Anschaffung eines Hundes

Hallo,

meine Tochter (12) wollte gerne einen Hund. Da ich zur Zeit studiere, können wir uns natürlich keinen Hund aus einer teueren Züchtung leisten. Aber ehrlich gesagt sind mir Schutzgebühren in Höhe von bis zu 250 Euro von Tiernothilfen auch zu teuer. Ist ja die Hälfte der Studiengebühren. Privatpersonen, die ihre Hunde abgeben wollen, bestehen dagegen immer auf einen eigenen Garten und angeblich ist unsere 2-Zimmer-Whg. immer zu klein. Jetzt haben wir uns von der Idee eines Hundes verabschiedet und uns eine Ratte angeschafft.

Was ich allerdings komisch finde ist, dass z.B. viele Obdachlose und Punks Hunde haben, bzw sich die Anschaffung leisten können. Wo haben die denn die Hunde her? Ich glaub nicht, dass ein Obdachloser oder Straßenpunk 250 Euro Schutzgebühr für einen Hund zahlen kann, geschweige denn, dass er bei einem Hausbesuch von einer Tiernothilfe zur Kontrolle als geeigneter Hundehalter akzeptiert wird, denn eine hundegerechte Wohnung oder gar Haus mit Garten wie so oft gefordert, können sie ja nicht vorweisen.

Mich ärgert das schon, dass ich als Studentin mir keinen Hund anschaffen kann, es aber Leute gibt, die finanziell und räumlich viel schwächer dastehen als ich, aber anscheinend an einen Hund rankommen.

Tanja

Hallo Tanja,

ersteinmal: Vernünftig von dir!..ich wünsche mir auch schon seit meiner Kindheit eine Fellnase, aber aus finanziellen Gründen, ging es bis jetzt auch nicht! Nicht nur weil die Anschaffung teuer sein kann, nein, weil auch mal ein Tierarztbesuch anfallen kann!!!
Die Obdachlosen und Punks vermitteln die Hunde sicherlich untereinander, also umsonst! Früher gab es ja auch noch Geld vom Staat, wie es heute ausschaut, weiss ich nicht!!!
Aber bei vielen, die da draussen leben, gehts den Hunden gut!!!Das sind ihre treuen Weggefährten und so werden sie meistens auch behandelt!

Auf ein heiteres Sparen

LG

Hallo Tanja,

wenn 250€ für die Anschaffung (noch) nicht drin sind, solltest Du vorerst einen großen Bogen um die Hundeanschaffung machen (was Du ja auch getan hast, find ich gut!). Bei Krankheit oder OP ist plötzlich ein Vielfaches davon fällig, mal abgesehen von den regelmäßigen Tierarzt-, Futter-, Spielzeug-, Haftpflicht- und Hundeschulkosten.
Nur als Beispiel: Die letzte Krankheit (akut, also nichts chronisches, „vorhersehbares“) meiner 5einhalbjährigen Hündin hat 2500€ „mal eben so“ verspeist - vor ca. 3 Jahren hatte sie mal ihr Bein auf einen Stock aufgespießt und losgerissen, 1500€ für OP und Nachsorge.

Zu „Billighunden“: es gibt Hundevermehrer, die davon profitieren, eine Hündin im Verschlag zu halten und zu jeder Läufigkeit decken zu lassen. Die daraus entstehenden Welpen sind weder sozialisiert noch wurde auf Gesundheit der Elterntiere geachtet, oft sind sie auch weder geimpft noch gechipt noch entwurmt. Dafür sind sie in der Anschaffung billig (und der Kauf unterstützt natürlich diese kriminelle Hundehaltung). In meinen Augen sind Käufer solcher Hunde mitverantwortlich für deren miserable Lebensbedingungen.

Zu Hunden von Menschen ohne finanzielle Mindestabsicherung: wenn der Hund schwere Krankheiten überlebt, ist gut. Wenn er z.B. mit HD Schmerzen hat, hat er die halt. Wenn der Hund dabei ist, an einer Krankheit zu sterben, stirbt er halt.
Ein großes Plus für Hunde, die mit ihren Menschen auf der Straße leben, ist im Vergleich zu Deiner Situation momentan, dass sie rund um die Uhr bei ihren Menschen sein können. Als Studentin war zumindest bei mir noch nicht an Hundehaltung zu denken - nicht nur aus finanziellen sondern insbesondere aus zeitlichen Gründen.

