Anlagen in erneuerbaren Energien

Hallo,

ich suche Tipps von Experten.

Werbeflyer von Firmen versprechen bis zu 7.5% Zinsen für Geldanlagen für Solarstom- und Windkraftanlagen. Die Zinssätze sind ja unanständig hoch, dafür besteht wohl das Risiko des Totalverlustes, wenn die Firma Insolvenz anmeldet.

Gibt es vertrauenswürdige Firmen, die solche Geldanlagen anbieten und wenn ja, wie hoch sind dort die (vertrauenswürdigen) Zinssätze?

Gibt es Erfahrungen mit „Umweltbanken“, die sowas anbieten und evtl. einen Schutz vor Totalverlust bei Firmeninsolvenz anbieten (natürlich mit geringeren Zinssätzen)?

Sind Solarfonds eine Alternative (mir wären allerdings Festanlagen mit zugesicherten Zinsen über einen Zeitraum von 10-30 Jahren lieber)? Wenn ja, hat jemand gute Empfehlungen?

LG
Jochen

Hallo,

Auch Hallo,

ich suche Tipps von Experten.

Werbeflyer von Firmen versprechen bis zu 7.5% Zinsen für
Geldanlagen für Solarstom- und Windkraftanlagen. Die Zinssätze
sind ja unanständig hoch, dafür besteht wohl das Risiko des
Totalverlustes, wenn die Firma Insolvenz anmeldet.

Das was Du hier ansprichst sind meist Anleihen, zu denen Du hier im Foren-Archiv sicher dutzende Fragen / Antworten findest (zB EECH)…

Gibt es vertrauenswürdige Firmen, die solche Geldanlagen
anbieten und wenn ja, wie hoch sind dort die
(vertrauenswürdigen) Zinssätze?

Die Frage ist, was Du erwartest!
7,5% Zinsen (!) bekommst Du nicht ohne entsprechendes Risiko.
7,% Rendite (beachte den Unterschied!!) bekommst Du auf miitel- bis langfristige Sicht mit guten Aktienfonds.
Hier gibt es auch Fonds, die sich im Sektor der Erneuerbaren Energien engagieren. Dazu kannst Du zB suchen direkt bei der DWS oder beim DIT.
Das Problem könnte sein, das sich die meisten Fonds noch nicht so lange am Markt befinden…weiterhin sind es sogenannte Branchenfonds, mit den entsprechenden Chancen und Risiken – also Du solltest schon sehr genau wissen, in was Du investierts und ob das zu Deiner Risikoneigung passt :wink:

Gibt es Erfahrungen mit „Umweltbanken“, die sowas anbieten und
evtl. einen Schutz vor Totalverlust bei Firmeninsolvenz
anbieten (natürlich mit geringeren Zinssätzen)?

Schau Dir doch mal die Angebote der Umweltbank an…http://www.umweltbank.de/

Sind Solarfonds eine Alternative (mir wären allerdings
Festanlagen mit zugesicherten Zinsen über einen Zeitraum von
10-30 Jahren lieber)? Wenn ja, hat jemand gute Empfehlungen?

Da Du hier ständig von Zinsen redest weiß ich nicht, ob Dir der Unterschied zwischen Zinsen und Rendite bewusst ist…

LG
Jochen

Gruß von Fennchurch

hallo jochen,

jede bank kann dir tips geben, wie du in erneuerbare energien, oder in umwelt- und ethikfonds/-zertifikate investieren kannst.
das ganze ist eine interessante langfristige thematik im rahmen der diversifikation deines portfolios!
dann erübrigt sich auch, in zweifelhafte anleihen zu investieren.

strubbel
$:open_mouth:)

Hallo,

Ich frage nicht bei Banke nach, weil ich da Bedenken habe, dass die mich über den Tisch ziehen bzw. mich einseitig oder nicht korrekt beraten (ich hatte bisher keine guten Erfahrungen mit Banken…).

