Also, wer in Kupfer, Stahl und ähnliche Metalle investieren will, sollte schon ein Verschrottungsunternehmen gründen und entsprechende Lagermöglichkeiten bereithalten.
Für den Kleinanleger wäre das jedenfalls nichts. Silber ist da schon besser, doch bei einem Preis von rund 300€ pro Kilo wird es bereits zum Problem, die Barren nur anzuheben, gar nicht zu sprechen vom Transport, der bei Kauf und Verkauf notwendig ist.
Es ist also zweckmäßig, zu Rohstoffen zu greifen, die in der Entwicklung langfristig stabil sind und einen hohen Preis pro Gewicht erzielen.
Klar, eine „sichere“ Lagerung (im Hinblick auf Diebstahl) erfährt man durch einen Banktresor. Wenn man allerdings Themen wie z.B. das Goldverbot berücksichtigt, ist es sicher besser, die Edelmetalle „im Keller zu verstecken“ (im übertragenem Sinne).
(Unter harten, totalitären Diktaturen wie dem Nazireich, dem Leninistisch-/Stalinistischen Kommunismus oder dem chinesischen Mao-Reich, war der private Goldbesitz verboten. Aber selbst Roosevelt hat als US-Präsident sofort nach seiner Amtsübernahme 1933 den privaten Goldbesitz verbieten lassen. Eine solche Situation tritt meist dann ein, wenn sich eine Staatsmacht von der Kapitalflucht der Anleger bedroht fühlt.)
Marc Faber (http://de.wikipedia.org/wiki/Marc_Faber) empfiehlt:
„Ich empfehle Investoren physisches Gold in einem Bankschliessfach bei einer Bank in einem Gold-freundlichen Land zu lagern: UAE, Singapur, Hong Kong, Indien, Frankreich, Schweiz. Der letzte Platz wo man sein Gold halten sollte, sind die USA, wo Goldbesitz in 1934 bereits einmal für illegal erklärt wurde.“
Ganz gleich, ob ich recht habe oder nicht: Es ist sicher nicht verkehrt, einen gewissen Anteil seines Guthabens in alternative Anlageformen zu investieren. Thema Risikostreuung.
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