Jetzt kommt der Trost! :smile:
Es kommt bestimmt auch für Dich irgenwann die Zeit, in der die passende finanzielle und zeitliche Situation für einen Hund gegeben ist. Bis dahin könntest Du z.B. schonmal ab und zu durch Hundebücher durchstöbern, Erziehung, Sprache, Ernährung, usw., das schürt die Vorfreude und ermöglicht Dir und dem zukünftigen Hund ein noch erfüllteres Zusammenleben. :smile:

Gruß,
Anna

Hallo,

bei Hinterhofvermehrern wird man immer fündig wenn man es darauf anlegt. Die von Dir angesprochene Personengruppe bedient sich dann auch häufig bei solchen, oder eben eine Bekannte hat gerade eine Hündin mit Nachwuchs…das ist aber ganz sicher nicht die Art Hund, die Dir vorschwebt, weder was Sozialisation, noch Anlagen noch Gesundheit angeht.
ich spreche dabei den Leuten nicht ab, dass sie ihre Tiere auf ihre Weise lieben, sie haben mitunter einen sehr sehr hohen Stellenwert, aber mangels Geld reicht es eben zu nicht mehr, auch nicht was Tierarztbehandlungen angeht.

Das ist auch ein Punkt den man auf Deine Situation übertragen kann. Wenn Dir 250€ einmalige Anschaffungskosten schon zu viel sind, dann ist unter Umständen auch die ärztliche Versorgung des Tieres gefährdet. Es wäre schlimm für das Tier, wenn man im Krankheitsfall nicht zum Tierarzt gehen kann, weil kein Geld da ist. Insofern war die Entscheidung gegen einen Hund nicht falsch. Zumindest jetzt, in der Zeit in der Du studierst und der finanzielle Background noch wackelt.

Auch was die Zeit angeht die man mit dem Hund verbringen muß. Als Mutter hätte Dir klar sein müssen, daß Du diejenige wärst, die für das Tier verantwortlich ist und sich hauptsächlich kümmern muß, auch was das Gassigehen angeht. Es ist auch eine rechtliche Frage was passiert, wenn Kinder mit Hunden Gassi gehen.

Die Wohnungsgröße spielt dabei keine so große Rolle. Auch der tollste Garten taugt nichts, wenn man den Hund sich selbst überlässt. Ein Hund will und muss beschäftigt werden je nach Rasse oder individuellem Charakter in unterschiedelich starkem Maße.

Mich ärgert das schon, dass ich als Studentin mir keinen Hund
anschaffen kann, es aber Leute gibt, die finanziell und
räumlich viel schwächer dastehen als ich, aber anscheinend an
einen Hund rankommen.

Das sind aber nicht die richtigen Argumente…Du möchtest einen gesunden Hund, einen lieben Hund (gut sozialisiert, damit Du um Dein Kind nicht ständig Angst haben mußt) und Du willst doch sicher ein reines Gewissen haben sagen zu können:„Wenn mein Tier krank ist, gehe ich selbstverständlich zum Tierarzt“ und nicht anhängen zu müssen „…aber erst, wenn ich wieder Geld habe“…

Gute Qualität kostet eben auch was. Und selbst Schutzgebühren sind auch aus Sicherheitsgründen so hoch, weil auch die Tiervermittler wissen, dass an dem Sprichwort „Was einem nichts kostet, ist einem nichts wert“ nicht alles leere Worthülsen sind.

Was die Ratte angeht…Einzelhaltung für Ratten keine artgerechte Haltung:
http://www.diebrain.de/ra-keineeinzelhaltung.html
Weiterführdene Info über Ratten allgemein inkl. Ernährungsliste, Kosten, Ratten und Kinder, mögl. Erkrankungen…:
http://www.diebrain.de/ra-index.html
Dementsprechend sollte da unbedingt noch ein Artgenosse her.

Gruß
Maja

Liebe Tanja,

auch wenn ich jetzt einen Hund zu verschenken hätte, überlegte ich es mir ganz genau, ihn Dir anzuvertrauen.

Ich kann mir auch weniger vorstellen, dass Dir hier jemand einen Tipp gibt, wie man „kostengünstig“ an einen Hund kommt (hört sich so an wie auf einem "Schnäppchenmarkt).

Was nach meinem Geschmack dagegen spricht?

1.) Die Anschaffungskosten sind doch das geringste Problem. Ein Hund benötigt eine optimale Versorgung (Futter, Spielzeug, Ausbildung, Vorsorgeuntersuchungen/Impfungen, eine Haftpflichtversicherung, Hundesteuer…man muss mit eventuellen Erkrankungen rechnen).

2.) Dein Wohn- und Lebensumstand (Studium, Kind, 2-Zimmer-Wohnung) bieten nicht gerade eine optimale Voraussetzung hinsichtlich Zeit für den Hund und auch nicht bezüglich langfristiger Planung. Deine Tochter kann in 6 Jahren ihren eigenen Weg gehen, und Du weißt nicht, wie sich Deine Lebensumstände nach Deinem Studium entwickeln.

3.) Dein Ärger / Neid stört mich: „Solche“ können - ich nicht! Ein Hund ist kein Spielzeug, was man sich zu einem Anschaffungspreis x zulegt und was man bei anderen beneidet, weil sie es besitzen.

Ich provoziere jetzt mal ein bisschen: Willst Du Deine Tochter auf die Straße schicken, um für das Hundefutter oder anstehende Tierarztbesuche zu betteln?

