Anständiges Verhalten einer Geschäftsbank?

Liebe Bankfachleute,

ist folgendes Verhalten einer Bank justitiabel, einfach unanständig oder gar normal?

Ein Finanzvermittler bringt den Bauherrn eines Großprojekts (zweistelliger Millionenbetrag) und eine Großbank zwecks Kreditvermittlung zusammen. Das Projekt gefällt der Bank, das Erstgespräch der drei Beteiligten verläuft positiv, eine Kreditzusage ist wahrscheinlich.

Da wird der Bauherr von den beteiligten Bankern (oberhalb Sachbearbeiterebene!) jeweils einzeln angerufen, um zu erreichen, dass das Geschäft doch ohne den Vermittler getätigt werden soll.

Wie beurteilt Ihr dieses Verhalten?

Gruß,
Andreas

Hallöchen,

Da wird der Bauherr von den beteiligten Bankern (oberhalb
Sachbearbeiterebene!) jeweils einzeln angerufen, um zu
erreichen, dass das Geschäft doch ohne den Vermittler getätigt
werden soll.

genau aus diesem Grunde verzichtet ein Zwischenhändler peinlichst darauf, seinen Abnehmern seine Lieferanten und seinen Lieferanten seine Abnehmer zu nennen.

Im konkreten Fall wäre dann noch die Frage, was die Bank davon hätte, wenn der Berater außen vor bleibt. Ich bin der Ansicht, daß lediglich der Kunde Beratungshonorar spart und der Berater diese nicht bekommt. Für die Bank ändert sich bei einem direkten Abschluß eigentlich nichts.

Gruß,
Christian

Hallo Andreas,
hierbei hat der Finanzvermittler wohl die falschen Banken gewählt. Solch ein Vorgehen wäre bei unseren Partnern undenkbar und in keiner Weise akzeptabel. Der Einfluss den Vermittlers auf diese Bank dürfte auch nicht sehr gross sein.
Gruß
Oliver

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]