ich stehe vor einem etwas komplexen Problem: Wir, ein gemeinnütziger verein, wollen so eine Art mobile Kinderkochschule in einem Bauwagen einrichten, der dann zu Kindergärten, Horten, Schulen hinfährt, wo mit Kindern gekocht wird.
Zur Einrichtung dieses Wagens sollen Kochstellen gehören und ein Backofen (weitere Verbraucher sollen sein. ein Warmmwasserspeicher, ein Kühlschrank, ein Geschirrspüler, zwei Dunstabzugshauben, Licht).
Da Gas/offenes Feuer mit Kindern nicht ganz ungefährlich ist, schweben uns Induktions-Kochfelder vor, die den Vorzug haben, mit Wechselstrom betrieben werden zu können. Denn Drehstromanschlüsse werden wir wohl kaum finden, wenn wir mit dem Wagen vor einen Kindergarten/eine Schule fahren.
Nun ist die Frage: Auf wie viele Anschlüsse müssten wir diese Geräte (wir denken an drei oder vier Doppel-Kochfelder) verteilen, damit wir das aus normalen Stecxkdosen im Gebäude betreiben können?
Nun ist die Frage: Auf wie viele Anschlüsse müssten wir diese
Geräte (wir denken an drei oder vier Doppel-Kochfelder)
verteilen, damit wir das aus normalen Stecxkdosen im Gebäude
betreiben können?
So einfach, wie Du dir das Vorstellst ist das nicht!
Du müsstest nicht nur auf verschiedene Steckdosen sondern auch auf verschiedene Stromkreise verteilen.
So einfach, wie Du dir das Vorstellst ist das nicht!
Du müsstest nicht nur auf verschiedene Steckdosen sondern auch
auf verschiedene Stromkreise verteilen.
Hallo,
das ist mir schon klar! Aber bei solchen Gebäuden ist es meist kein
Problem, per Kabeltrommel zu verschiedenen Fenstern rein verschiedene
Stgromkreise zu erreichen.
Gruß
Bolo2L
Zur Einrichtung dieses Wagens sollen Kochstellen gehören und
ein Backofen (weitere Verbraucher sollen sein. ein
Warmmwasserspeicher, ein Kühlschrank, ein Geschirrspüler, zwei
Dunstabzugshauben, Licht).
Hallo Bolo2L,
also diese Geschichte verdient mal ein bißchen Rechnen
pro Kochstelle (2 Platten) mindestens 2500 Watt (je ein Stromkreis)
Geschirrspüler (handelsüblich) 2000 Watt, das Licht und die Abzugshaben sagen wir 600-800 Watt, (in der Summe auch ein Stromkreis)
Ein Warmwasserspeicher je nach Anschlußwert ca. 2500 Watt (ein weiterer Stromkreis)
Ferner ein Backofen, je nach Anschlußwert auch so um die 2000 Watt (wieder ein Stromkreis)
Für diese Geschichte brauchst Du also schon 3 unabhängige Stromkreise für Geschirrspüler, Dunstabzug, Licht und Warmwasser. Ferner für jede Kochstelle einen weitern Stromkreis.
Entweder viele viele Kabeltrommeln (für jeden Kreis Eine, und zwar unabhängig von einander abgesichert) oder einen 32 A Drehstromanschluß. In der Summe hat Du also einen Bedarf von min. 15 kW, mal 4 Kochstellen vorausgesetzt. Wenn die Örtlichkeiten keinen entsprechende Anschluß zur Verfügung stellen können, empfehle ich einen entsprechenden Diesel-Generator, gleich auf einem kleinen Autoanhänger. Dann wärst energietechnisch unabhängig.
Aber Schulen und größere Kindergärten sind mit solchen Drehstromanschlüssen eigentlich fast immer ausgestattet.
Du siehst, der Energiebedarf ist gewaltig für so einen ausgestatteten Bauwagen.
vielen Dank für Deine schnelle und ausführliche Antwort!