Kurz: Wenn man sich einen Hund wünscht, sollte der Wunsch auch da sein, dem Hund eine optimale Versorgung/Betreuung (und die Verantwortung dafür) zukommen zu lassen.

In Eurer Konstellation sollte sich Deine Tochter an den ortsansässigen Tierschutzverein wenden. Die meisten Tierheime suchen ehrenamtliche „Gassi-Geher“.

Sorry, falls meine Worte etwas „hart“ rüberkommen sollten.

Viele Grüße (und etwas Geduld)

Kathleen

Hallo,

ich möchte noch Anfügen, daß es in manchen Großstädten, durch Spenden finanzierte, Tierarztmobile gibt, die diese Tiere behandeln.

Gruß
Tina

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Hallo,

erstmal vielen Dank für Eure Antworten.

Kathleen, Du musst keine Angst haben, das Thema Hund ist für uns erstmal erledigt, so wie ich das auch in meinem ersten Beitrag bereits geschrieben hatte. Also fühle ich mich auf Deinen wie Du sagst „harten“ Beitrag auch gar nicht so angesprochen.

Der Vorschlag von jemandem, dass meine Tochter mit Tierheimhunden Gassi gehen könnte ist zwar eigentlich gut, aber leider - wir haben uns da bereits informiert - ist Gassi Gehen mit Tierheimhunden, jedenfalls was unser örtliches Tierheim betrifft, erst ab dem 18. Lebensjahr erlaubt, ausnahmsweise ab 16, aber nur wenn eine erwachsene Begleitperson dabei ist.

Dass die Einzelhaltung einer Ratte nicht optimal (Tierquälerei) ist, wissen wir auch, aber das war ja auch nur mal ein erster Schritt, weil das ja mit dem Hund nicht geklappt hat. Sagt ja keiner, dass wir uns nicht eine zweite oder dritte oder vierte … Ratte anschaffen können, dafür reicht das Geld auf jeden Fall. Wo ich bei Ratten und anderen Kleintieren Probleme habe, ist, dass sie nicht lange leben. Als unser Hamster nach nur 2 Jahren starb war das eine Katastrophe und eigentlich hatte ich mir geschworen nie wieder ein Haustier mit so kurzer Lebensdauer anzuschaffen, denn das ist dann nämlich Kinderquälerei, wenn ein Kind alle 2 bis 3 Jahre um ein Haustier trauern muss und bei mehreren Kleintieren dann alle paar Monate ein Tier stirbt, oder bei einer ansteckenden Krankheit vielleicht alle auf einmal. Vielleicht ist es besser, wenn wir die Ratte dem Vorbesitzer auch wieder zurückgeben, denn ein Tier nur als Lückebüßer für ein anderes Tier, das man sich nicht halten kann, ist eigentlich auch ungerecht.

Gruß Tanja

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Hallo,

Der Vorschlag von jemandem, dass meine Tochter mit
Tierheimhunden Gassi gehen könnte ist zwar eigentlich gut,
aber leider - wir haben uns da bereits informiert - ist Gassi
Gehen mit Tierheimhunden, jedenfalls was unser örtliches
Tierheim betrifft, erst ab dem 18. Lebensjahr erlaubt,
ausnahmsweise ab 16, aber nur wenn eine erwachsene
Begleitperson dabei ist.

Das habe ich befürchtet, aus rechtlichen und versicherungstechnischen Gründen wird das so gehandhabt…selbst im Privatbereich käme man in Erklärungsnot wenn Kind und Hund alleine unterwegs wären und es passiert etwas.

Dass die Einzelhaltung einer Ratte nicht optimal
(Tierquälerei) ist, wissen wir auch, aber das war ja auch nur
mal ein erster Schritt, weil das ja mit dem Hund nicht
geklappt hat.

Das war aber dann keine gute Idee…besser wäre es gewesen erstmal Trockenübungen zu machen, sprich Lektüre durcharbeiten, ob anhand von dem was man so liest das jeweilige Tier überhaupt in Frage kommt. Das bietet sich grundsätzlich an, weil man dann einigermaßen Bescheid weiß, auf was man sich einlassen will.

Sagt ja keiner, dass wir uns nicht eine zweite
oder dritte oder vierte … Ratte anschaffen können, dafür
reicht das Geld auf jeden Fall.

Das Problem ist, je länger Einzeltiere alleine sitzen, desto verhaltensauffälliger und unverträglicher werden sie und desto schwieriger wird ein Vergesellschaftungsversuch. das geht nämlich nicht Käfig auf-> neue Ratte rein -> alles Friesefreudeeierkuchen…es gibt da durchaus Tiere aus nicht artgerechter Haltung, bei denen eine Vergesellschaftung nicht mehr klappt und jeder Artgenosse getötet wird. Solche Tiere sind dann ziemlich arm dran.

