Anrede in Bewerbung

Hallo,

wenn man sich an einem Lehrstuhl für eine Stelle bewirbt, redet man nur den Herrn Prof. an, oder wäre Sehr geehrte Damen und Herren besser, weil ja die Bewerbung auch (und wahrscheinlich vor dem Prof) von anderen Mitarbeitern gelesen wird, oder beides?

Grüße

Marco

Hallo Marco,

lies die Ausschreibung nochmal in Ruhe durch, ist dort kein konkreter Ansprechpartner genannt?

Wenn „nein“ dann ruf mal im Sektretariat an und frage wer der konkrete Ansprechpartner ist.

Wenn Du überhaupt nichts herausfinden kannst, würde ich an den Lehrstuhlinhaber, per Namen mit Titel, schreiben. Dass natürlich auch andere Leute vorher die Schreiben in der Hand haben, ist nur eine Folge der Praxis, wie diese Schreiben bearbeitet werden.

Eine Ansprache der Sekretärin ist eigentlich nur dann erforderlich, wenn sie durch besondere Bemühungen, z.B. komplizierte Reservierungen oder …, eine Leistung vollbracht hat für die Du Dich bei ihr persönlich bedanken möchtest.

Ich hoffe, ich werde nicht missverstanden, ohne ein gutes Sekretariat funktioniert die Chefin/der Chef nicht.

Marco, viel Erfolg!

Gruß Volker

Hi,

zunächst danke für die Antwort.

Der Prof. selbst ist als Ansprechpartner genannt. Und mit den anderen Leuten, die die Bewerbung auch lesen, meine ich nicht seine Sekretärin, sondern seine wissenschaftlichen Mitarbeiter, die in der Regel mitentscheiden.

Grüße

Marco

Hallo Marco,

wenn du einen Ansprechpartner hast, dann begrüße ihn. Wenn eine Kommission entscheidet, dann begrüße diese ebenfalls mit „Sehr geehrte Damen und Herren“. Ich empfehle dir in deinem konkreten Fall, beide Anreden, den Professor und die Damen und Herren, wobei der Professor zuerst begrüßt werden sollte.

Liebe Grüße
Ina

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Hi Marco,

wenn ein Ansprechpartner, hier der Prof. genannt ist, dann würde ich den (und nur den) anschreiben. Wozu wird der denn sonst angegeben?
Hast du mal überlegt, wie es wirken könnte, wenn nicht nur der Prof, sondern auch gleich die halbe Arbeitsgruppe angesprochen wird?

Natürlich ist es in der Praxis oft so, daß auch die anderen Mitarbeiter gefragt werden und der ein oder andere auch die Bewerbungen liest. Trotzdem gehört es sich, den Anprechpartner anzusprechen und ihm nicht gleich zu unterstellen, daß er eh nicht allein entscheidet.

Viele Grüße
Eva