Den enormen Aufwand, mich zum Spezialisten zu machen und/oder bei vielen Banken viele Beratungen einzuholen (und dann doch nicht ausreichend Ahnung zu haben, möglich Fallen zu erkennen) ist mir (noch) zu groß. Dann versauert meine zukünftige Rente eben im Sparbuch mit 1% Zinsen. Ich muß im Alter keine Weltreisen machen…

Da Du hier ständig von Zinsen redest weiß ich nicht, ob Dir
der Unterschied zwischen Zinsen und Rendite bewusst ist…

Ist mir wohl. Ich suche bevorzugt nach einer Anlage-Möglichkeit, wo’s eben über eine Laufzeit fest vereinbarte Zinsen gibt. Von Aktien halte ich (aus vielen unterschiedlichen, hier nicht zur Diskussion stehenden Gründen) persönlich nichts. Leider gibt’s aber immer noch einen Hype um Aktien und Fonds etc.pp. und Festverzinslichtes (Sparkonten, Anleihen, Schatzbriefe, pipapo) ist derzeit nur zu mickrigen Zinsen zu bekommen. Wenn Aktien, dann soll das die Bank machen - soll sie mit meinem Geld langfristig ruhig 7% Rendite p.a. erwirtschaften, wenn sie mir im Gegenzug dafür ein „normales“ Sparbuch oder Sparbrief oder was-auch-immer mit garantierten 6% Zinsen für die nächsten 10 oder 20 Jahre bietet. Das halte ich schon für eine win-win-Situation. Leider finde ich sowas nicht. Ich hatte gehofft, hier von erfahrenen Leuten ohne finanzielle Interessen eine kleine Hilfestellung zu bekommen.

Bei der Umweltbank werde ich mich erkundigen. Danke für den Tipp.

LG,
Jochen

Hallo,

Hallo,

Ich frage nicht bei Banke nach, weil ich da Bedenken habe,
dass die mich über den Tisch ziehen bzw. mich einseitig oder
nicht korrekt beraten (ich hatte bisher keine guten
Erfahrungen mit Banken…).

sorry, schlecht das zu hören (kommt leider öfter vor als man denkt…)

Den enormen Aufwand, mich zum Spezialisten zu machen und/oder
bei vielen Banken viele Beratungen einzuholen (und dann doch
nicht ausreichend Ahnung zu haben, möglich Fallen zu erkennen)

Das Du Dich zum Spezialisten machst, erwartet hier keiner :wink: Allerdings solltest Du Dir schon einen gewissen Überblick verschaffen…
Was mir wichtig erscheint (und das kannst nur Du selber):

  • wie sieht Deine derzeitige Depotstruktur aus (im weitesten Sinne: was hast Du schon alles…)
  • was möchtest Du?
  • welches Risiko bist Du bereit einzugehen??
  • wie hast Du die allgemeinen Risiken (und Deine speziellen) abgesichert??
  • Wo ergibt sich hier Handlungsbedarf (für Dich)??

ist mir (noch) zu groß. Dann versauert meine zukünftige Rente
eben im Sparbuch mit 1% Zinsen. Ich muß im Alter keine
Weltreisen machen…

Okay, ich schließe hieraus, das das primäre Anlagemotiv Altersvorsorge sein soll…
Hast Du schon mal über die „Riester-Rente“ nachgedacht bzw. Dich informiert? Allein durch die staatlichen Zulagen ein sehr lukratives Geschäft…Tipps dazu findest Du hier im Archiv und beim googlen…

Da Du hier ständig von Zinsen redest weiß ich nicht, ob Dir
der Unterschied zwischen Zinsen und Rendite bewusst ist…

Ist mir wohl.

okay – sorry, ich wollte Dir nicht zu Nahe treten

Ich suche bevorzugt nach einer
Anlage-Möglichkeit, wo’s eben über eine Laufzeit fest
vereinbarte Zinsen gibt.

Da wirst Du wohl mit den derzeitigen Mickerzinsen leben müssen…
Gute Angebote (bei hoher Sicherheit) sind zB Bundesschatzbriefe, die über die Laufzeit von 6 Jahren (Typ A) bzw 7 Jahren (Typ B) ordentliche Renditen bringen. Und wenn das allgemeine Zinsniveau steigen sollte, kannst Du nach einem Jahr bis zu 10.000 Euro auch einfach umschichten…linktipp: www.bwpv.de

Von Aktien halte ich (aus vielen
unterschiedlichen, hier nicht zur Diskussion stehenden
Gründen) persönlich nichts.