Wo ich bei Ratten und anderen
Kleintieren Probleme habe, ist, dass sie nicht lange leben.
Als unser Hamster nach nur 2 Jahren starb war das eine
Katastrophe und eigentlich hatte ich mir geschworen nie wieder
ein Haustier mit so kurzer Lebensdauer anzuschaffen,

Fragen wir doch mal anders herum:

-Was seid Ihr denn bereit an Zeit und Geld zu investieren?
-Gibt es Allergiker?
-Müssen es Felltiere sein?
-muß es ein Käfigtier sein?
-wieviel Platz gibts für einen Käfig?
-Wieviel Fellpflege sollte das Tier benötigen?

denn das
ist dann nämlich Kinderquälerei, wenn ein Kind alle 2 bis 3
Jahre um ein Haustier trauern muss und bei mehreren
Kleintieren dann alle paar Monate ein Tier stirbt, oder bei
einer ansteckenden Krankheit vielleicht alle auf einmal.

Das ist ein zweischneidiges Schwert, der Tod gehört zum Leben nunmal dazu, aber ich verstehe Dich natürlich.

Vielleicht ist es besser, wenn wir die Ratte dem Vorbesitzer
auch wieder zurückgeben, denn ein Tier nur als Lückebüßer für
ein anderes Tier, das man sich nicht halten kann, ist
eigentlich auch ungerecht.

Da hast Du aber sowas von Recht! Es wäre in der Tat besser wenn Ihr die Ratte wieder zurückgeben würdet und dann in aller Ruhe mal überlegt, was denn überhaupt anstelle eines Hundes für Euch in Frage käme.
Wenn das Tier dann feststeht, bitte vorher über die Haltungsbedingungen und Bedürfnisse der jeweiligen Art informieren.
Einfach mal ein Tier auf Probe zu kaufen ist eine ganz ganz schlechte Idee…weil das Tier dabei der Hauptleidtragende ist, das hat es nicht verdient.

Gruß
Maja

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Hallo Tanja!

Ich finde die Schutzgebühr von 250€ für einen Hund nicht zu teuer. Wie schon gesagt wurde sinkt sonst die Hemmschwelle noch weiter, und vermutlich müssten mehr Tiere darunter leiden. Mit einem gewissen Anfangsaufwand überlegt man es sich im Vorfeld vielleicht noch einmal, ob man wirklich einen hund will. Und wie schon gesagt, 250€ können beim Tierarzt im Handumdrehen drin sein…das wäre sogar eher noch ein Schnäppchen. Oft ist der Tierarztbesuch mit einem kranken Tier sehr viel teurer.
Unsere Familienhündin hatte sich mit einem guten Jahr einen Stock in den Rachen gerammt. Das 3 Zentimeter tiefe Loch musste genäht werden, die rechte Mandel musste abgenommen werden, weil die mit gepfählt worden war… es war am Ende so teuer (zumal, weil wir kurz vorher auch eine ähnliche Situation mit der Maus beim TA hatten), dass sogar der TA bisschen Mitleid bekam und uns von sich aus eine Nachuntersuchung geschenkt hat :wink:. Der Hund ist sonst quietschgesund, kommt von einem verantwortungsvollen Züchter… aber gegen Troddeligkeit ist man nicht gewappnet… es kann immer teuer werden, besonders mit recht jungen und mit recht alten Hunden steigt die Gefahr.

Der Vorschlag von jemandem, dass meine Tochter mit
Tierheimhunden Gassi gehen könnte ist zwar eigentlich gut,
aber leider - wir haben uns da bereits informiert - ist Gassi
Gehen mit Tierheimhunden, jedenfalls was unser örtliches
Tierheim betrifft, erst ab dem 18. Lebensjahr erlaubt,
ausnahmsweise ab 16, aber nur wenn eine erwachsene
Begleitperson dabei ist.

Hmm, also mit deinem eigenen Hund müsstest du ja auch Gassi gehen. Wenn deine Tochter da mit eingeplant werden kann ist ja super, aber man sollte sich bei der Anschaffung eines Tieres nie 100% darauf verlassen, dass am Ende doch nicht alles an der Mutter hängen bleibt… egal welches Tier. Kinder können schnell das Interesse verlieren. Also kann man Eltern, die überlegen ihrem Kind ein Tier zu erlauben nur sehr ans Herz löegen sich zu überlegen, ob man in einer solchen Situation wirklich angemessen reagieren kann: also entweder die Pflege selbst zu übernehmen oder dem Tier dann ein besseres Heim zu suchen. Die Verantwortung liegt auf alle Fälle immer bei den Eltern… aber ich komme gerade bisschen vom Thema ab, entschuldige ^^
Worauf ich eigentlich hinaus will: wie gesagt, mit dem eigenen Hund, hättest du ja auch selbst Gassi gehen müssen, was spricht dagegen, wenn du zusammen mit deiner Tochter einen Tierheimhund ausführt? Das wäre doch auch mal eine gute VAraiante um zu sehen, ob für euch beide auch auf Dauer die Verantwortung nicht zu viel würde.
Dann wisst ihr schon bescheid, wenn es mal finanziell besser klappt.

