Anlageformen gesucht

Hallo, ich habe mir mal die Mühe gemacht. Tatsächlich sind sie
nicht der einzige. Ich nehme die Aussage damit zurück und
bitte um Verzeihung. Allerdings ist Ihre Ausdrucksweise sehr
derb.
Vielleicht bin ich deshalb zu meiner ursprünglichen aussage
gekommen, weil bei mir speziell der „Idiot“ haften geblieben
ist, und der kam erst vor kurzem vor.

Gruß Anja

Naja,
wenn wir schon kleinlich sind, habe ich keinen direkt als Idiot bezeichnet, oder?
Ich habe es genau so durch die Blume beschrieben, wie der, der den Text geschrieben hat, auf den sich der „Idiot“ bezog.
Ich finde schon, dass ich da Samthandschuhe anhatte.
Was natürlich nicht bei jedem so ankommt.
Aber das ist ja das Schöne an diesem Forum, austeilen geht, kommt aber ein Kontra, wird gleich um Hilfe gebrüllt.
Wie cassiesmann so schön schreibt: Kindergarten.

Warum finden manche Vermittler Nachteile darin, wenn sich die Kunden selber mit ihrer Anlage beschäftigen?
Was ist so schlimm daran, dass sich der Kunde vor dem Termin beim Makler informiert?

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Makler ist grundsätzlich o.k. Aber achte darauf, bei Maklern, Vermittlern und Finanzberater gibt es gute und weniger gute.
Ich habe schon welche getroffen, da standen einem die Haare zu Berge, so einen Unfug haben die erzäht. In Büchern, und da gebe ich H. recht, steht manchmal ganz schöner Mist drin. Lass Dich einfach mal von verschienenen Leuten, auch Banken beraten. An der Analyse, die diese Leute machen, kann man schon ziemlich viel erkennen. Drüber schlafen ist ein guter Rat. Und lass Dich nicht von tollen Renditeaussagen beeindrucken. Selber machen, und auch hier stimme ich meinem Vorredner zu, bringt in den wenigsten Fälen was, aber informiert sein und die Tragweite der Entscheidung selbst absehen können, das ist wichtig.

Beste Grüsse

Roland

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Tag,

Warum finden manche Vermittler Nachteile darin, wenn sich die
Kunden selber mit ihrer Anlage beschäftigen?
Was ist so schlimm daran, dass sich der Kunde vor dem Termin
beim Makler informiert?

gar nichts!
Roland trifft es glaub ich ganz gut. Informieren um die richtigen Fragen zu stellen ist völlig ok.
Ist halt vielleicht auch nur meine Erfahrung, aber jedesmal wenn ich einen neuen Fall bespreche, in dem der Kunde alles schön selber im Internet zusammengesucht hat ist es Murks, was auch heutzutage nicht mehr verwunderlich ist.

Grüße
H.

Makler ist grundsätzlich o.k. Aber achte darauf, bei Maklern,
Vermittlern und Finanzberater gibt es gute und weniger gute.

Roland

die entscheidende frage ist doch:wie erkenne ich den GUTEN finanzfachmann VORHER–also MUSS ich mich doch VORHER informieren!!

Ich schreibe ja auch nicht, dass der Kunde selbst seine Anlagen betreuen soll. Wenn er’s kann, warum nicht?
Aber ohne Hintergrundwissen in eine Beratung zu gehen, ist völlig falsch.
Und hier helfen Bücher, viele Termine bei Beratern (wie will man sonst vergleichen?) und immer wieder die Empfehlung, sich beim Verbraucherschutz zu zeigen. Klar, dort wird auch manchmal Blödsinn erzählt. Aber wer sich informiert hat und nicht nur eine Quelle anzapft, hat am Ende ein Bild der Situation. Und damit lässt sich hervorragend arbeiten.

gar nichts!
Roland trifft es glaub ich ganz gut. Informieren um die
richtigen Fragen zu stellen ist völlig ok.
Ist halt vielleicht auch nur meine Erfahrung, aber
jedesmal wenn ich einen neuen Fall bespreche, in dem der Kunde
alles schön selber im Internet zusammengesucht hat ist es
Murks, was auch heutzutage nicht mehr verwunderlich ist.

