Anlagemöglichkeiten für ca €3000.-/Monat

Hallo,

ich werde ab nächstem Jahr in der Lage sein für ca 5 Jahre einen Betrag von ca. €3000 - €4000.-/ Monat zu sparen.
Nach ca 5 Jahren möchte ich einen Grossteil für eine Hausrenovierung verwenden. Den Rest für das Rentenalter.
Ich bin 34 Jahre alt und habe bereits ein Haus sowie LV und ein Gehaltsumwandlung in Rentenversicherung.
Bin in auch in Fonds und Aktien investiert.
Welche Splittung und welche Anlageformen würdet Ihr denn da ansetzen??

Vielen Dank im Vorraus für Eure Meinung.

Gruss
Andi

Hallo,

ich möchte Dir keine Anlagemöglichkeit empfehlen, sondern das Forum „Fonds“ unter www.boerse-online.de. Da antworten zum Teil Menschen mit wirklich fundiertem Wissen.

Saba

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ich möchte Dir keine Anlagemöglichkeit empfehlen, sondern das
Forum „Fonds“ unter www.boerse-online.de. Da antworten zum
Teil Menschen mit wirklich fundiertem Wissen.

Mal abgesehen davon, daß man so einen Spruch schon als unverschämt auffassen kann, empfiehlst Du da ja wirklich ein tolles Forum:


Forum-Name:
Fonds - Zertifikate - Anleihen geposted durch:
koenigin von saba Eingefügt am:
24.10.2003 13:58

Beitrag:

…sehe erst jetzt, dass das letzte Posting dieses Boards einen Monat alt ist. Was ist los??? Ist hier niemand mehr???
Vor zwei oder drei Jahren habe ich hier mal sehr hilfreiche Tipps bekommen und dachte, ich schaue mal wieder vorbei. Wo seid Ihr denn alle geblieben???

Saba

Donnerwetter, eine gute Werbung.

Warum der Fragesteller hier bisher keine Antwort erhalten hat, ist eigentlich leicht erkennbar: Das ist eine Beratungsdienstleistung, die ein Forum nicht erbringen kann. Hier ist ein längeres Gespräch nötig, in dem auch mehr Infos fließen müssen, als die gegebenen.

Gruß,
Christian

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Woran?

Hallo Koenigin,

sprich, woran erkennt Andi, wer von welchem Teil stammt?

Boris

Hallo,

ich möchte Dir keine Anlagemöglichkeit empfehlen, sondern das
Forum „Fonds“ unter www.boerse-online.de. Da antworten zum
Teil Menschen mit wirklich fundiertem Wissen.

Saba

Hallo Andi, Hallo Saba!

Hmm, das hört sich ja so an als hätte hier niemand fundiertes Wissen. Und das glaube ich ehrlich gesagt nicht.

Das Problem dürfte vielmehr sein, dass für einen konkreten Anlagevorschlag erst einmal eine anständige Risikoanalyse mit Andreas gemacht werden müßte. Denn er schreibt nicht, was für ein Anlegertyp er eigentlich ist. Will er für das Geld eine höhere Rendite haben, und ist dafür bereit auch etwas höheres Risiko zu gehen, und wenn es schlecht läuft auch einen geringen Verlust hinzunehmen? Oder will er das eingezahlte Kapital um jeden Preis erhalten, und nimmt dafür in Kauf überhaupt keine Rendite zu bekommen.

Einen Anlagevorschlag zu unterbreiten, ist kein Problem, und hat nicht immer etwas mit fundierten Wissen zu tun. Wie heißt es so schön - Mit nichts ist der Mensch freizügiger als mit guten Ratschlägen.

Aber wenn unbedingt ein paar Zahlenspiele rein sollen, hier ein absolut unverbindlicher Vorschlag für monatlich 3000 Euro über einen Zeitraum von 5 Jahren:

10 % in die 979951 DE0009799510
25 % in die 157017 LU0157802231
35 % in die 358068 DE0009799510
17 % in die 590001 LU0121635097
13 % in die 941034 LU0114760746

Und jetzt sollte am besten noch eine Erklärung dazu, warum welcher Fonds zu wieviel %. Das Depot ist eher für einen Gewinnorientierten Anleger gedacht. Einige Fonds dienen als Basisinvestment, um Verluste in schlechten Börsenzeiten nach unten zu begrenzen, die anderen sind für den Wertzuwachs nach oben zuständig, wenn es an der Börse gut läuft.

Auf jeden einzelnen Fonds werde ich hier nicht eingehen, da der Aufwand für mich zu groß wird. Es könnte einiges noch zu Vergangenheitswerten und zum Management der Fonds gesagt werden.

Aber da es sich mit 60 x 3000 € durchaus um keinen Kleckerkram für einen Durchschnittsverdiener handelt, ist auf jeden Fall zu empfehlen einen guten Berater aufzusuchen, der eine vernünftige Analyse mit Dir durchführt. In der sollten auch Deine bisherigen Investments und Erfahrungen berücksichtigt werden, damit nicht alles auf das gleiche Pferd gesetzt wird.

Gruß, Micha

Hallo,

ich werde ab nächstem Jahr in der Lage sein für ca 5 Jahre
einen Betrag von ca. €3000 - €4000.-/ Monat zu sparen.
Nach ca 5 Jahren möchte ich einen Grossteil für eine
Hausrenovierung verwenden. Den Rest für das Rentenalter.
Ich bin 34 Jahre alt und habe bereits ein Haus sowie LV und
ein Gehaltsumwandlung in Rentenversicherung.
Bin in auch in Fonds und Aktien investiert.
Welche Splittung und welche Anlageformen würdet Ihr denn da
ansetzen??

