hoffentlich kann mir jemand helfen. Mein Therapeut hat in
einer Sitzung Kava Kava zur Linderung meine Angststörung
empfohlen. Wie ich hier in verschiedenen Threads gelesen
habe, scheint es wirksam zu sein. Auf der Suche nach Kava Kava habe
ich es ausschließlich in homöopathischen Dosierungen
gefunden. Sedierende Medikamente möchte ich nicht nehmen und
Johanneskraut hat bei mir nicht gewirkt.
Vergiss Kava Kava
Hi Walter
Versprich dir nicht allzu viel davon. Sicherlichz ist es besser, Kava Kava in homöop. Dosis zu nehmen als z.B. Benzodiazepine. Die machen zu schnell abhängig.
Was nicht schlecht ist und auch nicht abhängig macht, ist ein Medikament, welches anitidepressiv und zugleich anxiolytisch (angstlösend) ist wie z.B. Cipralex.
Ist nur eben teuer (weit über hundert Euronen die dicke Packung), aber a la longue sehr effizient. Und du kannst nebenbei deine Theapie weitermachen.
Dein Therapeut scheint mir ein psychologischer Psychotherapeut zu sein (kein ärztliher Psychotherapeut) wegen der etwas naiven Medikamenten-Kenntnis…
Gruß und viel Erfolg wünscht
Branden
Wobei zu bedenken ist, dass das Homöopathische Prinzip (gleiches mit gleichen heilen) das genaue Gegenteil ist, von dem wie eine normale Arznei wirken soll (gegensätzliches als HEilmittel).
(nur abgeleitet von dem was zur Wirkung in Wiki stand)Wenn Kava Pur also Angst löst(mindert unruhen, löst verkrampfungen), dann produziert homöopathisches KAva Angstsymptome (gibt Muskelspannung, macht unruhig>holt einen zB. aus einer Lethargie)
Daher ist die Homöopathische ZUbereitung nicht vergleichbar mit dem GEbrauch der Pflanze direkt.
Lass dir von deinem Arzt ein REzept für KAva Kava geben und dann besprich mit deinem Apotheker, wie du da legal rankommst (evtl Einzelimport oä). Für sowas rate ich gerne zur kleinen Apotheke um die Ecke, möglichst mit etwas älteren Inhaber oder langer Familientradition, die stehen auf solche Knobelaufgaben rund um pflanzliche Arzneien
evtl gibt es auch einen Kräuterhandel, die weiterhelfen können.
Evtl fragst du auch einfach deinen Therapeuten, der dir zu KAva riet, es dir zu besorgen, soll er sich doch damit rumschlagen!
ich weiß ja nicht was deine Angst ist, aber da muss man schon recht unerschrocken sein, wenn man all die LEute dazu bringen will/soll, die rechtlichen Grenzen auszureizen oder zu erläutern/herausfinden zu lassen, wie der BEzug doch möglich sein könnte…
es ist demnach anzunehmen, dass die starke lobby der imipramin & co-industrie mit gefälschten und/oder manipulierten studien dafür gesorgt haben, dass kava-kava für lebertoxisch und gefährlich gehalten und dann vom gesetzgeber, der von dieser industrie geschmiert wird, verboten wird. krass-paranoid? ich finde nicht! das ist auf dem pharmamarkt doch tagesgeschäft.
zum thema: nimm ruhig kava-kava, und auch industrielle antidepressiva haben nebenwirkungen, die man vertreten kann.
es gilt jedoch der grundsatz, dass unabhängig von der stoffgruppe die ursache psychotherapeutisch angegangen werden sollte. sonst ist die medikamenten-abhängigkeit vorprogrammiert, auch wenn sie nicht wie bei benzo´s schwer körperlich (achtung, das geht schnell, es gibt ein sog. "low-dose-abhängigkeit!), sondern psychisch (nicht mehr ohne wollen) ist.
Hallo Zusammen!
Danke erst mal für die Antworten.
Ich schließe mich der Meinung von alpha völlig an. Daher habe ich nach langer Suche mich entschlossen, in einem Shop aus Hilo, Hawaii zu bestellen. Der Laden sieht sehr seriös aus und die Site ist neben Englisch auch in deutscher Sprache verfasst.
Übrigens empfinde ich die Diskussion um die angebliche Toxizität von Kava als ziemlich unpassend und verlogen. In dem von alpha verlinkten Text der Uni Münster steht zum Beispiel:
„Aus den hinsichtlich des Zusammenhangs mit Kava als „wahrscheinlich“ zu betrachtenden Fällen errechnet sich eine Inzidenz von 0,008 Fällen auf eine Million Tagesdosen ethanolischer Kavaextrakte, entsprechend einem Fall bei 125 Millionen Anwendungstagen. Diese Inzidenzschätzung liegt somit um den Faktor 265 unterhalb des für Diazepam bekannten Leberrisikos mit einem Fall auf 472.000 Anwendungstagen. Ein Verbot von Kava würde somit das Nebenwirkungsrisiko steigern und nicht senken.“
Zitat aus: Ist Kava wirklich lebertoxisch?
Eine Analyse der bekannten Daten zum Leberrisiko von Kavapräparaten
Von Mathias Schmidt, Harsewinkel und Adolf Nahrstedt,Seite 1,Münster http://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/pharma…