Ich steh vor dem Dilemma, was ich mit dem Kursgewinn aus meinem Yenkredit anfangen werde:wink:
Tilgen ist nicht, das will ich nicht. Aktien oder so sind mir zusätzlich zum Fremdwährungskredit zu riskant. Am Sparbuch gibts zu wenig Zinsen, da ist die Inflation höher.
Jetzt hab ich mir gedacht, dass eine Anleihe eine halbwegs gut verzinste und sichere Sache ist.
Nun war Fr. Dusan bei der Bank und erzählt zuhause über Kursrisiko bei Anleihen.
Was ist damit gemeint? Es wurde über eine österr. Anleihe gesprochen, als keine Fremanleihe oder dergleichen. Der Zinssatz war acuh nicht gemeint.
Klingt ja ein bisschen wirr, was Fr. Dusan da so schreibt. Wieso z.B. sollte ein Gewinn getilgt werden ?
Aber grundsätzlich gilt, dass JEDE Investition schiefgehen kann, auch die in Anleihen. Der sicherste Indikator dafür ist der gebotene Zinssatz: je höher der Zins, desto geringer die Bomität und die Zahlungskräftigkeit des Schuldners. Und desto höher das Risiko des Gläubigers sein Geld nicht wiederzusehen
Reich gerechnet haben sich schon viele.
Wo kommt also der Gewinn her wenn du Ihn nicht durch Tilgung realisierst?
Zur Frage zurück: Auch Anleihen unterliegen während der Laufzeit einem Kursrisiko (z.B. durch steigende Zinsen, Bonitätsverschlechterung des Emitenten). Natürlich werden sie i.d.R. zum Kurs 100% zurückbezahlt.
Reich gerechnet haben sich schon viele.
Wo kommt also der Gewinn her wenn du Ihn nicht durch Tilgung
realisierst?
Ich konvertiere im bestehenden Kreditvertarg vom Yen in den Franken und realisiere damit den Gewinn, den ich aber gleichzeitig anlege.
Das bedeutet natürlich auch, das der Kreditbetrag in voller Höhe weiter läuft.
Zur Frage zurück: Auch Anleihen unterliegen während der
Laufzeit einem Kursrisiko (z.B. durch steigende Zinsen,
Bonitätsverschlechterung des Emitenten). Natürlich werden sie
i.d.R. zum Kurs 100% zurückbezahlt.
Das bedeutet, dass ich mir nicht wirklich Sorgen machen muss? Schlechtestenfalls hätte ich mit einer geringeren Verzinsung zu rechnen?
Reich gerechnet haben sich schon viele.
Wo kommt also der Gewinn her wenn du Ihn nicht durch Tilgung
realisierst?
Ich konvertiere im bestehenden Kreditvertarg vom Yen in den
Franken und realisiere damit den Gewinn, den ich aber
gleichzeitig anlege.
Das bedeutet natürlich auch, das der Kreditbetrag in voller
Höhe weiter läuft.
Und dass du ein Währungsrisiko nur gegen das andere tauschst. Allerdings in eine weit weniger volatile Währung, die es jedoch auch in sich hat - insbesindere da es eine sehr enge und relativ weltpolitische Währung ist.
Zur Frage zurück: Auch Anleihen unterliegen während der
Laufzeit einem Kursrisiko (z.B. durch steigende Zinsen,
Bonitätsverschlechterung des Emitenten). Natürlich werden sie
i.d.R. zum Kurs 100% zurückbezahlt.
Das bedeutet, dass ich mir nicht wirklich Sorgen machen muss?
Schlechtestenfalls hätte ich mit einer geringeren Verzinsung
zu rechnen?
Ich will es mal am Beispiel einer Xerox Anleihe deutlich machen, die ein Kunde von mir hatte.
Aufgrund der Konkursgerüchte um die Firma ist der Anleihenkurs innerhalb weniger Tage auf unter 50% gefallen - sicherlich bei Anleihen nicht die Regel, kann aber vorkommen. Es hat ca. 1,5 Jahre gebraucht, bis sie wieder auf ca 95% angekommen war.
Es war kein Junkbond, ja noch nicht mal Investmentgrade als der Kunde das Teil gekauft hatte. (Wenn ich mich richtig erinnre war es beim Kauf eine AA oder A+ geratete Anlage).
Ein weiteres Beispiel wäre historisch betrachtet die SwissAir.
Und dass du ein Währungsrisiko nur gegen das andere tauschst.
Allerdings in eine weit weniger volatile Währung, die es
jedoch auch in sich hat - insbesindere da es eine sehr enge
und relativ weltpolitische Währung ist.
Das Währungsrisiko ist natürlich weiterhin vorhanden.Der Franken soll eigentlich nur als Übergangswährung dienen, da relativ stabil, und aussserdem hab ich ja schon ein bischen Geld gewonnen, sodass etwaige Kursverluste aufgefangen werden. Was bedeutet volatil?
Danke für die ausführliche Erklärung, ich kann mir jetzt was unter Kursverlust vorstellen.