Anschreiben....Lesen+Bewerten. Danke

Bin etwas aus der Übung und brauche daher konstuktive Kritik. DANKE im Voraus

Sie suchen eine engagierte, zuverlässige, und flexible Teamassistentin? Dann bin ich genau die Mitarbeiterin, die Sie suchen!

Aufgrund meiner langjährigen Berufserfahrung im Dienstleistungsbereich bringe ich alle gewünschten Anforderungen mit. Meine ersten Berufserfahrungen habe ich bewusst im Vertrieb gesucht, weil: „Menschen kaufen von Menschen“. Deshalb war ich bei der xxxx als xxxx in xxxx beschäftigt. Zu meinen Aufgaben gehörten, verkaufsbezogene Administration und Korrespondenz, die Erstellung und Durchführung von Verkaufsmaßnahmen, die Erstellung und Vorführung von Präsentationen beim Kunden sowie die Analyse und Optimierung des Supply Chains durch technische Integrationslösungen. Mit den MS-Office-Programmen bin ich sehr gut vertraut. Hierbei kommt mir meine Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel und mein Studium der Absatzwirtschaft zu Gute.

Durch meinen täglichen Umgang mit unterschiedlichen Ansprechpartnern zählt zu meinen besonderen Fähigkeiten mich flexible auf neue Situationen und Aufgaben einzu-stellen. Gleichzeitig bin ich auch ein Mensch der komplexe Sachverhalte schnell erfasst, wiedergibt und bei der Lösungssuche kreativ mitwirkt.

Während meiner Schwangerschaft und beruflichen Orientierungsphase habe ich in Teilzeit als Vertriebsassistentin bei der XXX gearbeitet. Dabei umfasste mein Aufgabengebiet die Unterstützung der Filialmitarbeiter, Terminvereinbarung und Koordination, Korrespondenz sowie die Administration.

Nachdem ich mich in den vergangenen 8 Monaten hauptberuflich dem Projekt Familie gewidmet habe, möchte ich mich beruflich neu orientieren und suche nun eine neue Auf-gabe. Überprüfen Sie meine Bewerbungsunterlagen und stellen Sie fest, inwieweit Sie meine Fähigkeiten für Ihre Zwecke, einsetzen können.

Interessiert? Dann laden Sie mich ohne jede Verpflichtung ein.

Hallo, zumindest ist es keine langweilige 0-8-15-Bewerbung. :smile:

Ist das mit dem Nichtgrüßen Absicht?

MfG

Hallo Nicole,

prinzipiell gehe ich erstmal davon aus, dass Du auch vom menschlichen her eher ein aufgeschlossener, fröhlicher Mensch bist? Denn zu einer verklemmten, alten Jungfer, die schon Panik kriegt wenn sie vor 2 Leuten reden soll würde das nicht passen :wink:

Sie suchen eine engagierte, zuverlässige, und flexible
Teamassistentin? Dann bin ich genau die Mitarbeiterin, die Sie
suchen!

Satz eins finde ich gut - mit der zweite gefällt mir nicht. Allerdings fällt mir auch nix schlaueres ein *seufz* Vielleicht „Darum bewerbe ich mich als…“?

Aufgrund meiner langjährigen Berufserfahrung im
Dienstleistungsbereich bringe ich alle gewünschten
Anforderungen mit.

Als die da so wären? Hier fehlt das eine oder andere Beispiel.

Meine ersten Berufserfahrungen habe ich
bewusst im Vertrieb gesucht, weil: „Menschen kaufen von
Menschen“.