Vielleicht ist es besser, wenn wir die Ratte dem Vorbesitzer
auch wieder zurückgeben, denn ein Tier nur als Lückebüßer für
ein anderes Tier, das man sich nicht halten kann, ist
eigentlich auch ungerecht.

Ich finde es schön, dass du dir darüber Gedanken machst. Ich würde für die Entscheidung auf alle Fälle bedenken, dass das Tier so schnell wie möglich einen Artgenossen braucht. Ich finde es nicht so schlimm, wenn das Tier „nur der Lückenfüller“ wäre, denn das weiß so ein Tier eh nicht. Wichtiger ist zu überlegen, ob ihr dem Tier bieten könnt und wollt, was es braucht, unabhängig davon, dass ihr das lieber einem Hund bieten würdet. Bei einer Ratte ist das natürlich der Artgenosse, vernünftiges Futter, einen ausreichend großen und sauberen Käfig regelmäßigen Auslauf und im Fall des Falles auch die Möglichkeit einen Tierarzt aufzusuchen. Wenn das gegeben ist, sehe ich keinen Grund, das Tier zurückzugeben. Im übrigen habe ich meine beiden heiß geliebten Kaninchen auch quasi als „Lückenfüller“ (das klingt so böse, dabei liebe ich sie über alles und könnte sie nir hergeben) aufgenommen, weil ich mir einen Hund finanziell und vor allem zeitlich als Student nicht leisten kann.
Ich sehe die Sache mit den kurzlebigen Tieren übrigens auch ein bisschen anders. Gerade wenn deine Tochter selbst noch keine Tiere hatte, finde ich sowas einen guten Anfang um zu sehen, ob das Interesse bestehen bleibt. Wenn sie ein Ratten/Mäuse/Hamsterleben lang das Interesse behält sind das doch schon gute Zeichen. Ich finde das Thema Tod auch nicht so wild… ich musste als Kind auch viel damit umgehen…,. es ist immer die Frage wie es an einen herangetragen wird. Natürlich gibt es schöneres, aber früher oder später muss man sich damit auseinander setzen.
Naja, denk drüber nach und überlege, was die beste Variante für euch und vor allem die potentiellen Haustiere ist.
lieben gruß
aj

Gruß Tanja

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Ich finde die Schutzgebühr von 250€ für einen Hund nicht zu
teuer. Wie schon gesagt wurde sinkt sonst die Hemmschwelle
noch weiter, und vermutlich müssten mehr Tiere darunter
leiden.

Stimmt, die 250 € sind nicht zviel. Dafür bekommt man dann auch einen rundherum geimpften und gechipten Hund. Ich hab selbst einen Hund aus Italien nach Deutschland vermittelt. Meine eigenen Kosten lagen bei weit über 300 €, dennoch wurde er für die 250 € weitervermittelt. Also nichts gegen die 250 €. Die, die das Geld bekommen, setzen es nur für weitere Tierschutzmaßnahmen (Hunderettung) ein.

Gruss

Iru

Hallo

Das war aber dann keine gute Idee…besser wäre es gewesen
erstmal Trockenübungen zu machen, sprich Lektüre
durcharbeiten, ob anhand von dem was man so liest das
jeweilige Tier überhaupt in Frage kommt. Das bietet sich
grundsätzlich an, weil man dann einigermaßen Bescheid weiß,
auf was man sich einlassen will.

Also, es ist ja nicht so, dass ich keine Ahnung von Hundehaltung oder allgemein Tierhaltung hätte. Als Kind hatte ich einen Spitz, mein Bruder hatte eine Katze, mittlerweile hat er zwei Perserkatzen und meine Tochter hatte ja auch schon mal einen Hamster.

,

Fragen wir doch mal anders herum:

-Was seid Ihr denn bereit an Zeit und Geld zu investieren?

An Zeit kann ich fast 24 Std. pro Tag investieren. Ich weiß ja nicht was manche von Euch für so mörderisch zeitintensive Studienfächer haben, aber ich als Magisterstudentin kann mir meine Vorlesungen frei einteilen und belege pro Semster 10 Semesterwochenstunden. Den Rest der Zeit bin ich Zuhause und kümmere mich um die Belange meiner Tochter (Hausaufgaben überprüfen, mit meinem Kind was unternehmen etc.)

-Gibt es Allergiker?

Nö, Allergien haben wir nicht.

-Müssen es Felltiere sein?

Nö, müssen es nicht, aber mir fällt jetzt kein „normales“ Haustier ohne Fell ein und Schlangen, Spinnen und Reptilien aller Art kommen mir nicht ins Haus. Zu Vögeln und Fischen wiederum habe ich überhaupt keinen Bezug.

-muß es ein Käfigtier sein?

Nein, muss es nicht, ganz im Gegenteil. Wir fahren ja öfters, vor allem in den Semesterferien, zu meinen Eltern und ein Käfigtier mit Käfig im Zug mitzuschleppen ist sicher auch Tierquälerei. Weil wir öfters zu meinen Eltern fahren kommen Katzen auch nicht in Frage, wobei ich sowieso nicht so gut mit Katzen kann.

