Hi an alle,
die Anomalie des Wassers kennen wir ja, jetzt bin ich darauf gestoßen, daß Gallium eine ähnliche Anomalie aufweißt. Aus diesem Grund (sagt man) wird Gallium nur in Plastikflaschen ausgeliefert.
Da ja Gallium (fast) ein Metall ist, also atomar vorkommt, kann ich mir das nicht so richtig erklären.
Hat jemand Erfahrung? Stimmt das wirklich?
Vorab Danke für die Antworten.
Kalle
die Anomalie des Wassers kennen wir ja, jetzt bin ich darauf
gestoßen, daß Gallium eine ähnliche Anomalie aufweißt. Aus
diesem Grund (sagt man) wird Gallium nur in Plastikflaschen
ausgeliefert.
Da ja Gallium (fast) ein Metall ist, also atomar vorkommt,
kann ich mir das nicht so richtig erklären.
Hat jemand Erfahrung? Stimmt das wirklich?
Vorab Danke für die Antworten.
Hallo Kalle,
der Schmelzpunkt von Gallium liegt bei knapp 30°C. Daraus ergibt sich, daß man dieses Metall vor Erwärmung schützen muß, wenn man auf den festen Zustand angewiesen ist oder man verwendet ein geeignetes Gefäß. Gallium ist nicht „fast“ ein Metall, es ist ein Metall.
Abgesehen davon, daß Gallium ein sehr selten vorkommendes Metall ist und es in der Halbleiterherstellung Verwendung findet, müßte ich mir weitere Infos über Gallium auch erst anlesen.
Gruß
Wolfgang
Nachtrag
Kann sein, ich habe die Frage nicht ausreichend konkret gestellt. Wasser hat jede Menge Anomalien. Es geht hier um die Ausdehnung beim Erstarren. Flasche mit Wasser ins Gefrierfach, am nächsten Tag Überraschung.
Das gleiche soll auch bei Gallium auftreten. Bei Wasser kann ich’s noch begreifen, molekular, Dipol, hundertundpaar Grad im Molekül. Gallium ist aber ein Metall, also atomar mit orthogonalem Gitter.
Geliefert wird es in Plastikflaschen – angeblich wegen der o.g. Gründe.
Ist zwar denkbar einfach, ich möchte den Versuch aber nicht starten.
Also: Clean-Roomer an die Front. Stimmt es oder stimmt es nicht?
Bin gespannt auf Eure Antworten
Kalle