Statt „weil:“ vielleicht „getreu dem Motto“ oder „weil ich der Meinung bin“

Deshalb war ich bei der xxxx als xxxx in xxxx
beschäftigt. Zu meinen Aufgaben gehörten, verkaufsbezogene
Administration und Korrespondenz, die Erstellung und
Durchführung von Verkaufsmaßnahmen, die Erstellung und
Vorführung von Präsentationen beim Kunden sowie die Analyse
und Optimierung des Supply Chains durch technische
Integrationslösungen. Mit den MS-Office-Programmen bin ich
sehr gut vertraut. Hierbei kommt mir meine Ausbildung zur
Kauffrau im Groß- und Außenhandel und mein Studium der
Absatzwirtschaft zu Gute.

Das „hierbei“ hat den falschen Bezug zu den Office-Programmen :wink: Ich würde die Sätze vielleicht umstellen „Deshalb war ich…“ „Hiebei kommt…“ „Mit den…“
Nach „gehörten“ gehört kein Komma.
Generell hab ich ein Problem mit der Ausbildung und Studium. Wenn das in der Stellenanzeige ausdrücklich gefordert ist, würde ich’s reinnehmen, sonst überlegen, ob Du den Satz nicht rauslässt, denn das steht doch im Lebenslauf. Oder Du drehst um und schreibst „In meiner Ausbildung hab ich x gelernt (wobei x in der Anzeige gefordert wird), in meinem Studium y (wobei y ebefalls gefordert wird)“.

Durch meinen täglichen Umgang mit unterschiedlichen
Ansprechpartnern zählt zu meinen besonderen Fähigkeiten mich
flexible auf neue Situationen und Aufgaben einzu-stellen.

Vertippsel: flexibel

Gleichzeitig bin ich auch ein Mensch der komplexe Sachverhalte
schnell erfasst, wiedergibt und bei der Lösungssuche kreativ
mitwirkt.

„kreativ und effizient“? Vielleicht noch ein Wort zu Deiner Teamfähigkeit?

Während meiner Schwangerschaft und beruflichen
Orientierungsphase habe ich in Teilzeit als
Vertriebsassistentin bei der XXX gearbeitet. Dabei umfasste
mein Aufgabengebiet die Unterstützung der Filialmitarbeiter,
Terminvereinbarung und Koordination, Korrespondenz sowie die
Administration.

ok.

Nachdem ich mich in den vergangenen 8 Monaten hauptberuflich
dem Projekt Familie gewidmet habe, möchte ich mich beruflich
neu orientieren und suche nun eine neue Auf-gabe.

Zweimal „neu“. „beruflich umorientieren“ Achja, eventuell suchst Du eine „neue Herausforderung“?

Überprüfen
Sie meine Bewerbungsunterlagen und stellen Sie fest, inwieweit
Sie meine Fähigkeiten für Ihre Zwecke, einsetzen können.

Also ich persönlich finde diesen Satz nicht so schön, aber er passt zum Rest Deiner Bewebung.

Interessiert? Dann laden Sie mich ohne jede Verpflichtung ein.

Diesen letzten Satz würde ich weglassen. „Ich freue mich auf ein Vorstellungsgespräch“ oder so gefällt mir besser. „ohne jede Verpflichtung“ klingt so nach „Für diesen sensationellen Gurkenhobel haben Sie 3 Tage lang volles Rückgaberecht!“ in diesen billigen TV-Verkaufssendungen :wink:

Ansonsten schrieb ja Xolophos schon was zu den greulichen Füssen.

*wink*

Petzi

Hallo,

habe MFG vergessen zu kopieren :wink:

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

wichtig wäre m. E. auch die letzte / ggf. auch die letzten Beurteilungen mit anzuführen.

z. B. meine Leistung wurde von meinem letzten Arbeitgeber als „erheblich über dem Durchschnitt“ (= zur vollsten Zufriedenheit )beurteilt.

zur vollsten Zufriedenheit = erheblich über dem Durchschnitt
zur vollen Zufriedenheit = über dem Durchschnitt

zur Zufriedenheit = Durchschnitt ( nicht angeben)

mfG
Bugatti

Hallo

Dazu (ohne auf Details einzugehen) vorab drei Anmerkungen:

  1. Man müßte schon wissen, wo Du dich bewirbst. Nicht die genaue Firma, aber eine konkrete Sparte.
  2. Bei Initiativbewerbungen sollte man einen persönlichen Ansprechpartner haben und schon sieht der Eingangssatz ganz anders (und viel besser :smile:) aus.
  3. Bewerber/innen, die „irgendwo“ eingesetzt werden wollen, kommen bei mir sofort in Ablage „Absage“. Wer nicht konkret weiß, was er machen will, ist m.E. nicht zu gebrauchen. Der ist einfach nur verzweifelt und schickt die gleiche Bewerbung an hundert Firmen. Deine komplettes Anschreiben ist vor allen Dingen eins: unkonkret, unsicher, ziellos und inhaltlich nur heiße Luft (zerreisse ich auf Anfrage auch gerne im Detail :smile:)

Sry, klingt sehr harsch, ist nicht so böse gemeint, wie es aussieht, aber es soll nur der Anfang einer fruchtbaren Diskussion sein. *kopfausderschlingezieh*

Beste Grüße,
LeoLo

Hallo,

Danke für deine Antwort. Wie du du dem Schreiben entnehmen kannst bewerbe ich mich auf eine „Assi“ Stelle entweder der GF oder als Teamassi.
Natürlich hast du vollkomm Recht Asp sollten bekannt sein (aber hier sprechen wir von Basics und eine Grundvoraussetzung für eine Bewerbung!) Darüberhinaus wird durch den Einleitungssatz klar gesagt auf welche Stelle ich mich bewerbe.
Lies die Bewerung unter Berücksichtung der o.g Aspekte noch einmal. Wenn du dann immer noch die selbe Meinung hast, lass es mich wissen (Konkretisieren!)

Ach und ob die Bewerbung unkorrekt ist, kannst du nicht beurteilen kennst meine Vita nicht :wink:

Diskussion die 2.

Gruß
Niky3

Hallo

Dazu (ohne auf Details einzugehen) vorab drei Anmerkungen:

  1. Man müßte schon wissen, wo Du dich bewirbst. Nicht die
    genaue Firma, aber eine konkrete Sparte.
  2. Bei Initiativbewerbungen sollte man einen persönlichen
    Ansprechpartner haben und schon sieht der Eingangssatz ganz
    anders (und viel besser :smile:) aus.
  3. Bewerber/innen, die „irgendwo“ eingesetzt werden wollen,
    kommen bei mir sofort in Ablage „Absage“. Wer nicht konkret
    weiß, was er machen will, ist m.E. nicht zu gebrauchen. Der
    ist einfach nur verzweifelt und schickt die gleiche Bewerbung
    an hundert Firmen. Deine komplettes Anschreiben ist vor allen
    Dingen eins: unkonkret, unsicher, ziellos und inhaltlich nur
    heiße Luft (zerreisse ich auf Anfrage auch gerne im Detail

-))

Sry, klingt sehr harsch, ist nicht so böse gemeint, wie es
aussieht, aber es soll nur der Anfang einer fruchtbaren
Diskussion sein. *kopfausderschlingezieh*

Beste Grüße,
LeoLo

Hallo, ich habe mal versucht, einen Teebeutel mit ranzuklemmen und mich darauf bezogen, der soll erstmal entspannen und Tee trinken und in „Ruhe“ weiterlesen, da hast Du schon den ersten Pluspunkt; der zieht nämlich… und dann nimm kein langweiliges weißes Papier, nimm die Farbe, die zum Unternehmen paßt, z. B. größte Versicherung in D ist Knallblau! Ansonsten würd ich das knapper halten, das Anschreiben. Abschlußsatz vielleicht: Ich freue mich, gemeinsam bei einer zweiten Tasse Tee mit Ihnen über meine berufliche Zukunft zu sprechen. ??? ODER???
Grüße
C.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Nicole,

mir stieß beim Lesen dieser Satz etwas auf: Überprüfen Sie meine Bewerbungsunterlagen und stellen Sie fest, inwieweit Sie meine Fähigkeiten für Ihre Zwecke einsetzen können.