Das muss ich wohl akzeptieren…obwohl es mir nicht einleuchtet :wink:

Leider gibt’s aber immer noch
einen Hype um Aktien und Fonds etc.pp. und Festverzinslichtes
(Sparkonten, Anleihen, Schatzbriefe, pipapo) ist derzeit nur
zu mickrigen Zinsen zu bekommen. Wenn Aktien, dann soll das
die Bank machen

Das macht sie (die Bank) ohnehin…auch bei einem Investmentfonds 8am besten Sparplan) hast Du damit nix am Hut (ausser der Auswahl, welcher es denn sein soll…)

  • soll sie mit meinem Geld langfristig ruhig
    7% Rendite p.a. erwirtschaften, wenn sie mir im Gegenzug dafür
    ein „normales“ Sparbuch oder Sparbrief oder was-auch-immer mit
    garantierten 6% Zinsen für die nächsten 10 oder 20 Jahre
    bietet.

Das wird niemand machen–mir scheint, Du möchtest die 100%ige Sicherheit Deiner Geldanlage zu den höchsten „Zinsen“…das ist die berühmte Zielantimonie…Hohe Zinsen / Renditen gibt es nur gegen ein entsprechendes Risiko!

Das halte ich schon für eine win-win-Situation. Leider
finde ich sowas nicht. Ich hatte gehofft, hier von erfahrenen
Leuten ohne finanzielle Interessen eine kleine Hilfestellung
zu bekommen.

Hilfestellungen bekommst Du hier!

Bei der Umweltbank werde ich mich erkundigen. Danke für den
Tipp.

Gern geschehen!

LG,
Jochen

Gruß von Fennchurch

ZHallo Jo

Ich frage nicht bei Banke nach, weil ich da Bedenken habe,
dass die mich über den Tisch ziehen bzw. mich einseitig oder
nicht korrekt beraten (ich hatte bisher keine guten
Erfahrungen mit Banken…).

Hier muss man noch nicht mal die negative Argumentation „über den Tisch ziehen“ verwenden, sondern kann es ganz bewußt so formulieren:

Banken empfehlen grundsätzlich und ausschließlich Anlagemöglichkeiten, die zu exakt diesem Zeitpunkt im Sinne der Bank sind.

In der vorletzten Euro am Sonntag vom 6. August findet sich deine Thematik als Leitthema wieder mit entsprechend vorgestellten Fonds.
Dies könnte Grundlage deiner eigenen künftigen Nachforschungen und Entscheidungen sein.

Grüße, Hagen

Hallo,

Banken empfehlen grundsätzlich und ausschließlich
Anlagemöglichkeiten, die zu exakt diesem Zeitpunkt im Sinne
der Bank sind.

danke für den Hinweis. Ich werde das gleich morgen unseren Privatkundenberatern mitteilen. Bisher haben die offensichtlich etwas falsch gemacht.

Gruß,
Christian

Hallo Christian

[von mir]

Banken empfehlen grundsätzlich und ausschließlich
Anlagemöglichkeiten, die zu exakt diesem Zeitpunkt im Sinne
der Bank sind.

[von Christian]

danke für den Hinweis. Ich werde das gleich morgen unseren
Privatkundenberatern mitteilen. Bisher haben die
offensichtlich etwas falsch gemacht.

-)

Dann frage sie doch bei dieser Gelegenheit bitte gleich, ob sie Ihren Privatkunden wirklich das empfehlen dürfen, was ihrer bescheidenen *eigenen* Meinung nach dem jeweiligen Risikoprofil des Kunden entsprechend eine angemessene Rendite versprechen würde. Oder ob sie stattdessen einer Liste von „erwünschten“ Werten folgen MÜSSEN.

Sollten sie diese Frage entgegen meinem Erwarten bejahen, nenne mir bitte den Namen der Bank (notfalls per PM).

PS:
Vielleicht sollte ich an dieser Stelle noch kurz meine im vorigen Artikel aufgestellte Behauptung begründen: sowohl im engeren Freundeskreis als auch innerhalb der Mitglieder unseres monatlichen Börsenstammtischs bewegen sich viele Bankmenschen. Einzigst und primär daher, gepaart mit eigenen Erfahrungen als Kunde (lediglich sekundär) , ist die Begründung meiner Behauptung zu finden. Sowas denkt man sich nicht einfach aus.

