Angst vor Thrombose berechtigt?

Hallo!
Ich bin letzten Freitag (also vor 6 Tagen) mit dem rechten Fuß umgeknickt.
Da ich sowas schon öfter hatte bin ich nicht zum Arzt sondern habe den Fuß hochgelegt und gekühlt. Der Fuß fühlte sich an wie die anderen Male, Bänderdehnung.
Am Montag war ich dann bei meinem Hausarzt um mich krank schreiben zu lassen da ich auf der Arbeit sehr viel laufen muss. Dies tat er auch, wollte den Fuß jedoch nichtmal sehen und sagte mir ich soll ihn weiter hoch legen und kühlen.
Dienstag Abend (also Tag 4) kam mir dann der Gedanke einer Thrombose in den Kopf. Eigenltich weiß ich, dass dieses Risiko bei bettlägerigkeit besteht, aber irgendwie hatte ich die ganze Zeit nur im Kopf, dass der blöde Fuß sich erholen muss.
Diese 4 Tage bin ich wirklich wenig auf den Beinen gewesen und wenn auch nur sehr schwerlich gehumpelt und habe den besagten Fuß so gut wie gar nicht bewegt.
Seit heute (Tag 6) spüre ich einen Druck im rechten Bein. Mal eher im oberen Teil der Wade, dann mal eher im unteren Teil des Oberschenkels, oder beides. Es fühlt sich ein wenig so an wie wenn man einem Körperteil die Blutzufuhr abschnürt und dann so ein Druck entsteht. Nur leichter.
Allerdings kann ich auch schlecht abschätzen ob ich mir das nicht vllt. nur einbilde.
Seit mir Dienstag gegen Abend der Gedanke mit der Thrombose gekommen ist habe ich versucht mich mehr zu bewegen. Seit dem humpel ich mit einer Krücke und lasse den rechten Fuß mehr oder weniger leicht mitlaufen. Immer ein bisschen mehr, wie es halt geht.

Sollte ich mir ernsthafte Gedanken machen und zum Arzt gehen oder entsteht dieses Gefühl im linken bein evtl. nur weil ich es so lange kaum bewegt habe und die Muskeln erst wieder in Schwung kommen müssen?
Die Pille nehme ich übrigens seit ca. 7 Wochen nicht mehr.

Vielen Dank! :smile:

Hallo,

wenns geht, heute noch zum Arzt, und Spritzen geben und für die Feiertage verschreiben lassen.

Mit sowas sollte man nicht spassen.

Faustregel: mehr als 50% des Tages liegen: Prophylaxe machen.

Grüße
miamei