Er erinnerte mich irgendwie an eine Prüfungsfrage bzw. Prüfungsaufgabe. So á la: Ein Viereck hat einen Winkel von x Grad und eine Seitenlänge von x cm. "Überprüfen Sie mithilfe des Satz des Pythagoras ob… " *zwinker*

Ich verwende an dieser Stelle immer eine Formulierung wie bspw. „Damit Sie sich einen optimalen Eindruck von meiner Person und meinen Fähigkeiten/(meinem Werdegang o.ä.) verschaffen können, habe ich Ihnen einen ausführlichen Lebenslauf sowie die Arbeitszeugnisse meiner bisherigen Arbeitgeber beigelegt.“

Liebe Grüße
und toi, toi, toi!

Stefanie

Hallo Nicole

Vielleicht wird es doch klarer, wenn ich die Bewerbung im Einzelnen zerpflücke. Ganz wichtig: nix ist böse oder herablassend gemeint! Ich tue einfach mal so, als würde ich deine Bewerbung in die Finger bekommen und schreibe, was mir so durch den Kopf geht! Zu keiner Zeit möchte ich deine tatsächliche Qualifikation anzweifeln.

Ich hatte bewusst gefragt, wo du dich bewirbst, denn aus deiner Bewerbung schreit es förmlich heraus, daß sie als Standardbewerbung für hunderte von Betrieben geeignet ist. Nichts wird konkret fixiert. Man kann sie ebenso an Personalgesellschaften schicken, wie auch an Versicherungen und Staubsaugervertriebe.

Sie suchen eine engagierte, zuverlässige, und flexible Teamassistentin? Dann bin ich genau die Mitarbeiterin, die Sie suchen!

Schon tausendmal gelesen… Jeder, der sich hier meldet, ist „genau der Richtige…“

Aufgrund meiner langjährigen Berufserfahrung im Dienstleistungsbereich bringe ich alle gewünschten Anforderungen mit.

Langweiliger Standardsatz, für alles geeignet. Wischi-waschi. Wird zudem dadurch noch unterstrichen, daß du später alles noch mal aufzählst. Weg mit dem Satz (zumindest an dieser Stelle!). „Dienstleistungsbereich“ könnte ebenfalls als Formulierung schwammiger nicht sein. Man könnte meinen, du vermeidest bewusst die konkreten Bezeichnungen, weil du denkst „das passt nicht so ganz, dann sortiert man mich hier schon raus“. Oder eben „das passt so immer, bei jeder Bewerbung, da muß ich nicht immer alles individualisieren“.

Meine ersten Berufserfahrungen habe ich bewusst im Vertrieb gesucht, weil: „Menschen kaufen von Menschen“.

Grammatikalisch haarsträubend. Überflüssig wie ein Kropf.

Deshalb war ich bei der xxxx als xxxx in xxxx beschäftigt.

„Deshalb“ absolut deplaziert und eine aus der Not geborene Überleitung. Weiter: „Ich habe bewußt gesucht, … deshalb wurde ich beschäftigt.“ Der Wechsel vom Aktiven in das Passive ist ein eklatanter Widerspruch. Passive Formulierungen rausnehmen.

Zu meinen Aufgaben gehörten, verkaufsbezogene Administration und Korrespondenz, die Erstellung und Durchführung von Verkaufsmaßnahmen, die Erstellung und Vorführung von Präsentationen beim Kunden sowie die Analyse und Optimierung des Supply Chains durch technische Integrationslösungen.

