Hallo,
nehmen wir in einem Wohnviertel einer Stadt werden zunehmend öffentliche Parkplätze in Anliegerparkplätze umgewandelt, obwohl die Parksituation in diesem Viertel ohnehin schon als kritisch zu bewerten ist. Wer ist neben der Stadt an diesem Prozedere beteiligt, wie läuft dieses Prozedere ab und wer wird zur Entscheidungsfindung von der Stadt miteinbezogen ? Sind es z.B. die „Anlieger“, die in einer Art Petition die Stadt bitten, hier gesichterte Parkplätze zu schaffen oder die Hausbesitzer die solche Parkplätze bei der Stadt „kaufen/mieten“ ? Und wer wird - falls dem so ist - ansonsten noch angehört, bevor die Entscheidung gefällt wird ?
Gruss
Enno
Hallo,
bei uns war es so, daß nachdem das neue Parkhaus am Busbahnhof (von einem privaten Betreiber) eröffnet wurde, die Preise drastisch erhöht wurden. Früher 1,50€ den ganzen Tag am Busbahnbof, MIT unserem Shuttlebus für eine Person, jetzt 4€ den ganzen Tag, aber mit einer Staffelung: bis 30min frei, dann 1€ erste h, 2€ zweite h usw.
Danach ließ sich feststellen, daß das ganze Viertel um den Bahnhof, Schubertstr, Wagnerstr, Sigebertstr ratzvoll zugeparkt war mit fremden (also nicht Anwohnern, aber Pkw aus SP). Es ließ nicht lange auf sich warten, da hat dann die Stadt das ganze Viertel mit Anwohnerplätzen und ein paar Parkautomaten in einigen Straßen „verziert“.
Das Parkhaus steht immer noch weitgehend leer
)
gruß
dennis
WEnn ich mich recht erinnere, wird diese Entscheidung von der jeweiligen Stadtverwaltung vorbereitet und von der jeweiligen Bezirksvertretung beschlossen. Also bei der nächsten Kommunalwahl gut aufpassen, wem die Stimmen gegeben werden!
Mit den Beschwerden kann man sich an die jeweiligen Fraktionsvorsitzenden der Bezirksvertretungen wenden… die sind dann in der Lage (wenn sie denn dann wollen) die Stadtverwaltung mit Änderungsplanungen zu beauftragen!
Keine Ahnung, ob das auch ausserhalb von NRW gilt!
Liebe Grüsse
Ulli, die im Zweifel mit dem Mopped in die Stadt fährt… da ist das Parken wesentlich einfacher!
Danke,
wählen ist hier bei mir nicht (zweiter Wohnsitz). Aber der Beschwerdeweg ist zumindest einen Versuch wert.
Ulli, die im Zweifel mit dem Mopped in die Stadt fährt… da
ist das Parken wesentlich einfacher!
Das ist hier so eine Sache - ebenso wie Fahrradfahren. Der „Unfallstatistik“ meiner Kollegen nach zu urteilen, täuscht mein Eindruck nicht, daß die ortsansässigen Autofahrer ein Problem mit „mindermotorisierten Gefährten“ haben, was die Rücksichtnahme anbelangt.
Gruss
Enno
Hallo,
Parkhausbau ist hier Ende dieses Jahres geplant (der Beginn). Allerdings wird das nicht mal ansatzweise reichen. Die Wohndichte ist hier extrem hoch (kleine Version von Berlin-Kreuzberg). Einen gesicherten Parkplatz würde ich klar bevorzugen, wg. Vandalismusschäden (ok, an meinen Uralt Astra vergreift sich z.Z. sowieso keiner mehr *g*).
Gruss
Enno
Hallo Enno,
Das ist hier so eine Sache - ebenso wie Fahrradfahren. Der
„Unfallstatistik“ meiner Kollegen nach zu urteilen, täuscht
mein Eindruck nicht, daß die ortsansässigen Autofahrer ein
Problem mit „mindermotorisierten Gefährten“ haben, was die
Rücksichtnahme anbelangt.
das ist dann aber auch ein Problem des Erscheiungsbildes. Nicht des einzelnen Fahrradfahrers, sondern der Tatsache, dass zu wenig Radler unterwegs sind.
So wurde z.B. in Ländern, in denen eine Helm pflicht eingeführt wurde und deswegen die Radfahrerzahlen um ca 20 Prozent zurückgingen, ein deutliches Ansteigen der Radlerunfallzahlen bemerkt.
Außerdem: Deine ViKa gibt nichts her, was Du mit "Kollegen meinen könntest. Dei Unfallstatistik der Polizei könnte aber auch „verzogen“ sein, da Radler- und Motoradfahrer-Unfälle sehr viel öfter mit Personenschaden einhergehen und daher auch stärker in der Polizeistatistik auftauchen.
Gruß, Karin
Hallo,
hier gibt es an sich genügend Radler. Nur fehlt ein durchgängiges Netz von Fahrradwegen. Dazu kommt die unterschwellige Aggressivität des Dresdner’s, m.M. größtenteils im falsch verstandenen „Harmonie-“ resp. Konfliktvermeidungsdenken und den damit aufgestauten Frust begründet. Die Leute „fressen“ alles in sich herein, statt den Verursacher für den Frust direkt anzugehen und treffen dann die falschen.
Gruss
Enno
PS: Mit „Kollegen“ sind Arbeitskollegen (IT-Branche) gemeint. Durchweg friedlicher als ich *g*.
Hallo Enno,
Nur fehlt ein durchgängiges Netz von Fahrradwegen.
Fahrradwege sind insgesamt nicht dazu geeignet, die Sicherheit des eigentlich sicher fahrenden Radfahrers zu erhöhen. Die Theorie der sicheren Entmischung des Verkehrs stammt aus dem Jahr 1965. Leider haben in vielen Behörden und auch noch bei der Polizei die neueren Erkenntnisse (Mischverkehr bei niedrigen Geschwindigkeiten) noch nicht wirklich Einzug gehalten.
Zum Rest kann ich wenig sagen.
Gruß, Karin