Anschüttung auf eine vorhandene Anschüttung

Hallo zusammen,

nehmen wir einmal an, dass jemand ein Haus mit Grundstück gekauft hat.
Anscheinend wurden beim Hausbau der Erdaushub genommen, um die Hanglage ein Stück weit zu begradigen. Somit wurde vor knapp 20 Jahren das Grundstück seitlich mit einer Stützmauer abgefangen. Nun möchte man auf einen kleinen Teil dieser Anschüttung eine erneute Anschüttung errichten.

Meine Frage daher:
Ist die alte Anschüttung, aufgrund des langen Zeitraums nun in eine natürliche Geländeoberfläche übergegangen? Insbesondere vor dem Hintergrund, dass diese Anschüttung beim Hauskauf bereits vorhanden war. Wenn sie als natürliche Geländeoberfläche zu sehen ist, darf man dann im 3 Meter-Grenzabstand zum Nachbarn hin eine erneute Anschüttung vornehmen, die nicht höher ist als 1 Meter?

Vielen Dank für Eure Tipps!
Fraenzly

Hallo,
falls es wichtig ist: Die ganze Sache könnte z.B. in NRW stattfinden.

Viele Grüße
Fraenzly

Wo ist die Rechtsfrage versteckt!

Hallo,
die Rechtsfrage ist, ob die ehemalige Anschüttung rechtlich zur natürlichen Geländeroberfäche geworden ist? Insbesodere, da die Situation beim Kauf schon so war. Und wenn ja, ob man darauf eine erneute Anschüttung bis zu 1 Meter erstellen darf.