Anschaffungskosten eines Hundes

Hallo zusammen!!

Ich habe vor mir in nächster Zeit eine Deutsche Dogge anzuschaffen. Am liebsten einen Rüdenwelpen. Allerdings habe ich mich mal umgehört bzw. umgesehen (Internet) und keine Antowrt auf die Frage bekommen, was kostet eigentlich so ein Doggenrüdewelpe mit bzw. ohne Papiere!! Hat da vielleicht jemand Ahnung von euch? Wäre Klasse, wenn ihr mir da trotz des warmen Wetters weiterhelfen könntet. NIcht das ich nachher einen Herzinfarkt bekomme.

Schöne Grüße aus dem sonnigen Rabenau (Hessen)

Benny

Hi!

Schau doch erst mal in den Tierheimen in deiner Umgebung. Vielleicht sitzt dort ein armer kleiner Hund, der eigentlich nur wieder ein Herrchen haben will und es ist bei euch Liebe auf den ersten Blick! Vielleicht sitzt auch eine Deutsche Dogge dort. Auch wenn der Hund schon zwei drei Jahre alt ist ist er noch sehr jung und durchaus lernfähig. Gib lieber erst mal einem Tier aus dem Tierheim die Chance auf ein neues Heim, als womöglich noch Züchter zu unterstützen, die nur den Profit im Auge haben und nicht das Wohl der Tiere.
Über google wirst du auch Notfallvermittlungsstellen im Internet finden.

Oft werden Tiere aus dem Tierheim gegen eine geringe Schutzgebühr abgegeben.

Aber bedenke, dass die Anschaffung eines Hundes eine Sache ist, die viel Verantwortung benötigt! Der Hund lebt mit glück 15 Jahre oder sogar mehr! Überlege dir diesen Schritt genau und informiere dich über Hund und ihre Verhaltensweisen. Ein gutes Buch über Hundeerziehung ist auch Ratsam, sowie der Besuch einer Hundeschule ( auch wenn man schon Hunde hatte ). Nur durch verantwortungsbewusste Hundehalter kann man dem „Kampfhundeblödsinn“ ein Ende setzen!

Viel Spaß beim Suchen!

Hallo,

hast du dich mal mit der Doggenhaltung auseinandergesetzt? Es ist kein "leichter"Hund. Sie braucht eine „harte“ Hand…
Hab die mal eine interessante seite rausgesucht:
http://www.doggen-rettung.de/index.htm

Suche dir einen Züchter, der wird dir die Kosten nennen und dich sicherlich auch weiter beraten.

Überleg es dir, hab deine Jobs gesehen, hast du genügend Zeit?
Genügend Platz?
etc?

Einen Hund aus dem TH zuholen…eine gute Überlegung.

Gruß Manu

Hallo Benjamin!

Ich habe vor mir in nächster Zeit eine Deutsche Dogge
anzuschaffen. Am liebsten einen Rüdenwelpen. Allerdings habe
ich mich mal umgehört bzw. umgesehen (Internet) und keine
Antowrt auf die Frage bekommen, was kostet eigentlich so ein
Doggenrüdewelpe mit bzw. ohne Papiere!! Hat da vielleicht
jemand Ahnung von euch? Wäre Klasse, wenn ihr mir da trotz des
warmen Wetters weiterhelfen könntet. NIcht das ich nachher
einen Herzinfarkt bekomme.

Auf dieser Züchterseite: http://www.deutsche-doggen.de/doggenpreis.htm findest du Infos zu den Kosten.

Es war zwar nicht gefragt, aber hier trotzdem noch ein paar Links zu den Folgekosten der Hundehaltung:
http://www.hundeseite.info/html/kosten_der_hundehalt…
http://hunde.yellopet.de/hundekauf/kosten-hunde.htm
http://www.hunde-welt.de/textarchivhunde/waskostetdi…

Gerade gestern wurde übrigens bei „Tiere suchen ein Zuhause“ eine Dogge vorgestellt: http://www.wdr.de/tv/service/tiere/inhalt/20050501/b…
In der Online-Datenbank finden sich noch weitere Doggen:
http://www.wdr.de/tv/service/tierheim/public/inserat…
Auch das Zergportal (http://www.zergportal.de/) weiß einige zu listen. Des weiteren findest du welche bei http://www.sosdoggen.de/sosdoggen/index2.php, http://www.doggen-nothilfe.de/ und http://www.doggen-hilfe.info/

Grüße
Christiane

Hallo Benny,

ich gehe mal davon aus, dass du dich bereits eingehend über diese schöne Hunderasse informiert hast (Bücher, Internet, Züchter).

