Hi,
vorab ein kleines Gedicht… die Frage kommt zum Schluss
Der Lehrer versucht anhand von Bildern,
den Kindern die Natur zu schildern.
Er spricht von Tier- und Pflanzenwelt.
Als zum Schluss die Glocke schellt,
da sagt er zu den kleinen Wichten,
sie sollen morgen ihm berichten,
wie überhaupt der Mensch entsteht.
Das kleine Volk steht auf und geht
und bringt bei der Gelegenheit
die Eltern in Verlegenheit.
Auch Fritzchen ist nach Haus’ gekommen,
er hat sich Vater vorgenommen
und ihm die Frage gestellt:
„Wie kommt der Mensch auf diese Welt?“
Dem Vater wird schon bang und bänger,
sein Gesicht wird immer länger.
Doch dann besinnt er sich und lacht:
„Der Mensch, der ist aus Lehm gemacht.“
„Au!“ denkt Klein-Fritzchen, „das ist famos“,
da hol’ ich schnell mir einen Kloß
von nebenan von Töpfer Schmidt,
den nehm’ ich dann zur Schule mit.
Ich nehm’ nicht so ‚nen ganz großen
und steck ihn einfach in die Hosen.
Und als dann nun am nächsten Tage
der Lehrer stellt seine Frage,
erhielt er Antwort auch sogleich:
„Der Mensch kommt aus dem Storchenreich“.
Nur Fritzchen sitzt ganz still und stumm
und kramt in seiner Hose rum.
Und plötzlich ruft er: "Quatsch mit Soße,
ich hab‘ das Ding in meiner Hose,
womit die Schöpfung vor sich geht
und wo dann draus der Mensch entsteht.
Von wegen Storch, so seht ihr aus,
wenn ihr’s nicht glaubt, ich hol’ ihn raus".
Da sagt der Lehrer ganz beflissen:
„Lass ihn nur drin, du scheinst’s zu wissen.“
Nun zur Frage, unser Großer (kurz vor Fünf) fragt auch schon hin und wieder danach. Wie die lieben Babys auf die Welt kommen weiß er auch bereits bis hin zur Nabelschnur. Nur taucht jetzt hin und wieder die Frage auf… wie kommen sie in Mamis Bauch. Derzeit steht er auf dem Standpunkt das er und sein Bruder schon immer im Bauchen waren und zusammen gekuschelt haben bis sie nach und nach auf die Welt gekommen sind aber sollen wir ihn in dem Glauben lassen? Wann fängt man an ihm die Wahrheit zu sagen?
Vielen Dank und Viele Grüsse
Me