Die Doppel-Kochstellen, die ich nachgesehen habe, hätten 2200 W
Anschlusswert, also kaum Unterschied.
Sehr interessiert hat mich Deine Aussage, dass Kindergärten und
Schulen einen Drehstromanschluss haben. Das würde unsere Probleme mit
einem Schlag lösen! Aber weshalb meinst Du, haben die sowas? Wozu
brauchen die das? Wir sind immer davon ausgegangen, dass die das
nicht haben…
Gruß
Bolo2L
Hallo Bolo2L,
also diese Geschichte verdient mal ein bißchen Rechnen
pro Kochstelle (2 Platten) mindestens 2500 Watt (je ein
Stromkreis)
Geschirrspüler (handelsüblich) 2000 Watt, das Licht und die
Abzugshaben sagen wir 600-800 Watt, (in der Summe auch ein
Stromkreis)
Ein Warmwasserspeicher je nach Anschlußwert ca. 2500 Watt (ein
weiterer Stromkreis)
Ferner ein Backofen, je nach Anschlußwert auch so um die 2000
Watt (wieder ein Stromkreis)
Für diese Geschichte brauchst Du also schon 3 unabhängige
Stromkreise für Geschirrspüler, Dunstabzug, Licht und
Warmwasser. Ferner für jede Kochstelle einen weitern
Stromkreis.
Entweder viele viele Kabeltrommeln (für jeden Kreis Eine, und
zwar unabhängig von einander abgesichert) oder einen 32 A
Drehstromanschluß. In der Summe hat Du also einen Bedarf von
min. 15 kW, mal 4 Kochstellen vorausgesetzt. Wenn die
Örtlichkeiten keinen entsprechende Anschluß zur Verfügung
stellen können, empfehle ich einen entsprechenden
Diesel-Generator, gleich auf einem kleinen Autoanhänger. Dann
wärst energietechnisch unabhängig.
Aber Schulen und größere Kindergärten sind mit solchen
Drehstromanschlüssen eigentlich fast immer ausgestattet.
Du siehst, der Energiebedarf ist gewaltig für so einen
ausgestatteten Bauwagen.
Sehr interessiert hat mich Deine Aussage, dass Kindergärten
und
Schulen einen Drehstromanschluss haben. Das würde unsere
Probleme mit
einem Schlag lösen! Aber weshalb meinst Du, haben die sowas?
Wozu
brauchen die das? Wir sind immer davon ausgegangen, dass die
das
nicht haben…
Hallo nochmal,
Es kommt matürlich auch auf die Größe der Schule an. Ein Gymnasium mit hunderten von Schülern haben in der Regel sowas im Keller, weil sie selber bei Schulfesten und ähnlichen Anlässen eben auch ne Menge Strom brauchen. Ich würde an Deiner Stelle mal zu den potentiellen „Kunden“ hinfahren und überprüfen, in wieweit sie Drehstromanschlüsse haben, oder nicht. Im Zweifelsfalle wird der Energieversorger Dir einen Baustromverteiler zur Verfügung stellen können. Das passiert in jeder Stadt oder jedem Dorf mit Marktplatz für die Verkaufstände. Du kannst auch alles zweigleisig fahren, indem Du gleich in der Unterverteilung im Bauwagen die entsprechende Vorrichtungen für Drehstrom UND Kabeltrommeln vorsiehst. Fachmann zwigend erfordelich.
Zur Einrichtung dieses Wagens sollen Kochstellen gehören und
ein Backofen (weitere Verbraucher sollen sein.
ein Warmmwasserspeicher,
2000W - erster Stromkreis
ein Kühlschrank, Licht, Dunstabzugshauben
Kann zusammen mit dem Warmwasserspeicher betrieben werden
ein Geschirrspüler,
der zweite Stromkreis
drei oder vier Doppel-Kochfelder
je Doppelplatte ein weiterer Stromkreis
verteilen, damit wir das aus normalen Stecxkdosen im Gebäude
betreiben können?
