Hallo!
Kurze Fragen:
Sind Fluoreszenzintensitäten wirklich immer proportional zur Intensität des Anregungslichts? Gibt es Stoffe (die ich in oder an einer Schale mit lebenden Zellen unterm Mikroskop erwarten könnte), die in Abhängigkeit von der Lichtintensität Licht mit einem änderbaren Koeffizienten absorbieren?
Ich habe das Gefühl, wenn ich die Anregungsintensität am Mikroskop ändere, ändern sich nicht alle Signale relativ gleich stark. Kann das sein? Das erscheint mir unmöglich. An meinem Messsystem sollte es aber nicht liegen. Ich arbeite mit einem Photomultiplier im Bereich von 1/3 von dessen Sättigung. Sind das nur Messungenauigkeiten/Streuungen der Messungen? (Ich kann schon ordentlich messen, aber Zellen sind ja ein schwierig zu charakterisierendes System.)
Viele Grüße, Stefan
Sind Fluoreszenzintensitäten wirklich immer proportional zur
Intensität des Anregungslichts? Gibt es Stoffe (die ich in
oder an einer Schale mit lebenden Zellen unterm Mikroskop
erwarten könnte), die in Abhängigkeit von der Lichtintensität
Licht mit einem änderbaren Koeffizienten absorbieren?
Ich habe das Gefühl, wenn ich die Anregungsintensität am
Mikroskop ändere, ändern sich nicht alle Signale relativ
gleich stark.
Zellen sind ja ein
schwierig zu charakterisierendes System.)
Bin leider kein Spezialist. Ich sehe zunächst auch keinen Grund, dass das Signal nicht proportional zur Intensität steigt. Könnte es sein, dass die lebenden Zellen die scheinbar konstanten Faktoren wie Analytkonzentration, Quantenausbeute, Quenchfaktoren zeitlich ändern ? Da kann schon eine Verschiebung des pH die Quantenausbeute ändern. pH verschiebt sich auch durch Temperaturänderung, durch CO2 Partialdruck etc. Für Nucleotide ist diese Abhängigkeit bekannt.
Lit: Bergmeyer, Methods of Enzymatic Analysis, Band I (Fundamentals)
Udo Becker