ich möchte für meinen Sohn (ganz frisch) monatlich/per Quartel/jährlich etwas ansparen, so dass er mit 18 einen gewissen Startbetrag für was auch immer hat.
Welche Sparform wäre da angebracht? Ein Aktienfonds? Oder besser direkt Blue Chips?
Wie macht ihr das praktisch? Eigenes Depot für den Sohn (mit dem Nachteil, an ihn würde auch die Post adressiert sein - wäre natürlich schön, ihm das Depot z.B. an seinem 18. zu schenken)? Oder ein seperated Depot auf meinen Namen (mit Nachteil der späteren Schenkung bzw. Freibetrag).
also ich habe ein Depot je Kind eröffnet bei ebase. Ich bespare dort 4 verschiedene Fonds monatlich.
Das Junior-Depot ist kostenlos, allerdings erhält man auch keine Beratung, dies muss jeder selbst wissen.
Ich achte bei der Anlage auf die laufenden Kosten bei den FOnds mehr als auf den AA, da mein Anlagehorizont auf 18J angelegt ist und somit die laufenen Kosten mehr zu Buche schlagen las der AA.
Bei ebase erhält man viele FOnds mit reduziertem AA.
Mit 18 können dann meine Kinder frei über das Depot verfügen und etwas Geld entnehmen und den Rest aufheben. Somit muss ich dann später auch kein Geld mehr losmachen für Führerschein und Auto, etc.
Klar bekommt unser Zwerg dann Post von ihrem Depot, na und, es
ist ihr
Geld?
Klar, ist sein Geld - was aber wenn man ihn damit in 18 Jahren überraschen will? Jetzt liest er seine Post noch nicht - mit 10 wird das sicher mal anders sein.
Gruß
Stefan
Grüße,
b. (okay, blöder Nick Name aus meiner Jugend Zeit, Chris)
Danke. So stelle ich mir das vor. Das wird ja so ähnlich bei Consors gehen…
Das mit dem AA und den Verwaltungsgebühren verstehe ich nicht ganz. Klar, das beides bei der Auswahl eine Rolle spielt, aber beides fällt monatlich (AA bei monatlicher Ansparung) und jährlich an (Verwaltungsgebühr). Oder muss ich noch mehr beachten?
Merci,
b.
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klar der AA fällt bei jeder Transaktion an. Wenn man jedoch die Laufzeit betrachet und dann die jährliche Verwaltungsgebühr, dann kann es ganz anders aussehen, was günstiger ist.
z.B.
6% AA und nur 0,5% Verwaltungsgebühr/Jahr
oder
0% AA und 1,5% Verwaltungsgebühr/Jahr
Was ist bei einer Laufzeit von 18J günstiger? Ich denke Variante 1.
Da sich die Verwaltungsgebühren immer auf das gesmate Fondvolumen beziehen, wird diese bei strigendem Fondswert auch immer höher.
Ich würde mir bei der Fondauswahl unbedingt auch das „Total Expense Ratio“ anschauen.
Dies ist nur ein Hinweis und jeder muss seine Anlageentscheidung selbst treffen.
Gruss Andi
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
dann würde auch ich ein Depot empfehlen.
Nunja, hängt natürlich von deiner Risikobereitschaft ab.
Wenn man sich mit der Materie auskennt kann man selbstverständlich Informationen sammeln und Anlageentscheidungen selber treffen und Fondsanteile fast ohne Ausgabeaufschlag erwerben. Eine Beratung kostet halt Geld, ist aber i.d.R: zu empfehlen.
Ein schöner dicker Aktienfonds, oder ein gemanagtes Depot könnte passen, auch ein Höchststandsgarantiefonds sollte nicht unerwähnt bleiben. Je mehr Garantien du willst, desto unflexibler wird die Geldanlage.
Konkrete Empfehlungen will ich hier gar nicht abgeben, besprich das doch einfach mal mit mehreren ANsprechpartner und lass dir Angebote zukommen.
Klar, ist sein Geld - was aber wenn man ihn damit in 18 Jahren
überraschen will? Jetzt liest er seine Post noch nicht - mit
10 wird das sicher mal anders sein.
Naja mit 10 wahrscheinlich noch nicht aber prinzipiell hast du Recht.
Auf der anderen Seite muß ich sagen, ich leere immerhin den
Briefkasten (besser meine Frau) und könnte schon Einfluß nehmen.
Aber mal ganz ehrlich.
Wir haben unserer Tochter gesagt, dass sie noch eine „Art“ Sparbuch hat
neben ihrem Sparschwein und ihrem Sparbuch bei der Bank. Wir (und die
Paten, Omas, …) sparen darauf und wenn sie dann mal erwachsen ist
bekommt sie das Geld.
Mal schauen wie lange wir das so durchhalten .