Man, wenn Du meinen Primärartikel gelesen hättest, wüsstest Du, dass wir bereits davon abgekommen sind, uns einen Hund anzuschaffen. Habe ich übrigens auch immer wieder in meinen Folgeartikeln nochmals erwähnt. Meine ursprünglichen Fragen bezogen sich darauf, warum man glaubt Obdachlose wären als Hundehalter geeignet, wenn man mich nicht einmal für geeignet hält.
Aus den Reaktionen im Forum schließend, die mich zum Gassigeher animieren wollten und mich versucht haben davon zu überzeugen, dass ich mir keinen Hund anschaffen soll, obwohl ich (siehe oben) bereits in meinem Eingangsartikel klargestellt hatte, dass wir mit dem Thema Hundeanschaffung bereits durch sind, könnte ich annehmen, dass die Schreiber, sobald sie einen Obdachlosen mit einem Hund sehen, Weinkrämpfe bekommen, Amok laufen oder den Tierschutz verständigen und den Obdachlosen ebenfalls versuchen davon zu überzeugen, dass sie die Hundehaltung aufgeben sollen, denn ein optimaler Zustand ist das bei Obdachlosen ja auch nicht.
Ich wundere mich, dass man nicht ein Gesetz einführt das besagt, dass Hunde nur an Ehepaare mit einem 200 qm Haus und ebenso großen Garten abgegeben werden dürfen, plus naheliegenden Riesenpark mit Hundeparcours, der Ehemann muss mindestens 5000 Euro pro Monat verdienen, damit das Tier OPTIMAL versorgt werden kann, die Ehefrau muss natürlich Hausfrau und den ganzen Tag Zuhause sein, damit sie sich OPTIMAL um den Hund kümmern kann und am Besten auch keine Kinder, damit die Rotzgören das Tier nicht quälen können.
Tanja
Ehrlich gesagt verstehe ich deine pissige Art nicht… die
meisten sind ruhig und mit vernünftigen Argumenten auf dich
eingegangen.
Argumente wofür? Meine Frage war, warum Obdachlose sich Hunde halten dürfen, wenn sie keine geeigneten Hundehalter sind. Da hab ich keine Argumente gelesen. Stattdessen habe ich Argumente gelesen, warum ich mir keinen Hund anschaffen soll, obwohl ich bereits am Anfang sagte, dass wir davon bereits abgekommen sind.
Was du am Ende machst oder nicht kann dir hier eh keiner
vorschreiben. Aber wenn du nach Meinungen fragst, musst du
auch mit ihnen Rechnen.
Jetzt zum hundertsten Mal, als ich den Beitrag schrieb, stand nicht mehr zur Debatte sich einen Hund anzuschaffen. Also erübrigt sich die Frage, was ich am Ende mache oder nicht. Ich hatte nach Meinungen zum Thema Obdachlose/Punks und Hundehaltung gefragt und genau damit hatte ich auch gerechnet, sind aber nicht gekommen.
Wenn dir der Grundklang dieser nicht
gefällt steht es dir frei, sie zu ignorieren, auch wenn das
verdammt schade wäre. Denn in der Regel hat es schon seine
Berechtigung warum sich so ein Grundklang entwickelt… Keiner
will dir was böses, sondern nur das beste für einen
potentiellen Hund… Das Beste ist kein weiches Federbettchen
und die teuereste Verkostung…sondern einfach die Möglichkeit
Grundbedürfnisse abzudecken.
Und zum hundertundeinsten Mal: Wir wollen keinen Hund mehr und wollten auch keinen mehr, als ich den ersten Beitrag geschrieben habe!!!. Ich hoffe mal auf so einen Grundklang, wenn man auf der Straße einen Obdachlosen mit seinen Hunden sieht. Denn das hätte dann wohl auch seine Berechtigung.
trotzdem liebe Grüße und ein bisschen mehr Gelassenheit mit
Kritik umzugehen, die nicht mal dich persönlich angegriffen
hat (im Gegenteil!)
Natürlich nicht, denn die Kritik kann gar nicht auf mich gemünzt sein, wenn ich mir gar keinen Hund (mehr) anschaffen wollte.