Die elektrisch vernünftigtse Lösung wäre ein eigener Sicherungskasten im Bauwagen (da muss auch ein RCD (FI-Schalter) herein).
Dann als Zuleitung Drehstrom, am besten an eine 32A Dose.
Mit 16A wird es schon zu knapp, wenn alles laufen sollte.
Bei Kabeltrommeln ist zu beachten:
sind die Steckdosen einzeln abgesichert?
Besteht ein Schutz durch einen RCD für diese Dosen?
Reicht eine dickere 2,5mm² Leitung aus (normal ist nur 1,5mm², das wird wohl auf jeden Fall zu knapp) oder muss noch ein größerer Querschnitt wegen der Leitungslänge gewählt werden?
Dann muüssen solche „fliegende Bauten“ meines Wissens auch einen eigenen Erder bekommen. Also alles nicht ganz so einfach, wenn es sicher werden soll.
Die 32A Steckdosen lassen sich vielleicht gar nicht so schwer nachrüsten, es sind ja vielleicht nur ein paar einzelne Schulen?
zum ersten, finde ich die Idee wirklich gut, zum zweiten leider, wenn ihr nicht gleich am Anfang die verkehrsrechtliche Seite betrachtet, zum scheitern verurteilt.
Bevor ihr an dem Bauwagen etwas macht, löst erst das Problem wie der Bauwagen zugelassen werden kann. Durch den Umbau wird aus dem Bauwagen eine andere Art von Anhänger. § 18 Abs. 2 Nr. 6 o StVZO war es bisher. Der § 18 ist allerdings weggefallen, was jetzt möglich ist kann ich nicht sicher sagen, vielleicht im Brett Verkehrsrecht mal nachfragen.
Auch was die nötige Fahrerlaubnis betrifft.
Wäre echt schade wenn die Idee an so was scheitern würde.
Die elektrisch vernünftigtse Lösung wäre ein eigener
Sicherungskasten im Bauwagen (da muss auch ein RCD
(FI-Schalter) herein).
Das ist vorgesehen.
Dann als Zuleitung Drehstrom, am besten an eine 32A Dose.
Mit 16A wird es schon zu knapp, wenn alles laufen sollte.
Drehstrom wäre ideal, werden wir aber eben nicht überall kriegen.
Bei Kabeltrommeln ist zu beachten:
sind die Steckdosen einzeln abgesichert?
Besteht ein Schutz durch einen RCD für diese Dosen?
Reicht eine dickere 2,5mm² Leitung aus (normal ist nur 1,5mm²,
das wird wohl auf jeden Fall zu knapp) oder muss noch ein
größerer Querschnitt wegen der Leitungslänge gewählt werden?
Da werden wir drauf achten.
Dann muüssen solche „fliegende Bauten“ meines Wissens auch
einen eigenen Erder bekommen.
Das muss ich noch genauer eruieren.
Also alles nicht ganz so
einfach, wenn es sicher werden soll.
Die 32A Steckdosen lassen sich vielleicht gar nicht so schwer
nachrüsten, es sind ja vielleicht nur ein paar einzelne
Schulen?
Nein, das werden hoffentlich sehr viele sein, auch Kindergärten und
Horte. Wahrscheinlich werden wir doch ein paar Gasherde einbauen
müssen.
Oft Giebts diese Steckdosen In Werstätten der Hausmeister, oder auch In guten Werkräumen/Kunsträumen (zB wir hatten einen fürn Brennofen) (Ok nicht grade in der Grundschule) oder auch in Pysikräumen
Wie Schon Gesagt Für Veranstanltungen in der Aula oder so, oder einfach im Außenbereich für zB Große Hochdruckreiniger.
Und wenn nicht, diereckt neben die Verteilung sowas anzubrigen ist nicht zu teuer, und oft findete mann auch Grade hier schon anschlüsse.
Oder versucht euch nen Elektiker ins Boot zu holen der zur not provisorische anschlüsse legt (wie bei Baustrom).