Also eine Deutsche Dogge (Welpe) kostet bei einem Züchter zwischen 1000-1500 Euro. Natürlich kannst du GLück haben und einen günstigeren finden…aber bei der Auswahldes Züchters solltest, du nicht auf den Preis, sondern darauf achten,dass dort alles in Ordnung ist: gesunde Hunde (HD frei?), Verhalten der Hunde, Unterkünfte der Hunde…
Ein guter Züchter wird dir sehr viele Fragen stellen,sehr persönliche Fragen, denn er will seinen Welpen nur in beste Hände vermitteln.

Einen Hund dieser Rasse würde ich auch nicht irgend wo kaufen, da sie oft gesundheitliche Probleme haben können und privatpersonen auch nicht unbedingt wissen, wie man einen Welpen groß zieht oder ob die Vorfahren alle gesund waren.

Du solltest auch wissen, dass sie ganz besonders sensible Tiere sind, eine harte Hand ist hier völlig fehl am Platz. Du brauchst konsequenz und eine gute Hundeschule. Doggen sind nicht gern allein, sie brauchen engen Menschenkontakt, d.h. sie kann und sollte nicht lange allein bleiben. Doggenliebhaber sehen ihren Hund auch mehr als „Mensch“…also mach schon malPlatz auf deiner Couch und auf deinem Bett :smile:

Naja, und die Folgekosten sind auch etwas höher als bei anderen Hunden, da du alles etwas größer brauchst. Aber es sollte nicht erheblich mehr sein als bei einem Schäferhund o.ä.

Ich hoffe du hast dir alles gut überlegt und findest deinen Traumhund, ob Dogge oder nicht!!!

MfG

Iris

Ich fahre am Wochenende dorthin und suche mir einen armen Hund aus…
http://www.hundeinnotpolen.de/html/tierheim_pabianic…
Da diese über 250 Hunde haben sind vielleicht auch Doggen dabei. Und man tut eine gute Tat und kosten tun diese armen Geschöpfe alle nichts.
Viele Grüsse Christian

http://www.mallorca-hundehilfe.de
http://www.enimal.de/
http://www.vivalahund.de/
-> hier kann man Geld sparen :smile:

toll, man spart Geld und holt noch mehr Tiere ins Land, obwohl unsere Tierheim vor Tieren fast überquellen. Ich finde es auch schrecklich, unter welchen Umständen, die Tiere dort gehalten werden, aber sollten wir nicht erst mal vor unserer eigenen Türe kehren? Auch wenn ihr 200 Hunde aus Spanien hier her holt, wird das etwas an der Situation was ändern? Zwei Wochen später sind wieder so viele Straßenhunde im Tierheim. Gerade bei der Anschaffung eines Tieres sollte man eher darauf achte, dass das Tier gesund und in einem guten Umstand ist, und ob man überhaupt den Ansprüchen des Tieres gerecht werden kann, als aufs Geld zu schauen!

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Hallo Tara!

toll, man spart Geld und holt noch mehr Tiere ins Land, obwohl
unsere Tierheim vor Tieren fast überquellen.

Nur für die Akten: Auch Tiere aus dem Tierschutz, in- oder ausländisch, gibt es nicht „für umsonst“. Vermittlungsgebühren können (berechtigterweise) auch schon einmal um die 250 Euro betragen.

Ich finde es auch
schrecklich, unter welchen Umständen, die Tiere dort gehalten
werden, aber sollten wir nicht erst mal vor unserer eigenen
Türe kehren? Auch wenn ihr 200 Hunde aus Spanien hier her
holt, wird das etwas an der Situation was ändern?

Nicht alle, aber viele Organisationen fahren zweigleisig: Sie vermitteln die Tiere nicht nur in andere Länder, z.B. Deutschland oder Holland, sondern sorgen auch dafür, dass Straßenhunde und -katzen kastriert werden, sodass die unkontrollierte Vermehrung eingedämmt wird, und arbeiten an der Aufklärung der Bevölkerung vor Ort.