Grüße
H.

jaja Dirk und Hansgress,
bin ich dabei, gegen informieren vorher spricht ja nichts.
Ich kollabiere nur regelmässig, wenn sich ein völlig Ahnungsneutraler selber was zusammen schustert und dann geht was schief und dann ist es die „sche*** Versicherung“ schuld.

Grüße
H.

Hallo Irene,

ich habe vor knapp 10 Jahren angefangen, in Aktien zu investieren. Damals noch blutiger Anfänger - wobei ich bis heute keine Börsenzeitung lese oder irgendwelche Sendungen im Fernsehen zu dem Thema gucke. Und trotz Crash damals kann ich es nur bestätigen: mit Fonds hat man langfristig immer noch die beste Rendite!
Hauptsache die Risikoklassen sind dem eigenen Bedarf angepasst: Alter bzw. wie lange hat man noch zum Sparen? Könnte man dieses Geld plötzlich irgendwann brauchen? Wie gut ist das Nervenkostüm?

Was man auf jeden Fall berücksichtigen sollte:

  • Geldanlage hat mit Versicherung überhaupt nichts zu tun! Wenn Du Dein Geld z.B. in eine Kapital-LV stecken würdest, hättest Du am Ende eine ziemlich mickrige Rendite. Würdest Du dagegen die Aktien dieser Versicherung kaufen, sähe das nach 20 Jahren schon ganz anders aus…
    Außerdem kann man mit langjährigen Verträgen meist gar nicht mehr an die Kohle ran - außer mit Verlust. Was bei Börse zwar auch möglich wäre - aber eben nicht so sicher ist wie bei 'ner KLV z.B.

  • Verlasse Dich nichtnur auf Leute, die an einem Vertragsabschluss mit Dir Geld verdienen. Es gibt meiner Erfahrung nach ganz ganz wenige, die da wirklich zum Wohle des Kunden beraten/verkaufen. Logisch, wären ja blöd, wenn sie sich das Wasser abgraben.
    Die Vorredner haben völlig Recht: informieren, drüber schlafen, weiter informieren. Aber vor allem selbständig informieren. Zeit lassen.

Nur nicht entmutigen lassen. Ein Häuschen kauft man ja auch nicht einfach mal hopplahopp ohen sich vorher drüber den Kopf zu zermartern. Und bei 1000,- im Monat ist das ja fast die gleiche Größenordnung…

Gruß
Andrea

und immer wieder die Empfehlung, sich
beim Verbraucherschutz zu zeigen. Klar, dort wird auch
manchmal Blödsinn erzählt.

Ich hätte nicht gedacht, dass wir auch einmal gleicher Meinung sind!
Taucht die Frage auf, wie der unwissende Kunde merkt, dass ein/eine relativ unbedarfter (da nicht indiv. beratender) Mitarbeiter/in gerade Blödsinn erzählt!?

Hallo Irene,

ich habe vor knapp 10 Jahren angefangen, in Aktien zu
investieren. Damals noch blutiger Anfänger - wobei ich bis
heute keine Börsenzeitung lese oder irgendwelche Sendungen im
Fernsehen zu dem Thema gucke. Und trotz Crash damals kann ich
es nur bestätigen: mit Fonds hat man langfristig immer noch
die beste Rendite!

Das wissen Sie erst, wenn Sie den Fonds realisieren!

Hauptsache die Risikoklassen sind dem eigenen Bedarf
angepasst:

Geringe Risokoklassen = geringe Rendite, hohe Risikoklassen = ggf. hohe Rendite und schlaflose Nächte (hat man trefflich bei Investitionen in Aktienfonds des sog. Neuen Marktes gemerkt - das Geld ist i.d.R. leider weg und die Firmen gibt es großteils gar nicht mehr)(das Gleiche hat Deutschland auch in den 70/80ern erlebt „IOS Investment“ - nur ist das Gedächtnis in Deutschland sehr kurzlebig!)

Wenn Du Dein Geld z.B. in eine Kapital-LV stecken würdest,

Warum denn immer eine Kap.LV? Hat die Dame von Todesfallabsicherung geschrieben? Die Vers.-Produkte die mit unschlagbaren Steuervorteilen verbunden sind, werden gefliss. verschwiegen! Verständlich, da ich Sie von der Gegenseite einschätze, so (vermeintlich) prof. Sie das darstellen - eine einfache Hausfrau (die vor Jahren in AFs investiert hat) sind Sie meiner Ansicht nach nie!