:wink:

Wünsche einen guten Start in die Woche
Grüße, Hagen

Hallo,

Dann frage sie doch bei dieser Gelegenheit bitte gleich, ob
sie Ihren Privatkunden wirklich das empfehlen dürfen, was
ihrer bescheidenen *eigenen* Meinung nach dem jeweiligen
Risikoprofil des Kunden entsprechend eine angemessene Rendite
versprechen würde. Oder ob sie stattdessen einer Liste von
„erwünschten“ Werten folgen MÜSSEN.

bisher war ersteres der Fall, aber da das offensichtlich nicht branchenüblich ist, sollte man das ändern. Auch bei meinem vorherigen Arbeitgeber war es so, daß man die Kunden richtig beraten hat. Richtig im Sinne von „vor allem richtig für den Kunden“.

Sollten sie diese Frage entgegen meinem Erwarten bejahen,
nenne mir bitte den Namen der Bank (notfalls per PM).

So weit kommt das noch.

Vielleicht sollte ich an dieser Stelle noch kurz meine im
vorigen Artikel aufgestellte Behauptung begründen: sowohl im
engeren Freundeskreis als auch innerhalb der Mitglieder
unseres monatlichen Börsenstammtischs bewegen sich viele
Bankmenschen. Einzigst und primär daher, gepaart mit eigenen
Erfahrungen als Kunde (lediglich sekundär) , ist die
Begründung meiner Behauptung zu finden. Sowas denkt man sich
nicht einfach aus.

Ich nehme an, daß es sich dabei um Bankmenschen handelt, die bei den Filialbanken hinter der Theke stehen. Daß man für 50 Euro monatlich oder 20.000 Euro Einmalanlage keine umfassende kostenlose Beratung bekommen kann, ist aus meiner Sicht offensichtlich.

Die Leute, die sich darüber beschweren, sind mutmaßlich die gleichen, die sich wundern, daß bei Saturn oder Mediamarkt Studenten und nicht langjährig erfahrene Fachleute durch die Gänge schlurfen.

Gruß,
Christian

Hallo Christian

Sollten sie diese Frage entgegen meinem Erwarten bejahen,
nenne mir bitte den Namen der Bank (notfalls per PM).

So weit kommt das noch.

Hier musst du mich falsch verstanden haben. Ihr hättet vielleicht einen Kunden mehr :smile:

Vielleicht sollte ich an dieser Stelle noch kurz meine im
vorigen Artikel aufgestellte Behauptung begründen: sowohl im
engeren Freundeskreis als auch innerhalb der Mitglieder
unseres monatlichen Börsenstammtischs bewegen sich viele
Bankmenschen. Einzigst und primär daher, gepaart mit eigenen
Erfahrungen als Kunde (lediglich sekundär) , ist die
Begründung meiner Behauptung zu finden. Sowas denkt man sich
nicht einfach aus.

Ich nehme an, daß es sich dabei um Bankmenschen handelt, die
bei den Filialbanken hinter der Theke stehen. Daß man für 50
Euro monatlich oder 20.000 Euro Einmalanlage keine umfassende
kostenlose Beratung bekommen kann, ist aus meiner Sicht
offensichtlich.

Diese Argumentation von dir finde ich äußerst arrogant!
Ich rede von Investmentbänkern, die z.b. Privatvermögen in Höhe von 8-12 Millionen Euro verwalten, von jeweils 7-10 Kunden.

Die Leute, die sich darüber beschweren, sind mutmaßlich die
gleichen, die sich wundern, daß bei Saturn oder Mediamarkt
Studenten und nicht langjährig erfahrene Fachleute durch die
Gänge schlurfen.

Man Christian, komm wieder runter! Wenn dich meine ursprüngliche Behauptung beleidigt oder zumindest aufgeregt hat (scheinbar war ist so), tut es mir ja ein kleines bischen leid, denn es war keineswegs beabsichtigt. Aber dann trete mir doch vernünftig argumentativ auf rein sachlicher Ebene entgegen, OHNE Beleidigungen und arrogantes Dahergelaber. Furchtbar, echt!

Grüße, Hagen

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Hallöchen,

Ich nehme an, daß es sich dabei um Bankmenschen handelt, die
bei den Filialbanken hinter der Theke stehen. Daß man für 50
Euro monatlich oder 20.000 Euro Einmalanlage keine umfassende
kostenlose Beratung bekommen kann, ist aus meiner Sicht
offensichtlich.