Aber denkt ggf. dran wenn Ihr nen langen Weg zur Steckdose habt muss der Querschnittreichen!
Viel erfolg, die Idee is klasse! Tody
Ich würde an
Deiner Stelle mal zu den potentiellen „Kunden“ hinfahren und
überprüfen, in wieweit sie Drehstromanschlüsse haben, oder
nicht. Im Zweifelsfalle wird der Energieversorger Dir einen
Baustromverteiler zur Verfügung stellen können. Das passiert
in jeder Stadt oder jedem Dorf mit Marktplatz für die
Verkaufstände.
Danke, da beides (die meisten Schulen, einige Kindergärten und die
Stadtwerke) die Stadt München betrifft, werde ich da mal nachchecken.
Du kannst auch alles zweigleisig fahren, indem
Du gleich in der Unterverteilung im Bauwagen die entsprechende
Vorrichtungen für Drehstrom UND Kabeltrommeln vorsiehst.
Fachmann zwigend erfordelich.
Das ist und klar, ohne Elektriker geht da nix. Wollte nur vorab
wissen, für welche geräte wir uns zu entscheiden haben und was so
alles auf uns zukommen könnte.
Oft Giebts diese Steckdosen In Werstätten der Hausmeister,
oder auch In guten Werkräumen/Kunsträumen (zB wir hatten einen
fürn Brennofen) (Ok nicht grade in der Grundschule) oder auch
in Pysikräumen
Wie Schon Gesagt Für Veranstanltungen in der Aula oder so,
oder einfach im Außenbereich für zB Große Hochdruckreiniger.
O. k., bin schon am Recherchieren.
Und wenn nicht, diereckt neben die Verteilung sowas anzubrigen
ist nicht zu teuer, und oft findete mann auch Grade hier schon
anschlüsse.
Oder versucht euch nen Elektiker ins Boot zu holen der zur not
provisorische anschlüsse legt (wie bei Baustrom).
Den brauchen wir sowieso
Aber denkt ggf. dran wenn Ihr nen langen Weg zur Steckdose
habt muss der Querschnittreichen!
Alles klar!
Viel erfolg, die Idee is klasse! Tody
Danke fürs Kompliment und die guten Wünsche. Das ganze ist ein
Projekt einer Slow Food Arbeitsgruppe und soll vielleicht ein
bisschen Pilotcharakter bekommen.
Da Gas/offenes Feuer mit Kindern nicht ganz ungefährlich ist,
schweben uns Induktions-Kochfelder vor, die den Vorzug haben,
mit Wechselstrom betrieben werden zu können.
Es gibt auch Ceranfelder für Gas, da ist dann die Flamme nicht offen, sondern unter dem Glas.
Dann müssen solche „fliegende Bauten“ meines Wissens auch
einen eigenen Erder bekommen. Also alles nicht ganz so
einfach, wenn es sicher werden soll.
Auf der Kirmes ist auch kein Erdspieß mehr notwendig. Dort
wird auch nur noch noch über die Zuleitung geerdet. Das sind
doch auch fliegende Bauten.
Hmm, die Bierstände, Kirmeswagen und Fahrgeschäfte auf unserer Dorfkirmes haben alle einen Erdungsspieß dabei. Der liegt dann auf der gepflasterten Fläche herum
(Aber es wird natürlich der Schutzleiter des Baustromverteilers benutzt!)
Nein, das werden hoffentlich sehr viele sein, auch
Kindergärten und
Horte. Wahrscheinlich werden wir doch ein paar Gasherde
einbauen
müssen.
Denke ich auch. Es gibt doch auch Ceran-Flächen mit Gasbetrieb, dann hätte man zumindest keine offene Flamme. Und Spülmaschine / Licht geht über eine einzelne Steckdose. Man könnte dann noch den Warmwasserspeicher elektrisch mit der Spülmaschine „verriegeln“, dann wäre auch das kein Problem mehr.