Hallo zusammen,
wenn eine Gemeinde Land aufkauft, um es als Bauland zu erschließen, hat dann der Verkäufer ein Anrecht auf einen Bauplatz?
Oder ist so etwas von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich geregelt?
Grüße!
Horst
Hallo zusammen,
wenn eine Gemeinde Land aufkauft, um es als Bauland zu erschließen, hat dann der Verkäufer ein Anrecht auf einen Bauplatz?
Oder ist so etwas von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich geregelt?
Grüße!
Horst
Hallo Horst,
nein, wohl nicht. Jedoch wäre es für den Verkäufer sinnvoll gewesen, eine sog. Mehrerlösklausel zu vereinbaren. Somit hätte dieser an dem Mehrerlös, den die Gemeinde durch den Verkauf der (höherwertigen) Baugrundstücke generiert, partizipiert.
Grüße
FoL
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…Bekannte von mir haben vorher ein Grundstück herausgelöst und mit der Gemeinde vereinbart das auch dieses zum Bauland wird.
…ansonsten würde ich auf stur stellen - mir hat mal die Gemeinde mit „Enteignung“ für ein kleines Gartengrundstück das sie auch als Bauland vermarkten wollten gedroht - daraufhin hab ich nur erwidert das ich das „übergeordnete öffentliche Intresse“ bei Verwertung als Bauland gerichtlich prüfen lasse… und dann ging es nach meinen Wünschen.
Gruss aus GB
Keuper
Zu tief ins Glas geschaut?
Hallo nochmal,
danke für eure Tipps! Die Sache ist die, dass uns grundsätzlich ein Verkauf nicht ungelegen käme, da das Grundstück weit weg liegt.
Vielleicht könnt ihr mir noch eine Einschätzung zu einem Rätsel geben:
Ein Mensch, der in der Geschichte offenbar großen Einfluß hat, erzählt stur und fest, er habe mit uns mehrfach gesprochen und wir hätten rigoros einen Verkauf abgelehnt.
Da wir den Mann weder kennen noch jemals Kontakt mit ihm hatten, fragen wir uns, was der damit bezweckt. Oder hat der einfach nur zu tief ins Glas geschaut?
Habt ihr dazu eine Idee?
Gruß!
Horst
ein Verkauf nicht ungelegen käme, da das
Grundstück weit weg liegt.
…das weiss er bestimmt
Oder hat der einfach nur zu tief ins Glas geschaut?
…glaub ich nicht
… was der damit bezweckt. :
Habt ihr dazu eine Idee?
…es geht bei Bauland nun mal um mehr oder weniger Kohle - und da kommt dann auch das ein oder andere Schlitzohr (so nennt man bei uns im Norden solche Typen) aufs Parkett. Vielleicht glaubt er das du davon nichts weisst - streut das Gerücht und tritt dann irgendwann als der grosse „Retter“ (Mittelsmann) der Situation auf… die Gemeinde will eine Fortentwicklung - er schiebt sich dazwischen - versucht abzusahnen - spätestens dann lernst du ihn kennen. Während meiner Zeit im Aussendienst für einen grossen Getränkekonzern sind mir genung schräge Typen über den Weg gelaufen - die haben Bauvoranfragen für Objekte gestellt und Ortstermine veranstaltet da haben die Eigentümer auch nichts von ihrem Glück gewusst. Meine Frau arbeitet im Grundbuchamt - sie ist standhaft - aber von ihr weiss ich das dort permanent Typen/innen auflaufen die versuchen irgend etwas auszuspähen - bestimmt nicht dem Allgemeinwohl zu liebe:wink:
Gruss Keuper