Grundsätzlich bin ich Elektronisch wenig begabt,
hoffe mir kann jemand bei der Lösung meines Problems helfen.
An einen Brückengleichrichter soll zum glätten der Spannung ein Kondensator dienen.
Ich habe im Elektronikhandel einen gekauft, 1000yF, 385 V.
Dort sind 5 Steckkontakte vorhanden, nummeriert von 1 bis 5.
Zwischen allen Pins ist kein elektrischer Widerstand messbar.
Mein Problem ist nun, herauszufinden, wie die Anschlussbelegung ist.
Der Händler konnte mir nicht helfen.
Eben habe ich beim Hersteller / Vertreiber (VISHAY) um Rat gebeten,
allerdings hat sich der techn. Berater ehr über mich belustigt statt mir zu helfen.
Auf Eure Hilfe freut sich,
mit vielen Grüßen,
Steffen!
Hallo!
Danke schonmal.
Ich hab an das Gehäuse nicht gedacht.
Der Elko war in einer dünnen Folie eingeschrumpft.
Ich hab den nun mal „ausgezogen“.
Auf dem Becher steht absolut nichts.
Zwischen dem Becher und den Pins ist auch kein Wiederstand zu messen.
Kann ich das irgendwie testen / messen?
Grüße, Steffen!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Das bezieht sich auf das entsprechende Teil.
Ist eine PDF-Datei.
Auf Seite 6 die Abb. 8 entspricht lt. Bezeichnung und Aussehen meinem ELKO.
Daraus schliesse ich, dass Pin 1 und 5 belegt ist??
Was passiert eigentlich, wenn man die polung vertauscht?
Explodiert das Teil dann?
Ich hab an das Gehäuse nicht gedacht.
Der Elko war in einer dünnen Folie eingeschrumpft.
hm, das war keine gute Idee. Aber schlimm ist es auch
wieder nicht.
Ich hatte da an eine andre Bauform gedacht, bei der
eben der Becher den Minuspol darstellt.
Ich hab den nun mal „ausgezogen“.
Auf dem Becher steht absolut nichts.
Dann hätte eher auch der Folie was draufstehen sollen.
Angaben zur Kapazität und Spannung und Toleranz sowie
auch Warnhinweise usw.
Aber schau mal genau nach, ob denn wenigstens nicht unten
an den Pins etwas in den Kunstoff eingeprägt ist
(+ / - Zeichen) ?
Zwischen dem Becher und den Pins ist auch kein
Widerstand zu messen.
Nun mal zu Klarstellung.
Was ist denn bei Dir „kein Widerstand“ ???
Bei mir bedeutet das
Widerstandswert = 0 Ohm !!!
(Kurzschluß oder eben kein Widerstand).
Kann ich das irgendwie testen / messen?
Ja, daß kann man schon.
Aber antworte erstmal auf meine Fragen und erkläre mal
mit was für einem Meßgerät Du da arbeitest.
Hallo!
Ich hab es nun herausgefunden,
der Beitrag mit dem Link ist ganz nach oben im Artikelbaum gerutscht.
Hast Du warscheinlich deshalb übersehen.
Ich hab dann mühsam das englische entziffert:
also Pin 1 = Plus,
Pin 5 = Minus,
2, 3, 4 bleiben frei.
Naja, hätte der Hersteller auch draufdrucken können.
So, Ende gut, alles gut.
Trotzdem danke ich Dir ganz herzlich für Deine Mühe.
Grüße, Steffen!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Na dann ist es ja gut.
Wenn Du an die Pins entsprechend der Polung eine Spannung anlegst
(z.B. 12V) , dann sollte der Elko diese Spannung längere Zeit
halten. Beim Messen mit einem Widerstandsmeßgerät sollte
kurze Zeit ein kleinerer Widerstand angezeigt werden, der dann
nach unendlich geht.
Du kannst die Spannung auch ruhig einige Zeit (paar Stunden)
dranlassen. Dadurch wird der Elko formatiert.
Ein gut formatierter Elko (zumal bei so hoher Nennspannung)
hat so kleine Leckströme, daß er die Spannung viele Stunden
bis Tage hält. Das ist auch gut für die Spannungsfestigkeit
bei hohen Spannungen (bis zur Nennspannung).
Bei Falschpolung ist die Spannung aber schnell wieder weg und bei
einer dauerhaften Falschpolung fließt ständig Strom (zunehmend).
Dadurch geht der Elko kaputt (im schlimmsten Fall so wie unten
beschrieben).
Daraus schliesse ich, dass Pin 1 und 5 belegt ist??
Was passiert eigentlich, wenn man die polung vertauscht?
Explodiert das Teil dann?
Dieser Sport nennt sich unter Elektrikerlehrlingen „Elkoschießen“.
Bei ausreichend Spannung und Strom gibt’s einen mächtigen Knall
und der Elko hat sich in viele Einzelteile zerlegt.
Dabei sollte man gut in Deckung gehen.
Gruß Uwi