Diese Argumentation von dir finde ich äußerst arrogant!
Ich rede von Investmentbänkern, die z.b. Privatvermögen in
Höhe von 8-12 Millionen Euro verwalten, von jeweils 7-10
Kunden.

Investmentbanker verwalten keine Privatvermögen.

Die Leute, die sich darüber beschweren, sind mutmaßlich die
gleichen, die sich wundern, daß bei Saturn oder Mediamarkt
Studenten und nicht langjährig erfahrene Fachleute durch die
Gänge schlurfen.

Man Christian, komm wieder runter! Wenn dich meine
ursprüngliche Behauptung beleidigt oder zumindest aufgeregt
hat (scheinbar war ist so),

Weder noch. Ich habe mit der Thematik nicht wirklich was zu tun. Ich muß mir lediglich hin und wieder anhören, daß der Mittelstand in Deutschland keine Kredite bekommt und das ist prinzipiell genauso falsch wie Deine pauschalen Ausführungen.

Wer bei der Verwaltung von Vermögen im Millionenbereich vom Arbeitgeber gehalten ist, bestimmte eigene Produkte zu verkaufen, arbeitet bei der falschen Bank und ist seine Kunden schneller los als er kucken kann, außer diese Produkte sind so sensationell, daß sie die aller anderen Markteilnehmer dauerhaft um Längen schlagen.

leid, denn es war keineswegs beabsichtigt. Aber dann trete mir
doch vernünftig argumentativ auf rein sachlicher Ebene
entgegen, OHNE Beleidigungen und arrogantes Dahergelaber.
Furchtbar, echt!

Ich verdrücke gleich ein paar Tränchen. Ich habe zwar keine Beleidigungen in meinen Texten entdecken können, bin aber schwer betroffen, daß ich Dir nun den Abend versaut habe.

Gruß,
Christian

P.S.
Laß mich bitte wissen, wenn Du das nächste mal einen Artikel über Datenbanken verfaßt. Ich bin mir sicher, daß ich ein paar Bekannte habe, die dazu einige qualifizierte Bekannte finde, die mich befähigen werden, ein paar pauschale Kommentare dazu loszuwerden.

Weder noch. Ich habe mit der Thematik nicht wirklich was zu
tun.

Das war herauszulesen :smile:

Ich muß mir lediglich hin und wieder anhören, daß der
Mittelstand in Deutschland keine Kredite bekommt

Nun ja, seit dem Deutsche Bank & Co. allmählich den Mittelstand wieder entdecken, trifft diese Aussage frustrierter Mittelständler immer weniger zu. Aber das ist ein anderes Thema :wink:

prinzipiell genauso falsch wie Deine pauschalen Ausführungen.

Meine Ausführungen sind zwar pauschal (und nicht nur meine). Aber nicht grundsätzlich falsch, da Gegenbeweise vorliegen.

Wer bei der Verwaltung von Vermögen im Millionenbereich vom
Arbeitgeber gehalten ist, bestimmte eigene Produkte zu
verkaufen, arbeitet bei der falschen Bank und ist seine Kunden
schneller los als er kucken kann,

genau das passiert(e) auch ab und zu mal, richtig.

außer diese Produkte sind so
sensationell, daß sie die aller anderen Markteilnehmer
dauerhaft um Längen schlagen.

alles andere als zutreffend

bin aber
schwer betroffen, daß ich Dir nun den Abend versaut habe.

Keine Angst, hast du nicht. Mir können Leute nur dann den Abend verderben, wenn sie mir sympathisch sind :smile:

Gruß,
Christian

P.S.
Laß mich bitte wissen, wenn Du das nächste mal einen Artikel
über Datenbanken verfaßt. Ich bin mir sicher, daß ich ein paar
Bekannte habe, die dazu einige qualifizierte Bekannte finde,
die mich befähigen werden, ein paar pauschale Kommentare dazu
loszuwerden.

Das wäre dein gutes Recht und erwünscht, dafür gibts ja Foren.
Nur, um abschließend noch einen Unterschied zu bringen, würde ich dir freundlich und konstruktiv begegnen.