-wieviel Platz gibts für einen Käfig?

Platz gäbe es schon, aber wie schon gesagt, Käfigtiere sind für uns nicht so günstig. Die Ratte, die meine Tochter jetzt hat, lebt „offiziell“ in einem Terrarium, aber eigentlich schleppt meine Tochter die Ratte die ganze Zeit mit sich rum, auf der Schulter und in der Jackentasche, weil sie sie überall mit hinnehmen will, wenn wir Spazieren gehen, in die Stadt shoppen gehen usw.

-Wieviel Fellpflege sollte das Tier benötigen?

Naja, den ganzen Tag bürsten will ich das Tier nicht. Sehe ja was für ein Aufwand mein Bruder mit seinen beiden Perserkatzen hat. Und überall diese Katzenhaare. Wenn dann würde ich nur ne Siamkatze nehmen, genauso wie ich einen Kurzhaarhund haben wollte. Aber dann wäre wieder die Frage, ob man Katzen mitnehmen kann, wenn man wegfährt. Katzen soll man ja in der gewohnten Umgebung, sprich der eigenen Wohnung lassen.

Da hast Du aber sowas von Recht! Es wäre in der Tat besser
wenn Ihr die Ratte wieder zurückgeben würdet und dann in aller
Ruhe mal überlegt, was denn überhaupt anstelle eines Hundes
für Euch in Frage käme.

Tja, ich habe keine Ahnung was es für eine Alternative gibt. Vielleicht hat ja jemand von Euch eine Idee. Was für Tiere wir ausschließen, habe ich ja schon gesagt. Für uns ist es halt wichtig, dass es ein Tier ist, das man überall mit hinnehmen kann und nicht erst Käfig, Aquarium oder Terrarium mitschleppen muss, wenn man mal wegfährt. Und wir wollen dann schon auch ein Tier, das man richtig anfassen, umarmen, kuscheln kann und nicht nur angucken wie nen Goldfisch oder am Tag nicht stören darf wie nen Hamster.

Wenn das Tier dann feststeht, bitte vorher über die
Haltungsbedingungen und Bedürfnisse der jeweiligen Art
informieren.

Kenntnisse über die Haltungsbedinungen und Bedürfnisse habe ich über Hunde, Katzen und Hamster.

Tanja

Ich hab noch was vergessen. Da war ja auch die Frage, wieviel Geld ich investieren könnte. Selbstverständlich hätten wir genug Geld für Futter, ggf. Hundesteuer. Es kam ja auch einige Male das Argument, wenn man sich die Anschaffung nicht leisten kann, könnte man auch die Tierarztkosten nicht zahlen. Nun, es gibt ja mitterweile schon Krankenversicherungen für Tiere. 15 Euro pro Monat für ne Tierkrankenversicherung wären für uns kein Thema, aber den Kaufpreis/die Anschaffungskosten läßt uns ja sicher keiner in monatlichen Raten abstottern.

Hallo,

also anhand der gewünschten Eigenschaften käme dann nur ein Hund in Frage, jetzt mal vom Finanziellen abgesehen, denn mitnehmen kann man eigentlich nur einen Hund.

Aber täusche Dich nicht was Kurzhaarfell angeht, die kurzen Haare sind oft noch viel fieser, weil sie sich wie kleine Nadeln in den Stoff, Teppich…bohren und dann dort feststecken. Ein langes Haar liegt nur auf.

Was die Tierkrankenversicherung angeht…die wollen in erster Linie auch Geld verdienen, wird das Tier zu teuer, ist man sie recht schnell wieder los…diese Erfahrungen habe ich schon gemacht. Also würde ich die nicht voll einkalkulieren.
Besser fährt man, wenn man ein Sparbuch anlegt, auf das man monatliche Beträge einzahlt, damit man einen Rückhalt hat, wenn eine Tierarztrechnung ansteht.

Wie wäre es denn, wenn Du Dich zunächst als Gassigeher versuchst (zusammen mit Deiner Tochter) und dann mal schaust, ob das von den Zeiten her machbar ist.
Und ob Ihr dann auch die nötige Ausdauer habt.

Vielleicht findet Ihr dann schon auf diesem Wege einen Hund, der gut zu Euch passt und vor allem kinderlieb ist.
Wenn Ihr Euch für einen Eigenen enntscheidet, wäre es nicht falsch auch Zeit für den Besuch einer Begleithundeschule einzuplanen, denn da lernen alle Beteiligten etwas dazu. ;o)

Was gefällt Dir denn an Siamkatzen, wenn Du sonst nicht so mit Katzen kannst?

Du hast natürlich Recht damit, dass Katzen zuhause versorgt werden sollen, weil sie recht Ortsgebunden sind.

Gruß
Maja

Wir haben keine Tierkrankenversicherung, und dem Hund geht es trotzdem gut.

