Anlagebetrug

Ein Anlageberater hat mir vor 2 Jahren einen Kapitalbrief (nachrangige Namensschuldverschreibung der Novex Sparkasse Schweden, Sitz Ulm, Einmaleinlage) als sichere Anlage verkauft. Kurz darauf musste ich feststellen, dass diese Bank offenbar extra für diesen Zweck gegründet wurde und kein Zugriff auf mein Konto bzw. Geld mehr möglich war. Der Geschäftsführer der Bank ist seitdem mitsamt Geld verschwunden. Meine Frage: an wen kann ich mich mit Geldforderungen wenden? Ist der Anlageberater haftbar zu machen? Dass die Anlage sicher und das Geld jederzeit wieder verfügbar (ohne Zinsen dann in diesem Fall) ist, hat der Anlageberater auch vor einem Zeugen geäußert. Kann mir jemand mit Info weiterhelfen? Ich kann einfach nicht glauben, dass ein Anlageberater, der sich jetzt selbst auch als Opfer sieht, solche Anlagen vermitteln kann, ohne selbst irgendwie verantwortlich zu sein.

Guten Tag Siggi,
Sie mögen vielleicht gar nicht glauben, wer was alles den ganzen Tag
über machen kann und auch wirklich macht.
Nicht nur auf Vermittlerseite. Sondern auch auf Kundenseite.
Es gibt auch Leute, die leisten Einlagen in Institute, die niemand kennt und von denen nicht bekannt ist, ob sie im Zweifel eine müde
Mark erstatten können.
Das ist aber nur so allgemein dahingesagt.
In Ihrem speziellen Fall dürfte der beste Rat lauten:
Gehen Sie zum Rechtsanwalt.
Gruß
Günther

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