Anmeldung an AD

Hallo,
in unserer w2003 AD gibt es noch einige Win98 Clients. Alle via TCP/IP konfiguriert um auf ein paar Freigaben zugreifen zu können. Soweit so gut.
Nun mussten wir von einem der Domänen-Controller die IP-Adresse ändern.
Nun scheint das aber der Rechner zu sein gegen den sich alle Win98 Clients bei einloggen authentifizieren wollen. Dies scheitert auch jedesmal.
Im DNS und WINS ist die richtige - neue IP - eingetragen.
W2k, winxp, vista - kein Problem. Aber auch DOS, Win31 Rechner keine Problem.

Was geht ist: Netzwerkstecker vom betroffenen Domänen-Controller zu ziehen und sich dann am Win98 Client anmelden. Dann sucht sich Win98 anscheinend einen anderen Controller.

Wie kann man Win98 Rechner überreden sich mal einen neuen Anmeldeserver zu suchen? Muss man einen Cache leeren oder steht das irgendwo in der Registry?

Vielen Dank
Joey

Datei lmhost.sam und hosts sam
Hi Joey, es gibt eine lmhost und eine host-Datei, in der Du die IP und den Rechner/Servernamen eintragen kannst. In der Namensauflösung rangieren sind an 5. bzw. 6. Stelle, wenn alle vorangegangen Versuche nichts fruchteten. Die lmhost ist für die WINS-Namensauflösung zuständig und die host für die DNS-Namensauflösung. Näheres findest Du über Google. DIe Dateien sind unter %system% also c:\windows. Die Dateien kannst Du mit Notepad oder einem sonstigen Editor öffnen und bearbeiten. Beide haben einen erklärenden Vorspann und Beispiele am Anfang … Ansonsten brauchen die Win98ziger spezielles Patches von Microsoft - vielleicht sind nicht alle oder die aktuellen aufgespielt worden? Gruss JOhannes

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Hallo,

Hi Joey, es gibt eine lmhost und eine host-Datei, in der Du
die IP und den Rechner/Servernamen eintragen kannst. In der
Namensauflösung rangieren sind an 5. bzw. 6. Stelle, wenn alle

Die beiden Dateien sind leer. Das war auch eine meiner Ideen, dass da noch die alte IP drin steht.

Es scheint mir, dass Win98 die Zugriffe irgendwie cached. Aber sowas wie „ipconfig /flashdns“ finde ich nicht. (Wenn es denn überhaupt mit dem DNS Cache zu tun hat)

Vielen Dank
Joey

Beispiel für eine LMHOST

10.10.10.10 DomainController #PRE #DOM:smiley:omainName #at least 1 DC
10.10.10.20 BDDServer #PRE #source server
10.10.10.30 AppServer #PRE #holds apps
10.10.10.40 IMGServer #PRE #hosts XP images

#PRE steht z.B. für PRELOAD also bei Systemstart laden siehe http://www.microsoft.com/germany/technet/desktopdepl…
Originalvorspanntext beider Dateien findest in http://www.d-netz.ch/2_Informatik/Webmaster/Layer5_D… als PDF. Mach es mal so und starte die Win98 neu und berichte über das Ergebnis Gruss JOhannes

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Wenn alle Stricke reissen …
…wirst Du wohl die Win98 Client neuaufspielen müssen, mit dem PAtch sollten sie dann den richtigen Server finden. Gruss Johannes

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nbtstat-Befehl -R löscht den netbios-Namenscache

Sorry, mir fällt noch der nbtstat - Befehl ein

Nbtstat
Zeigt die Protokollstatistik und die aktuellen TCP/IP-Verbindungen an, die NBT (NetBIOS über TCP/IP) verwendet. Dieser Befehl ist nur verfügbar, wenn das TCP/IP-Protokoll installiert wurde.

nbtstat [-a Remote-Name] [-A IP-Adresse] [-c] [-n] [-R] [-r] [-S] [-s] [Intervall]

Parameter

-a Remote-Name

Gibt die Namentabelle des Remotecomputers an, in dem dessen Name verwendet wird.

-A IP-Adresse

Gibt die Namentabelle des Remotecomputers an, in dem dessen IP-Adresse verwendet wird.

-c

Listet den Inhalt des NetBIOS-Namencache auf. Zu jedem Namen wird die IP-Adresse angegeben.

-n

Listet lokale NetBIOS-Namen auf. 'Registriert' gibt an, dass der Name
 von Rundsendung (b-Knoten) oder WINS (andere Knotentypen) registriert ist.

-R

Liest die Datei Lmhosts erneut, nachdem alle Namen aus dem
 NetBIOS-Namencache geräumt wurden.

-r

Listet die Statistik zur Namenauswertung für Windows-Netzwerke auf. 
Auf einem Windows 2000-Computer, der zur Verwendung von WINS konfiguriert
 wurde, gibt dieser Parameter die Anzahl der Namen zurück, die über 
Rundsendung oder WINS registriert sind.

-S

Zeigt Client- und Serversitzungen an, wobei für Remotehosts nur die IP-Adresse aufgeführt wird.

-s

Zeigt Client- und Serversitzungen an. Dabei wird versucht, die 
IP-Adressen der Remotehosts mit Hilfe der Datei Hosts in einen Namen
umzuwandeln.

Intervall

Zeigt die gewählte Statistik nach der mit Intervall angegebenen Anzahl
Sekunden erneut an. Drücken Sie STRG+C zum Beenden der 
Intervallanzeige. Ohne Angabe dieses Parameters erstellt nbtstat die
aktuellen Konfigurationsinformationen nur einmal.


Mit nbtstat kannst Du den Cache leerräumen und wieder -R neu einlesen lassen Johannes

Hi Johannes,
gute Idee! Das werde ich mal morgen probieren.
nbtstat hatte ich total verdrängt, dass es das ja auch noch gibt.

Vielen Dank
Joey

Hallo Johannes

Hi Joey, es gibt eine lmhost und eine host-Datei, in der Du
die IP und den Rechner/Servernamen eintragen kannst. In der
Namensauflösung rangieren sind an 5. bzw. 6. Stelle, wenn alle
vorangegangen Versuche nichts fruchteten.

Also, das lese ich zum ersten Mal, dass die HOSTS-Datei erst so spät für die Namensauflösung dran kommen soll. Und es scheint mir unlogisch, denn bei all den Leuten, die z.B. die Domains von Werbe-Servern wie ‚doubleclick‘ und ähnliches in der HOSTS auf 127.0.0.1 auflösen, damit da keine Werbung mehr geladen wird, würde das dann ja nicht funktionieren. Und auch wenn eine Malware die HOSTS-Datei manipuliert, damit z.B. der Virenscanner keine Updates mehr herunterladen kann…

Hast Du da evt. einen Link, wo Deine Angaben bestätigt werden?

CU
Peter