Anlage der Eigenheimzulage in Finanzierung

Hallo,

ich suche des besten Weg die Eigenheimzulage (5500 DM) in die Baufinanzierung einzubringen.
Meine Ideen:

  1. Separates Hypothekendarlehnen
    welches so getilgt wird, daß es nach Auslauf der EHZ auch verschwunden ist. Dadurch erhöht sich rein rechnerisch mein Eigenkapital.

  2. Verwendung in einem Bausparvertrag mit Vorfinanzierung.
    War eine Idee meiner Hausbank. Allerdings habe ich da nach 8 Jahren immer noch Raten zu zahlen…

  3. Verwendung für Sondertilgungen des „normalen“ Hypothekendarlehnen

Was ist Eure Meinung?
Wie hab Ihr’s gemacht?

Danke.
Gruß
Arndt

Hallo,

ich suche des besten Weg die Eigenheimzulage (5500 DM) in die
Baufinanzierung einzubringen.

Das ist zwar verständlich, die Banken und Bausparkassen werben sogar damit, aber ich würde dringend davon abraten. Nimm dieses Geld als eiserne Reserve, es können bei einer Immobilie laufend Überraschungen kommen, die richtig ins Geld gehen, egal ob ETW (Sonderumlage…) oder Haus.

Meine Ideen:

  1. Separates Hypothekendarlehnen
    welches so getilgt wird, daß es nach Auslauf der EHZ auch
    verschwunden ist. Dadurch erhöht sich rein rechnerisch mein
    Eigenkapital.

Das Eigenkapital erhöht sich nicht wirklich, die Finanzierung sieht vielleicht „besser“ aus, aber Tatsache ist, daß das Geld ja nicht wirklich zum jetzigen Zeitpunkt vorhanden ist, da noch nicht ausbezahlt.

  1. Verwendung in einem Bausparvertrag mit Vorfinanzierung.
    War eine Idee meiner Hausbank. Allerdings habe ich da nach 8
    Jahren immer noch Raten zu zahlen…

Klar, ist ein gutes Geschäft - für die Hausbank ! Du bezahlst die Abschlußgebühr für den Bausparvertrag, Dein Berater bekommt Provision, die Bausparkasse 8 Jahre lang Zinsen für die Vorfinanzierung, anschließend noch für das Tilgungsdarlehen. Ich kann nur abraten !

  1. Verwendung für Sondertilgungen des „normalen“
    Hypothekendarlehnen

Das wäre mein Vorschlag. Lege die Zahlungen einfach auf einem Konto als Reserve an, vereinbare die Möglichkeit zu Sondertilgungen und warte erst einmal ab. Nach zwei, drei Jahren kannst Du dann immer noch eine Sondertilgung machen - oder aber Du warst froh, bei einer Renovierung flüssig gewesen zu sein :smile:

Wie hab Ihr’s gemacht?

So, wie unten beschrieben. Die Eigenheimzulage haben wir überhaupt nicht mit in die Finanzierung eingerechnet. Liegt allerdings daran, daß ich einige Jahre lang beruflich Baufinanzierungen gemacht habe und daher auch die Kehrseiten kenne, bin also naturgemäß sehr vorsichtig.

Viel Glück !

Sylvia

Hallo Arndt,
wir stehen auch gerade vor der gleichen Frage: Eigentlich haben wir uns schon fast für die Variante Bausparvertrag entschieden. Auch wenn die Bank daran gut verdient, finden wir es im Moment sehr günstig, da man sich mit dem Bausparer für die Zeit nach der Zinsbindung einen günstigen Darlehenszins sichert. Nach 10 Jahren zinsbinucng lösen wir dann ienen Teil des teuren Kedites bei der Bank mit dem Bausparer ein.

Ansonsten ist natürlich die Sache mit dem Reservekonto sicher auch eine ganz akzeptable Sache. Da kann ich im Moment das Estrakonto mit 4% Festzins von der DIBA (www.diba.de) empfehlen.

Vielleicht hat ja noch jemand einen Kommentar zum Bausparer. Würde mich freuen!

Viele Grüße
Paula

Hi Arndt,

  1. Verwendung für Sondertilgungen des „normalen“
    Hypothekendarlehnen

So solltest Du es meiner Meinung nach machen, Grund wurde schon weiter unten genannt, von wegen ‚man weis ja nie was kommt‘
Bei uns ist es immer ein warmer Regen fürs Konto, wenn am 15. März die Kohle ankommt. Allerdings haben wir einen schönen alten Bauernhof gekauft und da fällt immer was an. Aber selbst bei einem Neubau ist es nicht verkehrt Reserven zu haben. Wenn Du das HAus nur mit der Förderung bezahlen kannst, laß es besser bleiben, sonst kommst Du nach acht jahren schwer in Verdrückung!!!

Wie hab Ihr’s gemacht?

wie oben beschrieben, allerdings hab ich noch nie etwas für eine Sondertilgung übrig gehabt, weil das Geld stets verrenoviert wurde :wink:

Gandalf

  1. Verwendung für Sondertilgungen des „normalen“
    Hypothekendarlehnen

Das wäre mein Vorschlag. Lege die Zahlungen einfach auf einem
Konto als Reserve an, vereinbare die Möglichkeit zu
Sondertilgungen und warte erst einmal ab. Nach zwei, drei
Jahren kannst Du dann immer noch eine Sondertilgung machen -
oder aber Du warst froh, bei einer Renovierung flüssig gewesen
zu sein :smile:

Wie hab Ihr’s gemacht?

So, wie unten beschrieben. Die Eigenheimzulage haben wir
überhaupt nicht mit in die Finanzierung eingerechnet. Liegt
allerdings daran, daß ich einige Jahre lang beruflich
Baufinanzierungen gemacht habe und daher auch die Kehrseiten
kenne, bin also naturgemäß sehr vorsichtig.

Hallo,
Da kann ich nur zustimmen. Finanzierung ganz ohne staatliche Förderung durchrechnen und sich über den Geldregen freuen. Es ist nie wirklich übrig, sondern ermöglicht einem nur besser auf Unvorhergesehenes reagieren zu können.
Auf jeden Fall Sondertilgungsmöglichkeit vereinbaren. Wir haben nach 5 Jahren und nach 10 Jahren Teilbeträge zum Neuverhandeln fällig gehabt (so lange lief die Zinsbindung). Fand ich ganz praktisch.
Viele Grüße
Cirwalda