Was du mal gemacht hast, ist eigentlich irrelevant; was du machen willst ist wichtig. Was du kannst, finde ich schon selber raus. Jetzt wirst du sicherlich fragen, wo denn da bitte der Unterschied liegt, hm? :smile: Die Passage ist inhaltlich noch die beste Stelle des Anschreibens, aber sie sollte zukunftsorientiert verfasst sein. Zudem interessiert es keinen, was mal deine „Aufgaben“ waren, sondern was du konkret kannst, wo deine Schwerpunkte liegen. Die „Aufgaben“ ergeben sich aus dem hoffentlich beiliegenden Zeugnis.

Mit den MS-Office-Programmen bin ich sehr gut vertraut. Hierbei kommt mir meine Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel und mein Studium der Absatzwirtschaft zu Gute.

*Gähn* Dir kommt also etwas zu Gute? Tja, da liegen neben dem Personaler tausend andere Bewerber, denen etwas „zu Gute“ kommt. Also „who cares“? Die Ausbildung ist i.d.R. zu vernachlässigen, denn Kfm und Kffr gibt es eine Millionen. Das Studium ist schon interessanter, also mehr Gewicht darauf legen und warum erwähnst du nicht, daß du es erfolgreich abgeschlossen hast??? (ich hoffe doch, daß du es erfolgreich abgeschlossen hast…).

Durch meinen täglichen Umgang mit unterschiedlichen Ansprechpartnern zählt zu meinen besonderen Fähigkeiten mich flexibel auf neue Situationen und Aufgaben einzustellen.

Welchen besonderen „täglichen Umgang mit unterschiedlichen Ansprechpartnern“ hat man denn so als arbeitslose Mutter? Raus mit dem Satz!

Gleichzeitig bin ich auch ein Mensch der komplexe Sachverhalte schnell erfasst, wiedergibt und bei der Lösungssuche kreativ mitwirkt.

Das ist nett von dir… Problem ist aber, daß ich von einer Führungsperson das Erfassen komplexer Sachverhalte eh voraussetze, aber leider die eigenständige Erarbeitung und Umsetzung von Lösungen erwarte. Jemanden, der „kreativ mitwirkt“ brauch ich nicht auf diesen Positionen. Du stiehlst dich hier aus der Verantwortung!

Während meiner Schwangerschaft und beruflichen Orientierungsphase

*Argh* „Berufliche Orientierungsphase“… Den Teilsatz komplett rausnehmen.

habe ich in Teilzeit als Vertriebsassistentin bei der XXX gearbeitet. Dabei umfasste mein Aufgabengebiet die Unterstützung der Filialmitarbeiter, Terminvereinbarung und Koordination, Korrespondenz sowie die Administration.

Aufgabengebiet rauslassen, zumindest in der Form. Warum schränkst du deine Tätigkeit selber ein und minimierst es auf die einfachsten Aufgaben? Du warst/bist Vertriebsassistentin. Das ist doch gut! Und damit reicht das für den „Erstkontakt“ aus. Die Pauschalbegriffe danach stören nur.

Nachdem ich mich in den vergangenen 8 Monaten hauptberuflich dem Projekt Familie gewidmet habe, möchte ich mich beruflich neu orientieren und suche nun eine neue Aufgabe.

fehlt nur noch „irgend“… „suche nun irgendeine neue Aufgabe. Ist mir egal ob bei Ihnen oder woanders. Ist mir auch egal, ob als GF-Assistentin oder als Teamleiter im Postversand. Gehalt ist mir auch wurscht, aber bitte, bitte, stellen Sie mich ein! Die anderen sagen dauernd ab…“

Überprüfen Sie meine Bewerbungsunterlagen und stellen Sie fest, inwieweit Sie meine Fähigkeiten für Ihre Zwecke, einsetzen können.

