Anlage von 7000 Euro

Hallo Forum,

nehmen wir an Herr D. möchte heute 7TEUR anlegen. Anlagezeitraum zwischen 5-7 Jahre. Herr D. kann sich ein etwas höheres Risiko leisten, soll heißen am Ende sollten zumindest die 7 TEUR wieder rauskommen, also kein Verlust entstehen. Obwhol wegen der Inflation das natürlich ein Verlust wäre, aber Vorgabe ist gute Rendita ja aber nicht zu jedem Preis. Wenns am Ende nichts wird, sollten zumindest die 7TEUR bleiben.

Ist der Anlagezeitraum für einen Aktienfond zu kurz? Welche Alternative könntet ihr dem Herrn raten?

Hi, wenn Du 7000 Euro wieder zurück möchtest heißt das übersetzt, Du willst kein Risiko eingehen. Die Laufzeit bei einem Aktienfonds ist in Deinem Fall nicht relevant, da das Verlustrisiko bei Aktien 100% ist. Du solltest m.E. 6.500 Euro fest anlegen (z.B. Bundesschatzbrief) und für 500 Euro ein Indexzertifikat auf den Dax etc. kaufen bzw. eine Einzelaktie. Gehen die 500 Euro geflöten, bekommst Du aus den 6.500 Euro genug Zinsen um nach 5-7 Jahren die 7.000 Euro zurückzubekommen. Garantieprodukte würde ich Dir nicht empfehlen, da diese ähnlich funtkionieren, Du a.a. aber die Struktur und Vertrieskosten des Produktes zahlen musst.

guten tag,

ich würde dem herrn,der an das forum schrieb, raten sich eine beratung zu genehmigen,die ihm das volle risiko beim geldanlegen bei gleichzeitigem gelderhalt aber leider ohne inflationsausgleichsgarantie,letztlich aber doch mit bonuszinsoption,
anhand einiger praktischer negativbeispiele verständlich darlegt.

Bartholomäus

Ist der Anlagezeitraum für einen Aktienfond zu kurz? Welche
Alternative könntet ihr dem Herrn raten?

Hallo,

ich glaube erhlich nicht, dass sich aus Aktien eine Schmackhafte Grundlage für Suppen oder Saucen machen lässt. Egal, wie lange die Lauftzeit ist.

:wink:

Da wir nicht im Kochforum sind, meinst Du wohl einen Aktienfond s?
Auch der dürfte Herrn D. nicht munden. Er kann sich ja mal die Mühe machen, z.B. anhand des Dax verschiedene Siebenjahreszeiträume anzuschauen. Hier gibt es historische Kurse:
http://index.onvista.de/historie.html?ID_NOTATION=20735

Ein kalkulierbares Risiko bieten Wertsicherungsfonds. Hier hat man nach unten eine Grenze und kann bei steigenden Kursen verhältnismäßig vernünftig verdienen. Ein aus meiner Sicht brauchbares Beispiel für so eine Strategie ist der „Metzler Torero Multi Asset“.
Eine Garantie dafür, dass Du am Ende noch die 7.000 hast gibts hier noch nicht.
Aber ein Depot, das zu jeweils 50% aus einem offenen Immobilienfonds und dem Torero besteht, wird mit „an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ nichts verlieren.

Gruß vom Money-Schorsch

Hallo,

Aber ein Depot, das zu jeweils 50% aus einem offenen
Immobilienfonds und dem Torero besteht, wird mit „an
Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ nichts verlieren.

da meinst du aber wohl einen sehr weiten Grenzabstand :wink:

Erstmal muß der Ausgabeaufschlag wieder reingeholt werden, was bei dem schwankenden Verlauf schwierig werden könnte, und dann wäre es vorteilhaft, die Fondsanteile zum gewünschten Zeitpunkt auch wieder veräußern zu können… Die Aussetzung zahlreicher Immofonds ist an dir vorbeigegangen?

Gruß
Nils

Hallo,

da meinst du aber wohl einen sehr weiten Grenzabstand :wink:

das ist natürlich immer alles relativ und hängt auch davon ab, ob man an die Werthaltigkeit der offenen Immofonds glaubt. Das setze ich hier voraus.

Erstmal muß der Ausgabeaufschlag wieder reingeholt werden, …

Zahlst du echt noch Ausgabeaufschlag? Dann ist wohl das Thema Fondsdiscounter wiederum an Dir vorbeigegangen? :wink:

… und dann
wäre es vorteilhaft, die Fondsanteile zum gewünschten
Zeitpunkt auch wieder veräußern zu können… Die Aussetzung
zahlreicher Immofonds ist an dir vorbeigegangen?