Wichtig war uns, dass wir den Züchter und die Eltern kennengelernt haben. Der Hund hat zwar wesentlich mehr gekostet, als wir ausgeben wollten, aber dafür hat er (wahrscheinlich) keine schlimmen Erbkrankheiten.

Auf jeden Fall solltest Du dich über die Eigenschaften der Rasse erkunden. Schäferhunde und einige andere Hunderassen haben es gerne mit den Schultern. Andere werden häufig Blind. Wenn man da die Erbfolge etwas nachvollziehen kann ist das hilfreich, auch für die zukünftige Tierarztrechnung!

Beim Futter kann man übrigens gut sparen, indem man das Aldi Trockenfutter verwendet. Das ist gut und günstig - auch laut Warentest.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Wie wäre es denn, wenn Du Dich zunächst als Gassigeher
versuchst (zusammen mit Deiner Tochter) und dann mal schaust,
ob das von den Zeiten her machbar ist.
Und ob Ihr dann auch die nötige Ausdauer habt.

Irgendwie wundert es mich schon, dass mir hier schon mehrfach vorgeschlagen wurde, ich solle es als Gassigeher versuchen. Mir wird ebenfalls immer angeraten, ich solle überlegen, ob ich die Verantwortung für einen eigenen Hund übernehmen könnte, weil man ja unter anderem Zeit ins Gassi gehen investieren muss.

Wenn ich jetzt hier im Forum gesagt hätte : „Eigentlich habe ich keine Zeit für den Hund, aber wir würden einen Gassigeher engagieren“, hätte es sicher einen Riesenaufschrei gegeben, wie wir es wagen können uns einen Hund anschaffen zu wollen und dann nicht mal bereit zu sein, selbst mit ihm Gassi zu gehen.

Ich frage mich, warum denn Leute einen Gassigeher brauchen. Sollte man denen nicht auch vorwerfen, dass sie nicht selbst genug Zeit in ihr Tier investieren, sondern lieber einen fremden Gassigeher engagieren? Wahrscheinlich haben die sich vor Anschaffung des Hundes keine Gedanken darüber gemacht, dass sie genügend Zeit brauchen, um mit ihrem Hund selbst Gassi zu gehen.

Was gefällt Dir denn an Siamkatzen, wenn Du sonst nicht so mit
Katzen kannst?

Eigentlich nichts. Ich finde Siamkatzen ehrlich gesagt ziemlich hässlich. Es war nur ein Vergleich zu einem kurzhaarigen Hund, da Siamkatzen extrem kurzes Fell haben und deshalb nur geringe Fellpflege im Gegensatz zu anderen Katzenarten benötigen.

Tanja

Auf jeden Fall solltest Du dich über die Eigenschaften der
Rasse erkunden. Schäferhunde und einige andere Hunderassen
haben es gerne mit den Schultern. Andere werden häufig Blind.
Wenn man da die Erbfolge etwas nachvollziehen kann ist das
hilfreich, auch für die zukünftige Tierarztrechnung!

Ehrlich gesagt, ist für mich das Thema Hund vorerst vom Tisch. Aber wir hätten uns keinen Rassehund, sondern lieber einen kleinen kniehohen Mischling aus dem Tierheim angeschafft. Anscheinend ist es jedoch besser, wenn die Tiere in Tierheimen bleiben müssen oder von ihren Besitzern zu Beginn der Sommerferien an der Autobahn ausgesetzt werden , als sie jemandem zu überlassen, der vielleicht nicht 400 Euro für das Tier zahlen kann, aber sich gut und liebevoll drum kümmern würde. Na dann wollen wir mal hoffen, dass es die Hunde im Tierheim besser haben und glücklicher sind, als sie es bei mir und meiner Tochter wären.

Tanja

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Hallo Tanja,

Irgendwie habe ich das Gefühl, Du verdrehst die Tatsachen ein wenig…

Irgendwie wundert es mich schon, dass mir hier schon mehrfach
vorgeschlagen wurde, ich solle es als Gassigeher versuchen.
Mir wird ebenfalls immer angeraten, ich solle überlegen, ob
ich die Verantwortung für einen eigenen Hund übernehmen
könnte, weil man ja unter anderem Zeit ins Gassi gehen
investieren muss.

Was spricht denn dagegen zu testen, ob Deine Tochter bei der Stange bleiben kann einen Hund zu versorgen?
Ein Hund ist nunmal ein sehr zeitintensives Tier, mit Bedürfnissen, hochgradig sozial und intelligent.
Eine Anschaffung sollte deshalb wohl überlegt sein.
Da Du mit Deiner bisherigen Argumentationsführung nicht besonders glücklich gefahren bist, fangen wir eben ganz von vorne an. Mag sein, dass es in Wirklichkeit anders ist, aber das wissen wir hier ja nicht.