:wink:

Liebe Grüße, Hagen

Weder noch. Ich habe mit der Thematik nicht wirklich was zu
tun.

Das war herauszulesen :smile:

Ich meinte eigentlich, daß ich beruflich nichts damit zu tun habe, aber schön, daß ich Dir eine Gelegenheit bieten konnte, eine Beleidigung anzubringen, die natürlich durch den Smiley völlig kompensiert wird.

Keine Angst, hast du nicht. Mir können Leute nur dann den
Abend verderben, wenn sie mir sympathisch sind :smile:

Gilt übrigens auch für den Spruch.

Das wäre dein gutes Recht und erwünscht, dafür gibts ja Foren.
Nur, um abschließend noch einen Unterschied zu bringen, würde
ich dir freundlich und konstruktiv begegnen.
:wink:

Und auch hier.

C.

Abschließend, ich hätte dies gerne als Board-interne PN gehandhabt, aber keine Möglichkeit dazu gefunden. Gibt es das nicht, oder habe ich es lediglich nicht gefunden?

Lass uns mal aufhören mit diesem Gezanke. Bei zwei Dingen möchte ich aber noch richtig verstanden werden:

Ich meinte eigentlich, daß ich beruflich nichts damit zu tun
habe, aber schön, daß ich Dir eine Gelegenheit bieten konnte,
eine Beleidigung anzubringen, […]

Genau so war es auch gemeint, auf deine beruliche Tätigkeit bezogen, nicht thematisch, wie du es verstanden zuhaben scheinst. Deinen Beiträgen war es zu entnehmen, das du beruflich weniger damit zu tun hast, nämlich hier „Ich werde das gleich morgen unseren Privatkundenberatern mitteilen“ Außerdem steht es in deinem Profil. Nix Beleidigung!

Keine Angst, hast du nicht. Mir können Leute nur dann den
Abend verderben, wenn sie mir sympathisch sind :smile:

Gilt übrigens auch für den Spruch.

Du bist mir exakt im 2. Beitrag unsympathisch geworden, was sich im 3. nach anfänglicher Mäßigung erneut bestätigt hatte. Nämlich damit:

Ich nehme an, daß es sich dabei um Bankmenschen handelt, die bei
den Filialbanken hinter der Theke stehen. Daß man für 50 Euro
monatlich oder 20.000 Euro Einmalanlage keine umfassende kostenlose
Beratung bekommen kann, ist aus meiner Sicht offensichtlich.

Die Leute, die sich darüber beschweren, sind mutmaßlich die
gleichen, die sich wundern, daß bei Saturn oder Mediamarkt
Studenten und nicht langjährig erfahrene Fachleute durch die Gänge
schlurfen.

Grüße, Hagen

Keine Angst, hast du nicht. Mir können Leute nur dann den
Abend verderben, wenn sie mir sympathisch sind :smile:

Gilt übrigens auch für den Spruch.

Du bist mir exakt im 2. Beitrag unsympathisch geworden, was
sich im 3. nach anfänglicher Mäßigung erneut bestätigt hatte.

Du solltest Dir vielleicht noch mal die letzten Artikel anschauen. Dort wirst Du dann möglicherweise erkennen, wer als erstes auf die persönliche Ebene abgerutscht ist.

Ich nehme an, daß es sich dabei um Bankmenschen handelt, die bei
den Filialbanken hinter der Theke stehen. Daß man für 50 Euro
monatlich oder 20.000 Euro Einmalanlage keine umfassende kostenlose
Beratung bekommen kann, ist aus meiner Sicht offensichtlich.

Die Leute, die sich darüber beschweren, sind mutmaßlich die
gleichen, die sich wundern, daß bei Saturn oder Mediamarkt
Studenten und nicht langjährig erfahrene Fachleute durch die Gänge
schlurfen.

Ich verstehe auch weiterhin nicht, wo da das Problem liegen soll. Findest Du die Tätigkeit als Filialmitarbeiter unwürdig? Erwartest Du eine individuelle, kostenlose Beratung auch für Klein- und Kleinstbeträge? Bist Du der Ansicht, daß bei Saturn und Mediamarkt hochqualifiziertes Personal rumläuft? Meinst Du, daß Saturneinkäufer vor allem auf Qualität und gute Beratung achten?