Würdest Du
dagegen die Aktien dieser Versicherung kaufen, sähe das nach
20 Jahren schon ganz anders aus…

Leider leeres Gerede, stimmt so überhaupt nicht, kann aber u.U. mal sein! Bitte nicht immer wieder die gleichen Sprüche! Auf unbedarfte Kunden kann das vielleicht beeindruckend wirken, Insider lachen darüber!

Außerdem kann man mit langjährigen Verträgen meist gar nicht
mehr an die Kohle ran - außer mit Verlust. Was bei Börse zwar
auch möglich wäre - aber eben nicht so sicher ist wie bei 'ner
KLV z.B.

Unverständlich! Vor allem der letzte Satz!

Es gibt meiner
Erfahrung nach ganz ganz wenige, die da wirklich zum Wohle des
Kunden beraten/verkaufen.

Sie sind wahrscheinlich eine davon - oder gar BdV!?

Die Vorredner haben völlig Recht: informieren, drüber
schlafen, weiter informieren. Aber vor allem selbständig
informieren. Zeit lassen.

Kann man unterstreichen!

Nur nicht entmutigen lassen. Ein Häuschen kauft man ja auch
nicht einfach mal hopplahopp ohen sich vorher drüber den Kopf
zu zermartern. Und bei 1000,- im Monat ist das ja fast die
gleiche Größenordnung…

Warum soll sie sich entmutigen lassen, sie hat ja kaum angefangen!

Gruß
Andrea

Gruß C.

Hallo

ich sehe schon, alles reichlich kompliziert.
Nun denn, werde ich mich mal schlau machen.
Danke.

Gruß

Ich hätte nicht gedacht, dass wir auch einmal gleicher Meinung
sind!

Sind wir das?

Taucht die Frage auf, wie der unwissende Kunde merkt, dass
ein/eine relativ unbedarfter (da nicht indiv. beratender)
Mitarbeiter/in gerade Blödsinn erzählt!?

Ganz einfach: viele Meinungen einholen. Und genau das ist der Grund, warum ich hier immer wieder meine Meinung äußere.

Hallo Irene,
Was man auf jeden Fall berücksichtigen sollte:

  • Geldanlage hat mit Versicherung überhaupt nichts zu tun!

Gruß
Andrea

Hallo Andrea,

das gilt bedingt noch heute, aber es wird deutlich an Bedeutung gewinnen ab 01.01.2009!

Frank Wilke

hallo irene,

am allerwichtigsten: keinem makler trauen!
am zweitwichtigsten: frauen haben erwiesenermaßen ein etwas glücklicheres händchen beim aktiven geldanlegen.
ich würde das geld teilen, und zwar 80% in indexnahe aktieninvestments (ETF) und risikoarme anlagen.
indexnah meint, nicht mühselig fonds aus der masse rauspopeln, sondern gleich in fonds, welche in den entsprechenden index (dax, eurostoxx, topix usw.). die restlichen 20% würde ich nochmals teilen und in sogenannte megatrends investieren, um eine rendite für mehr spaß zu erwirtschaften. das wären dann themen wie infrastuktur, wasser, rohstoffe, müll usw).
hab nur mut, das thema ist einfach zu verstehen. jedenfalls viel leichter, als zinsrechnung, kreditantrag oder eine steuererklärung.

strubbel
€:open_mouth:)

Ich hätte nicht gedacht, dass wir auch einmal gleicher Meinung
sind!

Sind wir das?

Klar doch! Du hast geschrieben, dass der Verbraucherschutz manchmal Blödsinn erzählt! Diese Meinung teile ich!

Taucht die Frage auf, wie der unwissende Kunde merkt, dass
ein/eine relativ unbedarfter (da nicht indiv. beratender)
Mitarbeiter/in gerade Blödsinn erzählt!?

Ganz einfach: viele Meinungen einholen. Und genau das ist der
Grund, warum ich hier immer wieder meine Meinung äußere.

Welche ist dann die RICHTIGE? Das ist dann trotzdem nicht einfach!

Welche ist dann die RICHTIGE?

Na sicher doch deine, oder?

