Guten Tag,
was kann man in folgendem Fall tun?
Eine Zeitschrift führt per Email ein Interview durch, in dem auch private Details erwähnt werden. Der Interviewte geht davon aus, dass nicht sein voller Name genannt wird, hat diesen auch im Rahmen des Interviews nicht genannt (war aber durch die verwendete Email-Adresse erkennbar). Nun wird das Interview gedruckt (ohne dass der Interviewte es vorher noch mal lesen konnte), und es taucht der volle Name auf. Der Interviewte hat also weder das Interview authorisiert, noch seine Zustimmung zum Abdruck des vollen Namens gegeben, und auch in der Email-Kommunikation nie seinen vollen Namen erwähnt (also auch nicht implizit in eine Erwähnung des vollen Namens eingewilligt).
Welche rechtlichen Möglichkeiten hat er, um sein Persönlichkeitsrecht zu verteidigen?
Es wäre klasse, wenn euch dazu etwas Cleveres einfallen würde…
Vielen Dank schon mal für’s Kopf zerbrechen 
Guten Tag,
Hallo,
was kann man in folgendem Fall tun?
Eine Zeitschrift führt per Email ein Interview durch, in dem
auch private Details erwähnt werden. Der Interviewte geht
davon aus, dass nicht sein voller Name genannt wird, hat
diesen auch im Rahmen des Interviews nicht genannt (war aber
durch die verwendete Email-Adresse erkennbar). Nun wird das
Interview gedruckt (ohne dass der Interviewte es vorher noch
mal lesen konnte), und es taucht der volle Name auf. Der
Interviewte hat also weder das Interview authorisiert, noch
seine Zustimmung zum Abdruck des vollen Namens gegeben, und
auch in der Email-Kommunikation nie seinen vollen Namen
erwähnt (also auch nicht implizit in eine Erwähnung des vollen
Namens eingewilligt).
Welche rechtlichen Möglichkeiten hat er, um sein
Persönlichkeitsrecht zu verteidigen?
nun ich finde es nicht einfach. Wenn jemand ein Statement abgibt gehe ich davon aus das dies genannt werden kann/soll, sonst würde er dies nicht tun.
In wie weit dann die Vollmacht zur Nennung eingeholt werden muss ist m.E. fraglich da das Verhalten ambient ist.
Hier kann vermutlich an Anwalt auskunft geben, und auch einen Streitwert beziffern.
Es wäre klasse, wenn euch dazu etwas Cleveres einfallen
würde…
Vielen Dank schon mal für’s Kopf zerbrechen 
Grüße
Der Interviewte geht
davon aus, dass nicht sein voller Name genannt wird,
Hi,
das ist schon der Fehler.
Vor einen Interview werden die Bedingungen festgelegt. Dazu gehört ob Namen genannt werden oder nicht. Dann erstmal prüfen ob die „Presse“ seriös ist. Falls es Zweifel gibt, Finger weg.
Immer bei solchen Anfragen daran denken, die Presse will was vom Interviewten nicht umgekehrt. Da können auch Bedingungen gestellt werden.
Q-Gruß