ich habe Episode I Die dunkle Bedrohung für Bekannte auf Video aufgezeichnet und, da ich die Werbung weglassen wollte, den Film mit einem Auge auch angesehen.
Beiseite gesprochen:
Tolle Bilder ohne Zweifel, aber doch heilloser Quatsch.
Eins aber hat meine Aufmerksamkeit erregt. Die Jedis werden durch einen hohe Anzahl irgendwelcher symbiotischer Kleinstlebewesen in den Körperzellen zu Jedis.
Und der kleine Anikin hat mehr davon in sich als der Oberjoda Jedi.
Ich habe im Film gehört, dass diese Zellstaubmilben „Midiglorien“ oder „Miniglorien“ genannt werden.
Kann mir jemand Genaueres dazu sagen?
Einige Zellbiologen, so habe ich mir sagen lassen, vertreten ja inzwischen die Ansicht, dass sich die Mitochondrien in unseren Zellen auch zuerst seperat entwickelt und erst im Verlauf der Evolution sich mit den frühen Einzellern verbunden hätten.
Und erst dann habe deren erstaunliche Karriere begonnen, die in uns Internetznutzern ihren bisherigen Höhepunkt erreicht habe.
Ich werde dies mit verändertem Schwerpunkt auch in „Biologie“ einstellen.
Diese Midi-Klorianer sollen in der Tat in den Körperzellen des Jedi (und ich vermute: nicht nur dort) in Symbiose leben. Sie seien nicht die Macht selbst, sondern nur ihr Sprachrohr (lt. http://starwars.gamigo.de/faq/ep13_fragen.php#7 ).
Dass versucht wurde, die Macht zu erklären hat mich in der Tat etwas an „Episode 1“ gestört. Auch Jar Jar Binks hat mich nicht begeistert. Aber „Episode 2“ soll ja viel besser werden…
Nämlich mit der glorreichen Antwort der Mutti auf die Frage nach dem Erzeuger Anakins:
„Er war einfach da…“
Muahahahaha,
unbefleckte Empfängnis, Mediklorianer, Hokuspokus;
spätestens an dieser Stelle sollte man kurz den Ton leise drehen oder auf die hinteren Boxen beschränken.
Wetten, der nächste Teil wird nicht viel besser?
*Um mal so zu tun, als ob man dies ernst nehmen könnte.*
Offensichtlich waren in Anikins Mutter schon so viele Midiklorianer, dass diese von sich aus eine Schwangerschaft auslösten, also echte Parthenogenese!
War ja nach dem katholischen Dogma auch Maria schon jungfräulich empfangen worden und ohne Erbsünde - nach einer Legende empfing Anna durch einen Kuss von Joachim ihre Tochter Maria.
Hier war es also die Abwesenheit von „bösartigen Bestandteilen“ die die Parthenogene ermöglichte.
Es ist wirklich unglaublich, was der Lucas - mit Spielberg zusammen völlig überbewertet - so fertig bringt!
Schon mal den Begriff „Science Fiction“ gehört??? Vor allem das „Fiction“ sollte eigentlich alles aussagen…
Episode I war nicht berühmt, vor allem wenn man bedenkt, daß die ersten 3 Teile, die knapp 30 Jahre vorher gedreht wurden, wesentlich besser waren.
Naja, da Ihr so verdammt Realitätsnah denkt, dann schaut Euch besser keine Sci-Fi Filme an…
natürlich kennen wir „science fiction“ und wir schätzen daran sowohl die „science“ und die „fiction“.
Und doch können wir unterscheiden zwischen und zwischen.
Wie bei Western und Krimis etwa auch.
Und starwars gehört wohl eher zur Meterware.
Und es gibt entschieden besseres.
Ja klar.
Ich bin nicht gegen SF, da hast du mich falsch verstanden, ich fand die ersten 3 Teile auch echt ganz gut und unterhaltsam.
Was mich eben so stört, das ist wenn Science Fiction in sich selber unlogisch wird.
In Teil 1-3 war die „Macht“ eine doch eher geistige Angelegenheit, „sie umströhmt uns, sie hält das Universum zusammen“ usw., in Episode I wird sie dann plötzlich sehr stofflich, ist sogar im Blut nachweisbar und kann ungewollte Schwangerschaften erzeugen.
Das kam mir doch etwas brüchig und einfach gestrickt vor.
Eben phantasieloser als vorher.
Gruss
Krischan