Hallo,
ich weiß nicht so recht, ob meine Frage hier richtig ist, aber das Board schien mir mal das Geeignetste zu sein. Also, konstuieren wir mal folgenden Fall:
In einer Familie mit zwei Kindern (vielleicht so 2 und 6 Jahre) ist die Mutter schwer psychisch krank. Sie bezieht bereits EU-Rente. Ihr Zustand hätte sich in den letzten Monaten so verschlimmert, dass sie ihren Haushalt plus Kinder nicht mehr wirklich schafft. Der Ehemann könnte aus beruflichen Gründen kaum helfen.
Gerne hätte die Mutter nun eine Hilfe für den Haushalt, damit sie sich nur noch um die Kinder kümmern muss. Diese besuchen schon einen Ganztageskindergarten bzw. eine Hort. Eine Herausnahme der Kinder aus der ansonsten völlig intakten Familie käme nicht in Frage.
Die Krankenkasse würde die Hauhaltshilfe ablehnen mit der Begründung, dass es sich nicht um eine akute, sondern um eine chronische Erkrankung handelt und für diesen Fall sei keine Hilfe vorgesehen.
Die bayerische Landesstiftung kommt nicht in Frage, weil dafür das Familieneinkommen nicht über dem Sozialhilfesatz liegen dürfte. Und wir unterstellen mal, dass es drüber liegt.
Das Jugendamt bietet zwar eine sozialpädagogische Famileinhilfe an, aber da geht es wohl mehr um Konfliktsituationen bzw. Erziehungsprobleme, was wir hier mal nicht annehemen.
Ärzte und Therapeuten würden die Hauhaltshilfe befürworten, da wir mal davon ausgehen, dass die Mutter von der Leistungsfähigkeit einer normalen Person vielleicht noch 10 % besitzt.
Wir unterstellen hier mal, dass die private Anstellung einer Putzfrau o.ä. aus finanziellen Gründen nicht möglich wäre.
Wohin könnte sich die Familie noch wenden?
Viele Grüße, vielen Dank & schönes Wochenende sagt
Felicia