Dass die Tierheime in Deutschland teilweise ebenfalls überquellen, ist zwar richtig, aber in einigen Gegenden - z.B. hier im Ruhrgebiet - finden sich dank der unsäglichen Listenhundeverordnungen in der Mehrheit Hunde bestimmter Rassen. Kleine Hunde z.B. finden sich selten und „gehen weg wie warme Semmeln“. Wer gezielt einen Kleinhund sucht, sucht sich hier bei uns in der Gegend u.U. schon mal „doof und dusselig“.

Vielleicht aufgrund deutscher „Eigenarten“ in den Haltung sind hier im TH leider auch häufig Hunde anzutreffen, die nur schlecht sozialisiert worden sind. Rudelverträgliche Hunde finden sich auch, sind aber meiner persönlichen Beobachtung nach nicht gerade in der Mehrheit.

Ich persönlich habe letztes Jahr bestimmt 15 bis 20 Tierheime der näheren und weiteren Umgebung abgeklappert und dort leider keinen Hund gefunden, der meinen Vorstellungen (groß, Rüde, rudelverträglich, bis 4 Jahre, nicht kurzhaarig, darüber hinaus „durfte“ er alle möglichen Probleme haben) entsprach.

Ich würde jedes Mal wieder erst in deutschen Tierheimen suchen, aber wenn ich dort kein Tier finde, mit dem ich die nächsten 10 bis 15 Jahre verbringen möchte, finde ich es akzeptabel, mich im Ausland umzuschauen.

Stattdessen einen Hund vom Züchter zu holen, wäre für mich keine Alternative gewesen. Nicht wegen des Geldes, sondern weil ich explizit einen Tierschutzhund wollte.

Zwei Wochen
später sind wieder so viele Straßenhunde im Tierheim. Gerade
bei der Anschaffung eines Tieres sollte man eher darauf achte,
dass das Tier gesund und in einem guten Umstand ist, und ob
man überhaupt den Ansprüchen des Tieres gerecht werden kann,
als aufs Geld zu schauen!

Vollste Zustimmung!

Grüße
Christiane

Nachtrag
Zudem sind die Bestimmungen einiger (nicht aller!) deutscher TH, an wen Hunde abgegeben werden dürfen, nachgerade lächerlich.

Eine mir bekannte Aussie-Besitzerin bekam keinen Hund aus dem TH, weil sie alleinstehend ist und in den Morgenstunden von 5 bis 9 Uhr und noch einmal ab Mittags für drei Stunden arbeitet.
Sie ist jeden Tag vormittags mindestens 1,5 Stunden auf der Hundewiese, während ihrer zweiten Schicht kommt der Hund (zusammen mit dem Hund ihres Bruders) in den Garten ihrer Mutter. Abends geht’s dann noch einmal auf einen langen Spaziergang. Außerdem geht sie regelmäßig mit ihm in die Hundeschule und zu Aussietreffen. Das Tierheim wollte ihr unter den genannten Bedingungen keinen Hund geben, eine Züchterin hat’s dann getan.

Ein „Experte“ eines anderen Tierheims bestand bei einem mir bekannten Ehepaar, das sich einen Zweithund ins Haus holen wollte, darauf, dass die erste Begegnung der beiden Hunde bei dem Ehepaar zuhause stattfinden sollte. Oh welch Wunder! - der Ersthund hat den TH-Hund, der da so unbekannt und unverhofft in sein Zuhause gebracht wurde, natürlich erst einmal in die Schranken gewiesen. Folge: Sie konnten den Hund nicht bekommen, da ihr Ersthund ja nicht verträglich wäre. Hallo???!!

Noch einmal zur Klarstellung: Ich sage nicht, dass alle TH so drauf sind und ich empfehle außerdem jedem, der’s hören oder auch nicht hören will, erst einmal, sich im Tierschutz umzusehen, aber auch bei unseren deutschen TH ist manchmal noch einiges zu überdenken bzw. brauchen einige MitarbeiterInnen scheinbar eine Nachschulung zum Thema Hundeverhalten.
Ich persönlich habe keine explizit schlechten Erfahrungen bei meinen Besuchen in den verschiedenen TH gemacht, hatte allerdings mit zwei positiven Ausnahmen bei den meisten TH das Gefühl, dass man sich für mich als potentielle „Kundin“ überhaupt nicht interessierte. Dies führe ich allerdings in erster Linie auf Personal- und Zeitmangel zurück.

