Anorganische chemie

Keramische Ablagerung

Hallo,

ich beschäftige mich mit dem Wechselspiel zwischen Wasser und Dampf in Apparaten, deren Bauteile unterschiedliche Wärmeleitfähigkeit besitzen.

Wünschenswert wäre es nun, Metalle einzusetzen, deren Oberflächen verkalkt oder sonstwie mineralisch bedeckt sind. Wie also lassen sich Kupfer und Messing keramisch beschichten?

Ob es sich um -carbonat, -chlorid, -acetat, -komplexe… handelt, ist unwichtig. Wichtig wären Gleichförmigkeit, definierbare Stärke, Beständigkeit unter Temperaturwechsel und last but not least leichte Herstellung.

Die Ausstattung hier ist dürftig, doch lässt sich alles Nötige besorgen. Auch das Know-How? - Wenn Sie mir ein Verfahren empfehlen, werde ich es probieren und Ihnen davon berichten.

Mit freundlichen Grüßen
Christoph Müller-Holtz

Grundsätzlich enstehen derartige Kupferverbindungen bei Verwitterungsprozessen von Kupfer bzw. Messing bei Anwesenheit von Luftsauerstoff (Die grüne Schicht bei Skulpturen im Freien). Besondere Verfahren zur Züchtung dieser zunächst einmal unerwünschten Anhaftungen sind mir allerdings nicht bekannt.

Hallo Christoph,
mir fällt zu Deinem Problem nur ein, dass man die Oberflächen emaillieren könnte. Das Verfahren ist einfach und preiswert.
Näheres findest Du in Wikipedia unter Email.
Gruß - R.S.

Hallo Christoph,
mir fällt zu Deinem Problem nur ein, dass man die Oberflächen
emaillieren könnte. Das Verfahren ist einfach und preiswert.
Näheres findest Du in Wikipedia unter Email.
Gruß - R.S.

Hallo die Herren,

danke für Ihre Antworten in Sachen Keramikschicht.

Oxyd aber scheidet als zu dünn aus; die thermische Entkopplung wäre kaum der Rede wert. Und Email (womit ich früher schon Plättchen beschichtet hatte) lässt sich schlecht im Inneren von Röhrchen aufbringen. Außerdem ist das Zeug für die Nachbearbeitung arg hart.

Was möchte ich herstellen? Nichts weiter als ein verkaltes Rohr. In Heizungen, Kafeemaschinen etc. geschieht das ständig. Man braucht dafür nur Hitze und ein ganzes Jahr Zeit.

Geht das nicht schneller? Gibt’s da nicht eine wässige Lösung, bestehend aus A und B - und schon dauert die Sache nur 1 Stunde? Oder Lösung aus C mit Stomfluß von D nach E?

Also Herrschaften, falls Ihnen nun was einfällt, wäre das schön.

Mit freundlichen Grüßen
Christoph Müller-Holtz

Hallo die Herren,

danke für Ihre Antworten in Sachen Keramikschicht.

Oxyd aber scheidet als zu dünn aus; die thermische Entkopplung wäre kaum der Rede wert. Und Email (womit ich früher schon Plättchen beschichtet hatte) lässt sich schlecht im Inneren von Röhrchen aufbringen. Außerdem ist das Zeug für die Nachbearbeitung arg hart.

Was möchte ich herstellen? Nichts weiter als ein verkaltes Rohr. In Heizungen, Kafeemaschinen etc. geschieht das ständig. Man braucht dafür nur Hitze und ein ganzes Jahr Zeit.

Geht das nicht schneller? Gibt’s da nicht eine wässige Lösung, bestehend aus A und B - und schon dauert die Sache nur 1 Stunde? Oder Lösung aus C mit Stomfluß von D nach E?

Also Herrschaften, falls Ihnen nun was einfällt, wäre das schön.

Mit freundlichen Grüßen
Christoph Müller-Holtz

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Hallo,

tut mir leid, dass meine Antwort erst jetzt kommt.

Ich kann denke ich auch nicht wirklich weiterhelfen.
Wenn es um definierbare Stärke und Gleichförmigkeit der
Schicht geht, bieten sich im Allgemeinen Abscheidungen
aus flüssiger Phase an, z.B. LPE (Liquid Phase
Epitaxy). Vielleicht finden Sie unter diesem Stichwort
ja weitere Hinweise.

Viele Grüße,
resi.

Hallo,

Entschuldigung für meine späte Antwort, aber ich hatte das E-mail vom 12.10.2009 durch den Bottom „E-mail beantworten“ geklickt und meine Antwort im E-mail direkt eingetragen. Heute habe ich meine E-mails zum ersten Mal seit dem 12.10.2009 gelesen und wurde darüber informiert, dass Antworten auf Fragen nur über das „Wer weiss Was“-Formular möglich sind. Nachfolgend als mein E-Mail Text:

Ihre Aufgabenstellung

„Ob es sich um -carbonat, -chlorid, -acetat, -komplexe… handelt, ist unwichtig. Wichtig wären Gleichförmigkeit, definierbare Stärke, Beständigkeit unter Temperaturwechsel und last but not least leichte Herstellung“

ist eine echte Herausforderung, gesucht ist offensichtlich eine „chemische eierlegende Wollmilchsau“.

Leider habe ich für Sie keine Lösung, es tut mir leid.

Mit freundlichen Grüßen

Mantemanny

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