Hallo Wissende,
wir besichtigten auf einem Ausflug ein Leprösen- und Siechenhaus aus dem Mittelalter. Seit mehreren hundert Jahren, bis ca. 1850, beherbergte das Haus also Träger von Erregern aller bedeutenden und auch höchst ansteckenden Pestilenzen Europas. Gelegentlich wurde das Haus auch als Lazarett benutzt, da wurde es wohl auch noch mit Wundstarrkrampf angereichert.
Da tauchte die Frage auf, die ich hiermit an Euch weitergeben möchte:
Kann von dem Haus noch eine Gefahr durch die damals eingeschleppten Erreger ausgehen, z.B. wenn das Haus Innen renoviert wird und durch Bohren, Schleifen und sonstiger mechan. Bearbeitung der Bausubstanz lungengängiger Staub entwickelt und von den Arbeitern eingeatmet wird? Archäologen sind ja auch sehr vorsichtig bei der Öffnung von Gräbern aus Angst vor giftigen Pilzsporen (diese dürften im Siechenhaus weniger vorkommen, aber vielleicht könnte sich irgendwo im Putz noch eine Cholerabakterie eingenistet haben.
Danke für Eure Meinungen.
Wolfgang D.