Ganz und gar nicht. Sitze selbst noch auf einigen Anteilen.
Aber mittlerweile dürften bis auf KanAm und P2 Value alle zumindest wieder vorübergehend handelbar gewesen sein.
Vielleicht bin ich ja ein unverbesserlicher Optimist, aber ich gehe davon aus, dass die Finanzmärkte sich wieder Normalisieren und wenn Immofonds dann nicht mehr als Geldmarktersatz, sondern als langfristige Anlage genutzt werden, werden sie auch wieder so liquide sein, wie sie vor der Krise über 50 Jahre waren.

Aber da kann man sicher streiten.

Alternativ könnte man auch Staatsanleihen als sicheren Anteil im Depot nutzen. Dann müsste man vielleicht deren Anteil etwas höher ansetzen, um das maximale Verlustpotenzial des Torero (6% im Kalenderjahr)einigermaßen zu egalisieren.

Gruß Money-Schorsch

Hallo,

Herr D. kann sich ein etwas
höheres Risiko leisten, soll heißen am Ende sollten zumindest
die 7 TEUR wieder rauskommen, also kein Verlust entstehen.

Mir scheint, es könnte Herrn D. nicht schaden, mal ein Buch über „Money Management“ zu lesen, z.B. das von Börse Online. Diese geäußerten Forderungen passen nämlich nicht wirklich zusammen.

Das Problem an einer Fonds- oder Aktienanlage ist weniger, dass es ein Kursrisiko gibt, und mehr, dass man nicht so genau weiß, wie groß das Risiko ist. Man hat zu Beginn meist nur eine vage Vorstellung, in etwa „meine Aktien könnten fallen, mein Geld ist in Gefahr“.

Nun kann man einiges tun, um dem Risiko wenigstens einen genauen Zahlenwert zu geben. Man kann schauen, ob die Aktie, für die man sich entschieden hat, zu Gaps (Kurslücken) neigt. Man kann schauen, wie das Handelsvolumen ist, d.h. ob man sie auch zu dem Kurs verkaufen kann, zu dem man sie verkaufen möchte. Und dann kann man natürlich einen Stop-Loss-Kurs setzen.

Nehmen wir einmal an, es ist eine „brave“ Aktie, die normalerweise keine Kurslücken hat und sich handeln lässt. Die kauft Mr. X für EUR 100,- weil er hofft, dass sie auf EUR 150 steigen wird. Mr. X schaut sich den Chart an und sieht eine starke Unterstützung z.B. bei EUR 92. Er beschließt, bei EUR 90 einen Stop-Loss zu setzen.

Er muss sich bei dieser Aktie also nicht mehr sagen, „hilfe, wenn sie fällt verliere ich Geld“, sondern kann sagen, „mit dieser Aktie verliere ich EUR 10,- wenn es schief geht und gewinne EUR 50,- wenn es gut geht“. Chance und Risiko sind quantifiziert, also in Zahlen ausgedrückt.

Ist der Anlagezeitraum für einen Aktienfond zu kurz? Welche
Alternative könntet ihr dem Herrn raten?

Nein, der Zeitraum ist wohl schon ok. Aber nicht einfach irgendwas kaufen und dann vergessen, sondern einen Stop-Loss setzen und immer mal wieder schauen, was der Fonds so macht.

Alternativen, na ja, für ein Engagement in Einzelaktien ist der Betrag ein bisschen niedrig, also ist ein Fonds schon nicht das Schlechteste für Mr. X.

Schöne Grüße

Petra

Auf die Zeit kann man auch einen Bausparer befüllen, hat kaum ein Risiko, trotzdem 4(?)% und kommt danach noch an billiges Geld…

mfg
TM

Hallo,

nehmen wir an Herr D. möchte heute 7TEUR anlegen.
Anlagezeitraum zwischen 5-7 Jahre. Herr D. kann sich ein etwas
höheres Risiko leisten, soll heißen am Ende sollten zumindest
die 7 TEUR wieder rauskommen, also kein Verlust entstehen.
Obwhol wegen der Inflation das natürlich ein Verlust wäre,
aber Vorgabe ist gute Rendita ja aber nicht zu jedem Preis.
Wenns am Ende nichts wird, sollten zumindest die 7TEUR
bleiben.