Wenn ich jetzt hier im Forum gesagt hätte : „Eigentlich habe
ich keine Zeit für den Hund, aber wir würden einen Gassigeher
engagieren“, hätte es sicher einen Riesenaufschrei gegeben,
wie wir es wagen können uns einen Hund anschaffen zu wollen
und dann nicht mal bereit zu sein, selbst mit ihm Gassi zu
gehen.

Gassigeher sind die Leute, die Hunden im Tierheim ein wenig Zuspruch Zugehörigkeitsgefühl und Abwechslung vom tristen Tierheimalltag verschaffen, weil sie eben kein Zuhause haben, keine Familie und kein Rudel zu dem sie gehören.

Ich frage mich, warum denn Leute einen Gassigeher brauchen.
Sollte man denen nicht auch vorwerfen, dass sie nicht selbst
genug Zeit in ihr Tier investieren, sondern lieber einen
fremden Gassigeher engagieren? Wahrscheinlich haben die sich
vor Anschaffung des Hundes keine Gedanken darüber gemacht,
dass sie genügend Zeit brauchen, um mit ihrem Hund selbst
Gassi zu gehen.

Es gibt tatsächlich auch Leute die unvorhergesehen Veränderungen ihrer Lebensumstände unterliegen, die vorher genug Zeit oder die Fähigkeit hatten sich um ihren Hund zu kümmern.
Und um das Tier nicht nicht aus seinem angestammten Familienverband (Rudel) zu reissen eben diese Möglichkeit wählen…das ist aber eher selten.

Wenn man von einem Gassigeher spricht, meint man Menschen, die ins Tierheim gehen und dort die armen Seelen ausführen, die keinen Rudelanschluß mehr haben, damit sie ein bißchen was positives vom Leben haben…bis sich vielleicht jemand findet, der ihnen ein neues Zuhause gibt.

Eigentlich nichts. Ich finde Siamkatzen ehrlich gesagt
ziemlich hässlich. Es war nur ein Vergleich zu einem
kurzhaarigen Hund, da Siamkatzen extrem kurzes Fell haben und
deshalb nur geringe Fellpflege im Gegensatz zu anderen
Katzenarten benötigen.

Dann nimm bitte Abstand von Orientalen, Du kämst mit ihrem Gemüt wahrscheinlich nicht klar.

Gruß
Maja

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Hi Tanja,

da machst Du es Dir aber in Deiner Argumentation nun etwas leicht. Ich denke, dass es keine Tierheime mehr geben würde, wenn dort alle Hunde verschenkt werden würden. Schließlich haben die Tierheime auch Kosten, und davon nicht wenig. Ich finde sowohl die Tierheim- als auch die Schutzgebühren wahrlich nicht zu hoch, denn dafür bekommst Du meist einen komplett durchgeimpften, entwurmten und oft noch kastrierten Hund.

Viele Grüße,
Claudi

bitte einmal tief durchatmen!
Ehrlich gesagt verstehe ich deine pissige Art nicht… die meisten sind ruhig und mit vernünftigen Argumenten auf dich eingegangen.
Hat es ein Kind gut bei einer Familie, die keine Zeit hat sich vernünftig mit ihm auseinader zu setzen, nur weil es im Heim noch schlimmer wäre? Solche an der Haaren herbeigezogenen Vergleiche bringen gar nichts… ich weiß nicht, warum so oft das schlechtere als Vergleich rangezogen wird um einen wenig optimalen Zustand schönzureden.

Fakt ist, es ist nicht optimal, wenn man schon im vorneherein annehmen muss, nicht genug Geld für eventuell hohe anfallende Tierarztkosten zu haben. Fakt ist, es wäre ebenso nicht gut, schon im Vorfeld nicht genug Zeit zu sehen, um sich um einen Hund zu kümmern. Denn erfahrungsgemäß unterschätzt man das eher als andersrum…
Was du am Ende machst oder nicht kann dir hier eh keiner vorschreiben. Aber wenn du nach Meinungen fragst, musst du auch mit ihnen Rechnen. Wenn dir der Grundklang dieser nicht gefällt steht es dir frei, sie zu ignorieren, auch wenn das verdammt schade wäre. Denn in der Regel hat es schon seine Berechtigung warum sich so ein Grundklang entwickelt… Keiner will dir was böses, sondern nur das beste für einen potentiellen Hund… Das Beste ist kein weiches Federbettchen und die teuereste Verkostung…sondern einfach die Möglichkeit Grundbedürfnisse abzudecken.

trotzdem liebe Grüße und ein bisschen mehr Gelassenheit mit Kritik umzugehen, die nicht mal dich persönlich angegriffen hat (im Gegenteil!)

aj

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Hallo,

wenns irgendwann einmal zu einer Tierkrankenversicherung kommen sollte, bitte genau hinschauen: in vielen Tierkrankenversicherungen sind Impfungen nicht enthalten, und bei OPs o.ä. gibts noch einen Eigenanteil, der nicht übernommen wird. Da ist es letzlich billiger, selbst monatlich etwas zurückzulegen.

Gruß,
Anna

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