Vielen Dank im Vorraus für Eure Meinung.

Gruss
Andi

Hallo,

und uerst mal vielen Dank für Eure Antworten. Ich wollte keine Detail-Beratung, sondern einfach nur ein paar Ideen, was denn Andere machen würden.
Ich erwarte auch keine Empfehlungen von Fonds einfach nur Splitting Ideen.
Aus den Antworten, werde ich dann versuchen meine Strategie festzulegen.

Mit Beratern habe ich schon schlechte Erfahrungen gemacht, da meist deren INteresse im Vordergrund stand.

Noch zur Info: Ich werde ca 5J im Ausland arbeiten und muss dadurch meinen Gehaltsanteil in D und im Ausland (Spezialvisum) nicht versteuern.

Nochmals vielen Dank

Andi

Auf jeden Fall erscheint es ratsam,
nur einen kleinen Teil des Geldes risikobehaftet anzulegen.

Schwerpunkte:
* Geldmarktfonds, ca. 20 Prozent (schnell liquide, falls Du doch nicht 5 Jahre weg bleibst)
* Sparbriefe bei der Bank Laufzeit 5 Jahre, bis zu dem Zeitpunkt, an dem Du das Gewld benötigst, ca. 30 Prozent (etwas höhere Verzinsung)
* festverzinsliche Wertpapiere des Bundes mit einer Laufzeit von 5 Jahren, ca. 30 Prozent (in Bad Homburg bei der Bundesschuldenverwaltung ein Konto eröffnen, kostenfrei!)
* Aktien mit einer hohen Gewinnrendite, z.B. RWE, Adidas-Salomon, Dt. Post, Eon, Volkswagen, oder einen Fonds, der ausschliesslich solche renditestarken Werte bevorzugt; Aktien mit restlichen 20 Prozent.

Begründung: Du benötigst das Kapital zu einem bestimmten Zeitpunkt. NIEMAND kann zur Zeit sagen, ob Du bei höherem Risiko das eingezahlte Geld wiederbekommst. Insbesondere bei Aktien, auch wenn es Fonds sind, besteht erhebliche Verlustgefahr.

Der Zeitraum von 5 Jahren ist zu kurz, um 98%ig voraussehen zu können, dass das Kapital erhalten wird. Risiken: Die gute Stimmung der Meinungsmacher in Politik und Wirtschaft hat eine „Rosa-Brille-Grundlage“.

Die vorgeschlagenen Engagements lassen sich per Dauerauftrag ordern. Aktien per Onlinebanking bei einer Direktbank.

Viel Erfolg!

Gert

Hallo,

und uerst mal vielen Dank für Eure Antworten. Ich wollte keine
Detail-Beratung, sondern einfach nur ein paar Ideen, was denn
Andere machen würden.
Ich erwarte auch keine Empfehlungen von Fonds einfach nur
Splitting Ideen.
Aus den Antworten, werde ich dann versuchen meine Strategie
festzulegen.

Wenn Du auf der Suche bist, was andere machen würden, kannst Du Dir noch folgendes überlegen.

Es dürfte durchaus möglich sein, mit dem Geld eine gute Rendite zu erzielen. Das Problem ist in Deinem Fall die relativ kurze Laufzeit, die nur unsichere Aussagen zuläßt, welche Renditen die Geldanlagen in den nächsten fünf Jahren erzielen werden.

Wenn Du Dir aber überlegst, vielleicht in fünf Jahren nicht das komplette Geld für die Renovierung herzunehmen, sondern nur einen Teil, und den Rest über ein Darlehen finanzierst, sieht die Anlagestrategie wieder ganz anders aus. Ein Darlehen wird vermutlich auch in fünf Jahren für Dich zu ganz guten Konditionen angeboten werden. Da Du ja als Sicherheit Geldanlagen in mindestens gleicher Höhe aufweisen kannst.

Deine Chance ist dabei, dass der Zinssatz des Darlehens niedriger ist, als die Rendite Deiner Geldanlagen. Somit könntest Du die Zinsen des Darlehens allein aus Deinen Erträgen bezahlten, und den Rest für die Tilgung hernehmen, ohne das Dein Kapital aufgezehrt wird.

Wo Chancen sind, ist natürlich das Risiko nicht fern. Dein Kapital wird aufgezehrt, sobald Du mehr Zinsen bezahlten mußt, als Du bekommst. Im schlimmsten Fall kommt es zum Totalverlust Deines angesparten Kapitals, und Du mußt das Darlehen normal zurück zahlen.

Ich halte den letzten Fall zwar für unwahrscheinlich, ist aber zumindest theoretisch möglich. Um das zu verhindern, solltest Du Dir ein ausgewogenes Depot zulegen.

Es liegt jetzt an Dir herauszufinden, ob Du der Anlegertyp für ein Zinsdifferenzgeschäft sein könntest.

Mit Beratern habe ich schon schlechte Erfahrungen gemacht, da
meist deren INteresse im Vordergrund stand.

Tja, das passiert leider immer wieder, und kann wohl auch nicht verhindert werden.

Gebe die Hoffnung nicht auf, es soll auch noch andere geben :wink:

Gruß, Micha