Ist der Anlagezeitraum für einen Aktienfond zu kurz?

Ja

Welche Alternative könntet ihr dem Herrn raten?

Aktuell habe ich selbst gerade 7 TEURO auf mein privates Konto bekommen und gedenke, diese so an zu legen, dass ich auch in ein paar Jahren noch was davon habe. In 5-7 Jahren wird diese Welt total verändert sein, und nicht gerade zu unserem Vorteil. Es deutet sich bereits an (siehe Griechenland, siehe Dubai, siehe Hypo, ect.)
Ich werde Silberunzen kaufen. Möglichst noch morgen, Freitag. Kosten mich 14.65€ pro Stück, bringen im Verkauf keine 12€. Aber genau dieses Missverhältnis alleine ist Indikator für steigende Preise. Keiner (Staat, Banken, ect.) will, dass man so was macht.

War genauso im Sept. 2008 für Gold. Total viele Hindernisse, aber Uwe hat gekauft. Nach 5 Monaten wurden aus 150 214. Wer dann einstieg konnte sich beschweren, denn es sackte (natürlich) wieder ab. I.a.W. Wer dem Trend hinterher läuft darf sich nicht beschweren. Es gibt 1.smart Money, 2. big Money, 3. dump Money.
Aktuell geht 2. in Gold, 1. in Silber. Schau, dass Herr D. nicht zu 3. gehört (die immer hinterher laufen und den Markt finanzieren).

Freundlichst,

Uwe P.

Servus,

die Sparkasse hat einen passiv Gemanagten Indexzertifikat, dieser Kostet 2 % Ausgabeaufschlag und 100 % Kapitalsicherung (außer der Sparkassenverband geht pleite). Hacken an der Sache, maximal kannst du damit 36 % rendite erzihlen, alles was darüber hinaus geht behält dann die SK. Kannst aber jeder zeit kündigen.

die WKN oder Isin habe ich aber gerade nicht bei der Hand.

cu naseweis

Hi,

am jahre ende verfallen aber viel Orders wie SLs. Ob das bei jeden Verwalter so ist kann ich aber nicht sagen - also Nachfragen und dann auf Termin legen.

schönes Wochenende

Naseweis

Hallo,

die Sparkasse hat einen passiv Gemanagten Indexzertifikat,
dieser Kostet 2 % Ausgabeaufschlag und 100 % Kapitalsicherung
(außer der Sparkassenverband geht pleite). Hacken an der
Sache, maximal kannst du damit 36 % rendite erzihlen, alles
was darüber hinaus geht behält dann die SK. Kannst aber jeder
zeit kündigen.
die WKN oder Isin habe ich aber gerade nicht bei der Hand.

wäre aber besser, denn da scheint mir so einiges nicht zu stimmen. Beginnend damit, daß es die Sparkasse nicht gibt, sondern gut 350 in Deutschland, kommt mir das mit dem gemanagten Indexzertifikat etwas komisch vor und daß eine Sparkasse ein Zertifikat herausgibt, ebenfalls.

Gruß
C.

… daß eine
Sparkasse ein Zertifikat herausgibt, ebenfalls.

Aber Christian, als eifriger Fernsehgucker weißt Du doch auch von diesem süßen Mädel mit blonden Zöpfen, dass „die Sparkasse“ eine „Riiiieeeeesenbank“ ist, oder?
Die haben bestimmt eine neue Tochter, die für die Zertifikate zuständig ist.
Früher haben die das über ihre Tochter „Lehmannbank“ gemacht. Aber die machen glaube ich nix mehr…? :wink:

Ein fröhliches Wochenende wünscht der Money-Schorsch

Hallöchen,

Aber Christian, als eifriger Fernsehgucker weißt Du doch auch
von diesem süßen Mädel mit blonden Zöpfen, dass „die
Sparkasse“ eine „Riiiieeeeesenbank“ ist, oder?

naja…

Die haben bestimmt eine neue Tochter, die für die Zertifikate
zuständig ist.
Früher haben die das über ihre Tochter „Lehmannbank“ gemacht.
Aber die machen glaube ich nix mehr…? :wink:

Es wurden und werden auch fleißig Produkte der Landesbanken vertrieben, weswegen ich darauf tippe, daß es sich bei diesem Produkt um ein ebensolches handelt. Da würde ich über die Sicherheit - trotz des Sicherungssystemes - dann mal diskutieren wollen.

Gruß
Christian

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