An welcher Stelle willst Du meinen Ausführungen widersprechen, außer daß ich mit meiner Vermutung falsch lag und alle Deine Bekannten tatsächlich hochdotierte Family Office-Mitarbeiter sind, die aber trotzdem eine vorgegebene Produktpalette anbieten müssen?

Gruß,
Christian

Guten Morgen Christian

Findest Du die Tätigkeit als Filialmitarbeiter unwürdig?
Erwartest Du eine individuelle, kostenlose Beratung auch für
Klein- und Kleinstbeträge? Bist Du der Ansicht, daß bei Saturn
und Mediamarkt hochqualifiziertes Personal rumläuft? Meinst
Du, daß Saturneinkäufer vor allem auf Qualität und gute
Beratung achten?

Auf jede einzelne Frage: nein. Ich weiß auch nicht, warum du mir dies unterstellst. Du fingst recht schnell mit diesen pauschalen Aussagen an, die in keinem Bezug zu dem von mir gesagten stehen. Dies entspricht keineswegs meinem Weltbild. Vermutlich sind wir uns in diesem Punkt einig.

An welcher Stelle willst Du meinen Ausführungen widersprechen,
außer daß ich mit meiner Vermutung falsch lag und alle Deine
Bekannten tatsächlich hochdotierte Family Office-Mitarbeiter
sind, die aber trotzdem eine vorgegebene Produktpalette
anbieten müssen?

Jetzt haben wir’s.

Im übrigen gab es in einer der Frühjahrs-Ausgaben der Wirtschaftswoche
einen Artikel hierzu, wo qualitative Unterschiede zwischen unabhängigen Vermögensberatern und bei Banken angestellten Anlageberatern diskutiert wurden.

Letztendlich - so der Konsens - sind bei Banken angestellte Anlageberater abhängig von den aktuellen zumeist marketing-orientierten Interessen der Bank. Schließlich will die Bank primär selbst-emittierte Produkte verkaufen (bzgl. Anleihen, Zertifikate und Fonds) und an zweiter Stelle die von Partner-Unternehmen, Beteiligungen etc.

Und genau diesen Sachverhalt höre ich auch immer wieder von Bankern aus dem eigenen privaten Umfeld. Du wirst es anders sehen.

Falls es mir gestattet ist, möchte ich zusätzlich als Beispiel eine Anekdote anbringen, die mir irgendwie sehr detailliert hängen geblieben ist, also inklusive des Gesichtsausdrucks und der Stimmlage des Erzählers (ein guter Freund, betreut 10 Mio Euro von 7 Kunden):

Ende letzten Jahres besuchte er einen seiner vermögenden 7 Kunden auf seinem Anwesen zu einem Gespräch und wurde noch vor der Begrüßung gefragt, warum er keine Solarworld hat.

Die Antwort war gleichermassen traurig und simpel: darf ich nicht.

Letztendlich verschwand der Kunde und drückte damit massiv die Jahresrendite des Freundes nach unten.

Weitere Anekdote: meine Mutter (die von solchen Sachen einfach keine Ahnung hat!) hörte 10 Jahre lang auf die Anlageberater ihrer Bank. Die Rendite war zum Teil massiv negativ („Deka Chance“), bei konstant Null (Difa Grund) und auch sonstwedig wenig erfolgreich bei zahlreichen anderen Produkten.
Eines Tages (lange her) bei einem Familien-Grillen regte sie sich darüber auf und fragte, warum die Bank (die Produkte lassen erkennen, um welches Haus es sich hierbei handelt) immer nur „solches Zeugs“ empfiehlt, während der Onkel nebenan mit seinem privaten Anlageberater durchaus Rendite erwirtschaftete. Antwort der Tante, die bei der Deutschen Bank arbeitete: die müssen das empfehlen.

Bei diesem Beispiel greift deine Bemerkung bzgl. der Theken-Mitarbeiter. Somit habe ich zwei Beispiele gewählt, eins aus dem Premium-Segment, eines aus dem Otto-Normal-Verbraucher-Segment.