Welche ist dann die RICHTIGE?

Na sicher doch deine, oder?

Von der Solidität auf jeden Fall!

Ansichtssache, auf jeden Fall aber mit deiner unnachahmlichen Art der Beweisführung.

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Hallo strubbel

hab nur mut, das thema ist einfach zu verstehen. jedenfalls viel leichter, als zinsrechnung, kreditantrag oder eine steuererklärung.

Du, damit habe ich absolut keine Probleme, aber bei diesem Thema krieg ich einfach nicht die Kurve.

Na, ja - mal sehen.

Gruß

Hallo!

Das wissen Sie erst, wenn Sie den Fonds realisieren!

Schon mal ein Depot geführt? Da kann man wunderbar jeden Tag die Kurse angucken wenn man möchte. Und anhand derer kann man genauso wunderbar sehen, was man verdienen würde, wenn man genau an diesem Tag seinen Fond verkauft… Und daher auch genausogut entscheiden, wann man welche Rendite realisiert - oder eben nicht.

Geringe Risokoklassen = geringe Rendite, hohe Risikoklassen =
ggf. hohe Rendite und schlaflose Nächte…

Aber Ihr Gedächtnis ist dafür umso besser, gell? Nur mit dem Lesen haperts wohl bzw. mit dem Interpretieren. Ich hatte geschrieben, dass das Risiko u.A. auch dem Nervenkostüm anzupassen ist. Ein Anfänger wird wohl öfters ins Depot gucken als einer, der schon jahrelang dabei ist und das Auf und Ab kennt. Aber wer am Anfang auf Rentefonds geht, muss ja nicht ewig dabei bleiben…
Wer sich eine Renditeschwache Versicherung ans Bein bindet dagegen schon. zumindest, solange, bis die eingezahlten Beiträge dank Zillmerung wenigstens ohne Verluste wieder rauszuholen sind. Und das kann Jahre dauern. Aber wem erzähl ich das…

Ich denke auch, dass aus meinem Posting gut herauszulesen war, dass Aktienfonds was Langfristiges sind… Aber das mit der Panikmache gehört wohl zu Ihrem Job? Um unschlüssigen Kunden den Rest zu geben und sie zum Abschluss irgendeines Versicherungsmurkses zu überreden, wenn die Leut eigentlich nur sparen wollen…
Beim Autofahren kann einem auch jeden Tag ein tödlicher Unfall passieren. Deswegen läßt es trotzdem keiner bleiben, oder?!?!

Warum denn immer eine Kap.LV? Hat die Dame von
Todesfallabsicherung geschrieben?

Nein und einem Makler würde sie das sicher auch nicht sagen. Der würde dann aber trotzdem versuchen, ihr sowas anzudrehen. Sie etwa nicht???

unschlagbaren Steuervorteilen verbunden sind, werden gefliss.
verschwiegen!

Was bringen mir Steuervorteile, wenn es kaum was zu versteuern gibt??? Dann doch lieber so viel wie möglich Kohle mti dem versteuerten EK auf dem „freien Markt“ machen und abwarten wie sich das mit den Steuern entwickelt. Und wer sich nur ein bischen an die Politik der letzten 10-15 Jahre erinnert, der sollte eigentlich wissen, dass es für das Steuersystem oder die Geldgier der Politiker bis in 20-30 Jahren keinerlei verlässliche Vorhersagen gibt!!! Bestandschutz? Das ich nicht lache…

Verständlich, da ich Sie von der Gegenseite
einschätze,

1.) Ist das hier ein Forum, in dem es weder Krieg noch sonstirgendwelche Rechtsstreitigkeiten gibt! Also auch keine „Gegenseiten“. Aber wenn ich selbst Erfahrungen mit beiden „Seiten“ gemacht habe und zu dem Schluß gekommen bin, dass meine „Seite“ die bessere ist, dann habe ich sehr wohl das Recht, diese Meinung hier zu vertreten.
2.) Wo habe ich behauptet Hausfrau zu sein??? Was ich Ihrer Ansicht nach bin interessiert eigentlich niemand…

Wenn Sie nun weiter rumstänkern wollen, statt der die Fragestellerin konkrete Hilfen zu geben: bitteschön. Ich hab jetzt Besseres zu tun…

MfG
Andrea

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