Ansprüche bei Vermögensübertrag LV an Ehepartner

ich bin seit 2004 verheiratet. Ende 2007 hat mein Mann eine Lebensversicherung, die er in die Ehe einbrachte und selbst die Beiträge dazu bezahlt hatte, ausbezahlt bekommen.
Das Geld wurde auf sein Konto überwiesen. Kurze Zeit später habe ich mit seinem Einverständnis bzw. auf seine Veranlassung hin das Geld auf mein Konto bei einer anderen Bank umgebucht.
Über diese Umbuchung gibt es keine schriftliche Vereinbarung, dies war eben eine Aktion die zwischen Eheleuten gelaufen ist.
Das Geld ist seit über 3 Jahren nahezu unverändert auf meinem Konto auf das ich alleinige Verfügungsberechtigung habe.
Inzwischen zeichnet sich eine mögliche Trennung ab und mein Mann möchte das Geld zurückhaben und droht mit Anwalt.
Jetzt die Frage: kann die Ehefrau unter diesen geschilderten Umständen einen Anspruch geltend machen?
Wenn ich zu einem Anwalt gehe wird das sofort sehr teuer da die Kosten ja vom Streitwert berechnet werden. Deshalb hätte ich gern vorher gewusst, wie die Erfolgsaussichten stehen.
Vielen Dank im Voraus für Eure Unterstützung

faq:1129 (owt)

Hi, wieso sollte sie einen Anspruch daran haben?
Kaum zu glauben auf welche Ideen manche kommen, wenn´s um´s Geld anderer Leute geht…
ramses90

Kurz und knapp:
Was vor der Ehe dem Einzelnen gehörte, gehört auch während der Ehe dem Einzelnen und nicht dem anderen Ehepartner mit.
Der Anwalt sollte gleich einmal eine Strafanzeige wegen Verdacht der Veruntreuung anregen, dann wird wohl ganz schnell das Geld heraus gerückt. Die zu erwartende Strafe des Gerichts misst sich an dem Geldbetrag, den man dem Ehemann unterschlagen wollte.

Schönen Tag noch.