Anstand, Moral und Etikette bei der Kündigung!?!

Hallo,

ich bräuchte mal kurz ein paar Meinungen zu folgendem Thema, besonders gerne erwünscht von Arbeitgebern.

Also: Teilt ihr eure Kündigungsabsichten, wenn Ihr welche habt, eurem Vorgesetzten im Vorfeld mit oder legt ihr direkt die Kündigung auf den Tisch? Wie sehen es die Arbeitgeber, wenn der AN seine Absichten in Sachen Kündigung kundtut bzw. er/sie direkt ohne Vorwarnung die Kündigung abgibt?

Danke für eure Meinungen.

Schöne Grüße

Julia

Nicht ausfällig werden
… das ist schon alles. Glaube ich.

Also: Teilt ihr eure Kündigungsabsichten, wenn Ihr welche
habt, eurem Vorgesetzten im Vorfeld mit

wenn ich wg. pers. Weiterentwicklung (ungern) gehe, würde ich meinen AG schon sehr frühzeitig informieren wg. Einarbeitung eines Nachfolgers oder so. Man sieht sich ja zweimal.

oder legt ihr direkt die Kündigung auf den Tisch?

Bisher hat das noch jeder HIER so gehandhabt und zwar immer zum letztmöglichen Termin. Tja und jetzt haben wir eine neue Geschäftsführung. Und seitdem ist keiner mehr gegangen.

… direkt ohne Vorwarnung die Kündigung abgibt?

Hoffentlich als das was es ist: Kritik!

Gruß

Stefan

Hi,
eine Kündigung „ohne Vorwarnung“ sagt nichts anderes aus als „ich habe die Schnauze voll von dir“.

Das gilt für beide Seiten.

Mit „Vorwarnung“ bittet sozusagen um Verständnis, dass man es nicht gerne will, es aber leider sein muss.

Ein gutes Arbeitsverhältnis wird auch „im Guten“ beendet.

Gruß
BJ

Abend!

Wie bei vielen Fragen sonst auch, „Kommt darauf an!“.

Sicherlich ist das Verhältnis zum Vorgesetzten ein wesentlicher
Faktor, ohne ein wenig Vertrauen zum Vorgesetzten würde ich das lassen.

Ich hatte Mitarbeiter die mir im Laufe der Zeit mehr und mehr deutlich
zu verstehen gegeben haben, das sie mehr Verantwortung möchten. Bin
ich als Vorgesetzter nicht in der Lage diesen Wunsch zu erfüllen
(warum auch immer) muß ich damit rechnen früher oder später die
Kündigung auf den Tisch zu haben. Ich bin dann nicht böse oder
sauer, ich konnte es nicht bieten und er hat sich was geeignetes
gesucht.
Solltest du schon länger die sogenannte „innere Kündigung“ ausgesprochen haben, dann sollte der Vorgesetzte das auch bemerkt
haben, auch in diesem Fall käme die Kündigung nicht überraschend.

Kündigst du wirklich aus heiterem Himmel dann würde ich das Gespräch
mit dem Mitarbeiter suchen und versuchen zu verstehen warum du so
plötzlich gehst. Falls der Mitarbeiter jegliche Kommunikationsversuche abblockt dann könnte es ein Problem mit meinem wohlwollenden
Zeugnis geben.

Gruß
Stefan

Hallo,

vielen Dank für die Antworten. Das war im Großen und Ganzen was ich mir auch dabei gedacht habe und auch nochmal bestätigt haben wollte.

Gruß

Julia