Ich werde in der nächsten Woche einen Notartermin haben und ein Grundstück von der Stadt kaufen. Soweit erst einmal alles klar. Nun wurde mir von der örtlichen WAS mitgeteilt, dass wir zum Enen eine Hebepumpe brauchen. Die Kosten hierfür übernimmt die WAS. Da unser Grundstück nicht voll erschlossen ist und die Anschlüsse nur bis zum Grundstück davor liegen, sollen wir jetzt die ungefähr 3500 Euro bezahlen um die 30mMeter Leitungen bis zu unserem Grundstück zu legen. Diese Leitungen liegen ja nicht auf unserem Grundstück sondern auf öffentlichen Boden. Daher meine Frage: Ist die Umlegung dieser Kosten auf uns überhaupt rechtens??? Ich weiß, dass die normalen Anschlusskosten (abhängig von Größe des Grundstücks) auf uns zu kommen, aber mit diesen 3500 Euro haben wir eigentlich nicht gerechnet. Von der Stadt werden wir keine Hilfe erwarten können. Die haben schon gesagt, dass kein Geld zur Verfügung steht um das Grundstück zu erschließen. Entweder wir treten vom Vertrag zurück oder wir müssen in den sauren Apfel beißen.
Da muß ich Deine Enttäuschung leider bestätigen.
Bei der Erschließung eines Neubaugebietes werden alle Erschließungskosten der gesamten Straße auf alle Grundstücke umgelegt. Durch den Bau der Straße waren natürlich die Baukosten geringer, da die offene Straße ja quasi keine Erdarbeiten nötig machten. Bei Dir ist dies natürlich anders. Schildbürgermäßig wird da sicher jede Einheit kommen, das Loch aufmachen, ihre Arbeiten verrichten und das Loch dann wieder zumachen. Da wäre es sinnvoll, alle Kollegen selbst terminlich zu koordinieren, und auch mit den Anbietern zu verhandeln, dann wird es billiger. Denn jeder Anbieter kann ja das einmal ausgehobene Loch benutzen. Dies wird aber in jedem Falle alles zu Deinen Kosten gehen. Wie sieht es denn mir Kanal und sonstigem aus?
Ist das Grundstück an die Kanalisation der Stadt angeschlossen?
Nicht das da auch noch was kommt.
Danke für deine schnelle Antwort. Das Grundstück liegt in zweiter Reihe, ist aber im Innenbereich der Stadt und daher ist das komplette Grundstück auch Bauland. Das ist schon einmal gut. In der zweiten Reihe befindet sich keine Straße, sondern nur ein Sandweg der von den Parteien genutzt wird. Dieser Sandweg ist aber ein öffentlicher Weg. Nach Auskunft der Stadt wird da auch in Zukunft nicht mit gerechnet, dass man aus dem Weg eine befestigte Straße macht…! Also da werden wohl keine Kosten auf mich zukommen. Die beiden Grundstücke hinter unserem sind ebenfalls Bauland, aber gehören nicht der Stadt sondern privatpersonen. Ob da überhaupt irgendwann mal gebaut wird, kann man schwer sagen. Daher hat sich ddeine Frage auch erübrigt, ob man die Kosten auf allen Parteien aufteilen kann. Die beiden Grundstücke for unserem sind schon seit Jahren bebaut und vollständig an die Kanalisation der Stadt angeschlossen. Wie gesagt, daher müssen alle Medien vom vorherigen Grundstück bis an unseres anglegt werden. Naja, dann werde ich wohl in den sauren Apfel beißen müssen und die Kosten übernehmen. Immerhin will ich da ja unbedingt bauen…!
Hallo Germi80,
dazu kann ich dir leider nichts sagen.
Mein Grundstück war voll erschlossen. Den Kanal(Abfluß) habe ich auf meinem Grundstück selber gelegt, um Geld zu sparen. Von der Stadt war der Kanal bis an meine Grundstücksgrenze gelegt worden und brauchte von daher auch keine Straße zu öffnen.
Ich hoffe du findest jemand (Architekt/Bauleiter(o.S.), der dass wissen könnte.
Freunldlicher Gruß
Uwe