angstzustände

ich habe seid über 3 jahren angstzustände und panikattaken und weiß mir kein rat mehr ich war schon in einer klinik und in sprachtherapien
hat alles nichts geholfen
ich hätte gerne einen rat wie ich das aus meinem kopf streichen kann denn ich sitze den ganzen tag zu haus und denke darüber nach wann die attaken wieder kommen
vorallem in stresssituationen ist es ganz schlimm
doch jeder hat im leben mal solche situationen
ich weiß nicht mehr wie es weiter gehen soll wie ich das los werde
ich denke jeden tag das das nicht sein kann das ich nie wieder diese attaken loswerde doch sie bestimmen schon mein leben ich kann mich auf nichts mehr freuen noch das ich weiß was ich mit mir anfangen soll
ich habe eine tochter sie braucht mich
bitte helft mir
vielen dank

Hallo joice!

Lies mal die FAQ:238,
vielleicht findest du dort etwas, was dir hilft.

Alles Gute für dich,
jeanne

in einer klinik und in sprachtherapien

Sprachtherapien? Was genau meinst Du damit? Waren das bzw. die in der Klinik richtige Psychotherapeuten? Falls ja ist das ärgerlich, da sie Dir offensichtlich kaum weiterhelfen konnten. Falls nein müsstes Du in den sauren Apfel beißen und mal zum Psychotherapeuten gehen. Ansich sind Angst- und Panikstörungen von Psychotherapeuten relativ gut zu behandeln. Verfahren der Wahl ist dabei die Verhaltenstherapie.

Hallo Joice!

Es ist ein grosser Unterschied, ob man Angst hat-- oder die Angst einen! :wink:
Speziell bei Panikattacken "hat"einen die Angst- und wer das nie erlebt hat, wird schwer verstehen können, wie einem jegliches rationale Denken abhanden kommt-- und man nur noch von seiner Angst bestimmt ist!

Angst, die nie als solche erkannt wurde…oft als Kind gelernt zu negieren ( Mama sagt „nein Kind- du hast keine Angst!“ zB) führt dazu, daß jegliches Angstgefühl immer in eine Seelenecke geschoben wurde…NICHT gesehen- und sich dort ansammelte!

Dann kann der Tag kommen, an dem die Angst einfach nicht mehr ungesehen bleiben will-- und dann mit einer solchen Übermacht hervortritt- daß man ihr nur noch ausgeliefert ist!
In Situationen, die wirklich nicht bedrohlich sind, kommen Ängste hoch, als OB man zutiefst bedroht würde!!

Letztlich schafft es der Kopf nicht- damit klar zu kommen- es rational „zu packen“.

Da mit diesen Attacken auch Ängste hochkommen, die für den Erwachsenen gar nicht mehr nachvollziehbar udn greifbar sind-- kommen sie doch auch aus vielen verdrängten Ängsten in der Kindheit-- ist ein Weg daraus eine Therapie, in der man sich das ansieht, was lange nicht angesehen worden ist!

Ganz sicher kann man aus diesem Zustand raustreten-- und man braucht halt Begleitung von jemandem, der sich damit auskennt!

Kitty
Die hier nur aus ihren Erfahrungen berichtet hat :wink:

ein ziel
wenn Du ein Ziel hast in Deinem Leben, wird alles andere zweitrangig (auch Deine Angst-Dingens).
Es ist allerdings nicht leicht, jederzeit an sein Ziel zu dneken und es zu verfolgen (vor allem, wenn man eigentlich gar keins hat).
Aber es tut gut, - wenn man sich denn dann doch ein Ziel ausgesucht hat - ab und zu einen Eroflg in dieser Richtung zu haben.
So ein Ziel ist völlig frei. Es kann persönlich, beruflich, freizeitlich u.v.m. sein.

Probier’s mal aus!

feedback!
… und schreib dann hier ‚rein oder frag‘ zurück oder ob’s und wenn nicht, warum, bzw wie es Dir ergangen ist !

Schließlich freut man sich, wenn man helfen konnte.

und noch …
ich hatte nie irgendwelche ‚Angstzustände‘ …
Doch plötzlich - es war wohl eine Folge von - weiß’ nich - seelischer /mentaler Überlastung (?), … plötzlich bekam ich Platzangst in Menschenmengen /U- /S-Bahn (kamman nicht aussteigen, wann man will, sondern, muß ‚seine‘ Station abwarten, egal, wie voll es ist, wer einem gegenübersteht usw.)

Glaub’, es ist ‚normal‘ in unserer ‚überzivilisierten /überregulierten /überharmonisierten Welt‘, daß derdie Einzelne plötzlich innehält und sich fragt wer, was und wo ersie hier überhaupt is’ … (und keine befriedigende Antwort ihmihr einfällt und man sich existentiell plötzlich bezweifelt sieht!?) Es kann jedem passieren.
Zusammen mit sozialer Kontrolle zB in ländlichen Regionen, wo Jeder Jeden kennt (naja … sacht man so … is’ bedingt auch so), entsteht außerdem dieser ‚äußerliche soziale Druck‘, gegen den man nochmal extra durchatmen muß, um sich - um überhaupt mal sich auf sich selbst konzentrieren zu können - dagegen zu … äh … souveränisieren.
„Und es singt der Chor der Blöden“" singt Westernhagen.
Damit meint er vielleicht alle diese Gaffer, Mitläufer, Denunzianten, oder nur Plappermäuler, die Einen nich’ sich selbst sein lassen, sondern nach Regeln einfordern.