Grüße
Christiane

off topic: Hunde aus dem Ausland
Hallo,

zusätzlich zu den schon gemachten Anmerkungen meiner Vorrednerin möchte ich noch folgendes ergänzen, was offenbar den wenigsten Lueten klar ist:

Viele Tierheime, die Auslandstiere vermitteln, leben sozusagen davon. Die leicht vermittelbaren, kleinen und mittelgroßen ehemaligen Straßenhunde finanzieren mit ihren Schutzgebühren das Durchfüttern bzw. den langwierigen Vermittlungsaufwand der Ladenhüter (schwarze Hunde, alte Hunde, sogenannte Kampfhunde) und der Unvermittelbaren.

Wenn die Spanier, Italiener und Ungarn nicht wären, könnte so manches deutsche Tierheim dicht machen.

Gruß,

Myriam

Nachtrag:

  • Habe die Entscheidung getroffen da ich in unserem Tierheim keinen passenden Hund gefunden habe (einschliesslich Umgebung)
  • wollte keine Diskussion darüber anfachen in welchem Tierheim man sich einen Hund holt sondern DASS man sich in einem Tierheim ein Hund holt und keinen extra gezüchteten „Rassehund“ mit seinen speziellen genetischen Vor und Nachteilen

Und mir ist klar dass ich mit der Entscheidung einen Hund aus einem polnischen Tierheim hole nicht sonderlich die Welt verbessere, aber einem denkenden, fühlenden Lebewesen die Möglichkeit gebe wenigstens den Rest seine bisher armseligen Lebens in einer besser Umgebung zu leben.

Viele Grüsse Christian

„Schloss die einjährige Berufsfachschule Informatik als Jahrgangsbeste ab.“

-> wollte Dir dazu noch nachträglich gratulieren!
Gruss Christian

Anschaffungskosten sind nur der Anfang!
Hallo Benjamin,

den Preis für einen Welpen mit Papieren hast Du ja schon erfahren - von einem Doggen-Welpen ohne Papiere würde ich die Finger lassen.
Aber der Anschaffungspreis ist wirklich das allerwenigste, was Du Dir überlegen mußt.
Viel wichtiger sind die regelmäßigen Kosten (Verpflegung, Ausstattung, Kurse, Impfungen, Haftpflicht), die unvorhersehbaren Kosten (Krankheiten) und die viele Zeit, die ein Hund in den nächsten 10 bis 15 Jahren erfordert. Bei einer Dogge sind es leider weniger als 10 Jahre, dafür bringt die Haltung und ganz besonders die Aufzucht (schnelles Knochenwachstum großwüchsiger Hunde = Knochenprobleme) ganz andere Probleme mit sich.
Hast Du Dir darüber Gedanken gemachtund Dich informiert? Hast Du in Deinem Alter und bei Deinem Job genügend Zeit für einen Hund?

Grüße
Gordie

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Offtopic

„Schloss die einjährige Berufsfachschule Informatik als
Jahrgangsbeste ab.“

-> wollte Dir dazu noch nachträglich gratulieren!
Gruss Christian

Wie komm ich denn zu der Ehre :smile: Danke danke

Nur durch verantwortungsbewusste Hundehalter kann man dem
„Kampfhundeblödsinn“ ein Ende setzen!

Solche Aussage halte ich für bedenklich. Wie überall im Leben orientieren sich Gesetze am Verhalten von Menschen und Menschen sind wie sie von der Gesellschaft (also uns allen) erzogen werden. Auch verantwortungsbewusste Halter sind oft überfordert wenn’s um die Hundeerziehung geht.
Vielleicht hat jemand die letzte Sendung über die „Tiernanny“ gesehen. Hier wurde ein völlig unerzogener Rottweiler vorgestellt und es wurde versucht den Haltern und dem Tier Verhaltensregeln beizubringen. Dies gelang auch vordergründig; ich bezweifle allerdings, dass z.B. die Tochter ein ruhiges angstloses Leben bei den Eltern führen können wird und auch Gäste werden eher auf einen Besuch verzichten.
Es liegt nicht an den Haltern sondern an den Züchtern die aus Geldgier Begehrlichkeiten aufbauen.