teil der Fragestellung der UP.
Da es sich hier um das Medizin- und nicht um das Plauderbrett handelt, geht es auch weniger um Glaubensfragen, als um medizinische Fragestellungen.
Betablocker!
Ich kann da meiner Vorrednerin „Jule“ nur beipflichten. Betablocker helfen einigermaßen gut gegen solche extremen Nervositäten. Ein großes Risiko bei einmaliger Einnahme und relativ geringer Dosierung (2.5-5mg) besteht meiner Meinung nicht. Und wie gesagt, lasst es den zuständigen Arzt entscheiden, der wird das zwar wahrscheinlich ablehnen müssen. Aber manchmal „klappt“ sowas ja auch… Ich habs selber auch schonmal vor einer Prüfung genommen. Ich war aber so ängstlich, dass ich nur 1.25mg genommen habe und wahrscheinlich gar nichts davon gemerkt habe - da hilft dann auch der Placebo Effekt ein gutes Stück mit Prüfung ist dann auch gut gelaufen…
Da es sich hier um das Medizin- und nicht um das Plauderbrett
handelt, geht es auch weniger um Glaubensfragen, als um
medizinische Fragestellungen.
Weshalb versuchst du mich in eine bestimmte Ecke zu stellen? Deine fachlichen Aussagen sind wenige. Als ebenso langjähriger Betablockeruser „aus medizinischen Gründen“ kann ich zumindest aufgrund der Erfahrungen nach Absetzen der Medikamente festhalten, dass die Glaubens- und Hoffnungsfrage am Anfang der Kette steht. Ich habe diese Erfahrung, du nicht.
Ich verharmlose mitnichten. Ich habe lediglich die Frage nach
einem Medikament beantwortet, das bei dieser Problematik hilft
Ursache egal? Die Tatsache einer beruhigenden und blutdrucksenkenden Wirkung wird jeder bestätigen können, der Betablocker einnimmt oder eingenommen hat. Weitergehende Studien, dass diese Wirkungen z.B. keine signifikanten Auswirkungen auf Herzinfarktrisiko und Schlaganfälle haben, werden so gut als möglich intern behandelt (über Qualität und Informationsgehalt der Studien kann man auf beiden Seiten sicherlich streiten). Ebenso möglichst vermieden Statistiken über Verkaufszahlen an Tagesdosen (man könnte meinen, Herzerkrankungen seien keine Geburtsfehler, eher Pflicht).
und ansonsten mehrfach darauf hingewiesen, dass die
Entscheidung über eine Verordnung der Arzt trifft.
Der geschilderte Fall gehört nicht zu den Anwendungsfällen der Medikamente. Off-Label-Use wurde bereits erwähnt.
Wenn Entscheidung auch mit Verantwortung übernehmen verbunden wäre, dann würde ich deinem Argument folgen ==> Glaubensfrage. Entscheidend ist nicht die kurzfristige Symptomüberbrückung (Problem), sondern die Ursachenbeseitigung. Betablocker beseitigen keine Ursachen.
Ich zieh die medizinische Notwendigkeit für dich nicht in Zweifel. Nur deinen lapidaren Ratschlag an andere. Die frühere Modedroge Betablocker wird als solche heute nicht mehr so bezeichnet, sie ist es nach wie vor. Lediglich nicht mehr erwähnenswert.
Nicht ganz. Das Propanolol ist ein „alter“ ß-Blocker ohne eine selektive Wirkung wie es sie auf die neuen zutrifft. Interessanterweise schein es gerade darum zu funktionieren. Zudem ist „off label use“ durchaus legal. Das Risiko trägt allerdings der Arzt.
Zudem ist „off label use“ durchaus legal. Das Risiko trägt
allerdings der Arzt.
das off lable use illegal ist hab ich ja auch nicht behauptet, aber bei der Idikation von Propanolol hab ich nur diese Nutzung nicht gefunden, zumindestens nicht explizit.
Das ein Arzt dann selber verantrwortlich ist, ist mir klar.