AUTSCH! Raus mit dem Satz! Da muß nix „überprüft werden“. Unsicherheiten sind "Todes"urteile. Du musst dir sicher sein, daß man dich einladen wird! Niemals eine Qualifikation zur Diskussion stellen. Ein einfaches „Auf die Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich.“ reicht meist vollkommen aus. Dieser Satz suggeriert Selbstvertrauen und ist vor allen Dingen eins: kurz! Personaler haben nämlich weder Zeit noch Lust, viel Blabla zu lesen. Kurz, knapp, prägnant muß es sein. Man will nur wissen, was ist dein Ziel und was ist dein evtl USP (unique selling product). Wenn du zielorientiert, selbstbewusst und nicht unqualifiziert wirkst, dann macht man sich auch mal die Mühe, deinen Lebenslauf zu durchforsten. Mehr kannst du mit einem Anschreiben eh kaum erreichen. Ist der LL dann zum Anschreiben stimmig, wirst du evtl eingeladen.

Insgesamt ist das Anschreiben eine Ansammlung von Textbausteinen nach dem Motto „ach ja, das habe ich vergessen … und ach ja, das wollte ich auch noch sagen … usw“.

Ach und ob die Bewerbung unkorrekt ist, kannst du nicht
beurteilen kennst meine Vita nicht :wink:

„Unkorrekt“ kann ich wirklich nicht beurteilen, aber das habe ich ja auch nicht geschrieben. „Unkonkret“! Das kann ich beurteilen, denn die Vika spielt dabei keine Rolle. Kennst du jemanden, der ein/n unsichere/n unkonkret agierende/n Führungsperson sucht? Ich kenne keinen.

Um dem Vorwurf vorzubeugen, ich würde nur alles zerpflücken und kaum konstruktive Alternativen aufweisen vorzubeugen: Ich kenne weder deinen LL, geschweige denn dich, noch die Stelle, um die du dich bewirbst. Also kann ich auch keine Formulierungen raushauen, die passen. Das hat aber auch den Vorteil, daß ich den Personaler spielen kann, der eine Bewerbung einer ihm völlig unbekannten Frau bekommt und diese einschätzen soll. Und da kann ich nur für dich hoffen, daß dein LL so gut aussieht, daß der Personaler das Anschreiben kaum zur Kenntnis nimmt.

Mein abschließendes Urteil: dein Anschreiben ist zusammengepflückt. Es ist nicht individuell und schon gar nicht auf diese konkrete Stelle zugeschnitten. Da habe ich hundert andere in petto. „Frau Meisel, schicken Sie eine Absage und drücken Sie unser ausdrückliches Bedauern aus!“

Beste Grüße,
LeoLo

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Hallo LeoLo,

vielen Dank für deine Kritik. Mit Hilfe deiner Anregung habe ich meine Bewerbung noch mals gelesen und muss dir bei einigen Punkten Recht geben. Werde diese noch mal überarbeiten!!!

"Um dem Vorwurf vorzubeugen, ich würde nur alles zerpflücken

und kaum konstruktive Alternativen aufweisen vorzubeugen" Hey würde nie von einer dritten Person erwarten, dass sie mir Formulierungen vorgibt, sodass ich weniger Arbeit habe :wink:

"Was du mal gemacht hast, ist eigentlich irrelevant; was du

machen willst ist wichtig. Was du kannst, finde ich schon
selber raus. Jetzt wirst du sicherlich fragen, wo denn da
bitte der Unterschied liegt, hm? :smile: Die Passage ist inhaltlich
noch die beste Stelle des Anschreibens, aber sie sollte
zukunftsorientiert verfasst sein." WARUM? Warum soll ich schreiben was ich machen will und nicht was gemacht habe. Wie soll der P. herausfinden ob es sich lohnt einen Blick in meinen LL zu werfen :wink:?!

„Aufgrund meiner langjährigen Berufserfahrung im Dienstleistungsbereich“ Während meines Studiums und danach habe ich in unterschiedlichen DL Bereichen gearbeitet z.B. BANK, Gesundheitswesen, Transportwesen. Der gemeinsame Nenner ist die Tätigkeit.

LG
Nicole

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