Mich beschäftigt seit Jahren ein Problem und traue mich kaum darüber zu reden. Vor einigen Jahren schon wurden bei mir Gallensteine festgestellt. Natürlich wurde mir geraten, die Gallenblase entfernen zu lassen, zumal ich nicht selten an Koliken leide. Doch ich konnte mich bis heute nicht aufraffen, diese OP machen zu lassen, aus Angst, dass ich das Narkosemittel nicht vertrage. Dazu muss ich sagen, dass ich damit keine Erfahrungen habe. D.h. es wäre meine erste OP. Nichtsdestotrotz beschäftigt es mich, da ich unter einer Form von Emetophobie leide. Die Vorstellung, nach der OP den ganzen Tag erbrechen zu müssen, zermürbt mich. Es geht mir hierbei nicht um die allgemeine Unannehmlichkeit an der Sache, sondern darum, dass ich ernsthaft Angst davor habe. Ich kann diese Angst auch nicht erklären.
Nun würde mich interessieren, ob ich den Anästhesist vorab darum bitten kann, mir gegen die Übelkeit etwas zu geben, obwohl man ja noch gar nicht weiß, ob es zutreffen könnte?
Ich weiß, mein Problem klingt für manch jemanden absurd, doch ich kann sie auch nicht einfach ausschalten.
Doch ich konnte mich bis heute nicht aufraffen,
diese OP machen zu lassen, aus Angst, dass ich das
Narkosemittel nicht vertrage. Dazu muss ich sagen, dass ich
damit keine Erfahrungen habe.
Wenn die Angst größer ist als die Beschwerden …
Nun würde mich interessieren, ob ich den Anästhesist vorab
darum bitten kann, mir gegen die Übelkeit etwas zu geben,
obwohl man ja noch gar nicht weiß, ob es zutreffen könnte?
Da der Anästhesist das ja nicht weiß, dass es die 1. Narkose ist, würde ich einfach sagen, dass du was gegen die Übelkeit hinterher haben möchtest.
Nun würde mich interessieren, ob ich den Anästhesist vorab
darum bitten kann, mir gegen die Übelkeit etwas zu geben,
obwohl man ja noch gar nicht weiß, ob es zutreffen könnte?
vor einer OP gibt es Gespräch mit dem Narkosearzt. Sprich ihn auf Deine Probleme an, Du bist nicht die einzige, die diese Probleme hat.
Dann könnt ihr gemeinsam überlegen was zu tun ist.
ich hatte bereits mehrere Operationen, auch eine Entfernung der Gallenblase. Ich habe bis jetzt immer direkt nach der OP etwas gegen Übelkeit bekommen. Bei der Gallenblase hing ich an einem Tropf in dem auch ein Mittel gegen Übelkeit enthalten war.
Selbst bei meiner OP an der Schulter vor einem Monat hat die Anästhesistin bereits im Vorfeld in meiner Akte vermerkt, dass ein Mittel gegen Übelkeit dirket nach der Op verabreicht wird (ohne, dass ich sie darauf hingewiesen habe).
Also, nur Mut, die Gallen Op war das Beste was ich machen konnte, endlich keine Koliken mehr!
Eigentlich wiederhole ich nur die anderen: Geh zur OP-Vorbesprechung und sag dem Anästhesisten genau das, was du hier geschrieben hast. Ich bin mir sicher, daß sich das Problem lösen läßt.
Ich bin meine Gallenblase seit vier Monaten los, hatte vorher auch noch keine Vollnarkose und dementsprechend latente Angst vor allem. Alles lief super, mir war kein bißchen übel - ganz und gar überhaupt nicht und zwei Tage später war ich wieder zuhaus. Ob ich direkt nach der OP noch quasi vorm Aufwachen ein Mittel gegen Übelkeit bekam, weiß ich nicht - als ich wach war gab es jedenfalls nichts davon.
Und zu wissen, daß ich zumindest nie nie mehr eine Gallenkolik bekommen werde, ist ein ganz wundervolles Gefühl!
Trau dich - mir sagte meine eine Bettnachbarin damals im Übrigen, daß das mit der Übelkeit nach OPs in den letzten Jahren viel viel besser geworden sei. Sie habe früher immer gebrochen und bei den letzten Narkosen gar nicht. (Armes Wesen, da sprach jemand aus reichlicher Erfahrung…)
Generell leider Frauen eher als Männer an postoperativer Übelkeit.
Vor allem Personen, die Alkohol trinken und rauchen sind von Übelkeit nach der Narkose betroffen.
Wenn Sie keines dieser Laster aufweisen, die ich in dem letzteren Satz genannt habe, ist das Risiko dafür halt ziemlich klein.
Natürlich kann der Arzt Ihnen vorbeugend solch ein Mittel geben.
In der Vorbesprechung kann darüber geredet werden.