Woran verdient schließlich die Bank? Am Umsatz, an der Transaktion. Sowohl beim Kaufen als auch beim Verkaufen. Sie ist nicht prozentual beteiligt an der Rendite und hat somit auch kein Intresse an dieser (außer natürlich daran, das der Kunde hinterher noch mal wieder kommt). Aber auch hier gibts doch massive Argumente für den kleinen Mann/Frau: „naja, der war ja auch sehr aktienlastig. Die liefen nicht gut“ - „Hm… gut. So ist das halt mit Aktien.“ - „Aber sehen Sie mal, wie haben hier etwas ganz neues“ … REPEAT GOTO 10

Um nicht wieder mißverstanden zu werden: wer keine Ahnung hat und sich auf die Bank verläßt, darf auch nicht jammern. Vermutlich sind wir auch hier einig.

Ich hoffe, diesmal deutlicher und weniger mißverständlich argumentiert zu haben. Falls nicht, lass es mich wissen.
:wink:

Grüße, Hagen

Beratungsvorgaben bei Kreditinstituten
Hallo,

Findest Du die Tätigkeit als Filialmitarbeiter unwürdig?
Erwartest Du eine individuelle, kostenlose Beratung auch für
Klein- und Kleinstbeträge? Bist Du der Ansicht, daß bei Saturn
und Mediamarkt hochqualifiziertes Personal rumläuft? Meinst
Du, daß Saturneinkäufer vor allem auf Qualität und gute
Beratung achten?

Auf jede einzelne Frage: nein. Ich weiß auch nicht, warum du
mir dies unterstellst.

weil Du mir Arroganz unterstelltest, als ich schrieb, daß ich mutmaße, daß die von Dir beschriebenen Erfahrungen von Filialmitarbeitern stammen. Wenn an dieser Tätigkeit nichts schlimmes dran ist, gibt es keinen Grund, sich über diese Bemerkung aufzuregen. Mal abgesehen davon, daß ich die Vokabel Arroganz an der Stelle sowieso unpassend finde.

Letztendlich - so der Konsens - sind bei Banken angestellte
Anlageberater abhängig von den aktuellen zumeist
marketing-orientierten Interessen der Bank. Schließlich will
die Bank primär selbst-emittierte Produkte verkaufen (bzgl.
Anleihen, Zertifikate und Fonds) und an zweiter Stelle die von
Partner-Unternehmen, Beteiligungen etc.

Inwiefern widerspräche eine derartige Vorgabe dem Handel (wie von Dir weiter unten geschildert) mit Solarworld-Aktien, die schließlich an jeder Börse gehandelt werden?

Falls es mir gestattet ist, möchte ich zusätzlich als Beispiel
eine Anekdote anbringen, die mir irgendwie sehr detailliert
hängen geblieben ist, also inklusive des Gesichtsausdrucks und
der Stimmlage des Erzählers (ein guter Freund, betreut 10 Mio
Euro von 7 Kunden):

Mit so einem Volumen kann man doch bestenfalls sein eigenes Gehalt für die Bank verdienen und schon dafür muß man die Depots mehrfach im Jahr komplett drehen. Das ganze kommt mir weiterhin sehr eigenartig vor.

Weitere Anekdote: meine Mutter (die von solchen Sachen einfach
keine Ahnung hat!) hörte 10 Jahre lang auf die Anlageberater
ihrer Bank. Die Rendite war zum Teil massiv negativ („Deka
Chance“), bei konstant Null (Difa Grund) und auch sonstwedig
wenig erfolgreich bei zahlreichen anderen Produkten.
Eines Tages (lange her) bei einem Familien-Grillen regte sie
sich darüber auf und fragte, warum die Bank (die Produkte
lassen erkennen, um welches Haus es sich hierbei handelt)
immer nur „solches Zeugs“ empfiehlt, während der Onkel nebenan
mit seinem privaten Anlageberater durchaus Rendite
erwirtschaftete. Antwort der Tante, die bei der Deutschen Bank
arbeitete: die müssen das empfehlen.

Warum sollte ein Institut Produkte aus der Sparkassengruppe (Deka) und der genossenschaftlichen Banken vertreiben müssen bzw. ihre Berater dazu animieren? Auch diese Aussage ergibt für mich keinen Sinn.

Um nicht wieder mißverstanden zu werden: wer keine Ahnung hat
und sich auf die Bank verläßt, darf auch nicht jammern.
Vermutlich sind wir auch hier einig.

Sind wir.

Gruß,