Liebe Experten,
ich höre mir lieber Hohn und Spott an, wenn ich dafür 'ne brauchbare Antwort kriege, als dass ich mich weiter so quäle und nicht weiterkomme *g*
A fordert B auf, C im Schlaf zu töten. B tötet C, aber nicht im Schlaf. Strafbarkeit des A?
Mir ist klar, dass B nur gem. § 212 strafbar is. Weiterhin ist klar, dass A gem. §§ 212, 211, 30 I strafbar ist. Unklar ist mir, warum A nicht außerdem gem. §§ 212, 26 strafbar ist. Ja, ich stehe vermutlich nur mal wieder gehörig auf dem Schlauch, aber mir wird es auch nicht klar, nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe: Wenn man mit der hL davon ausgeht, dass Mord nur die Qualifikation von Totschlag ist, steckt folglich in jedem Mord ein Totschlag. Wenn A also gewissermaßen zu „qualifiziertem Totschlag“ angestiftet hat, wieso sollte dann nur wegen Nichterfüllens der Qualifikation die Strafbarkeit wegen Anfechtung entfallen? Es genügt für § 26 doch, wenn eine „in den wesentlichen Merkmalen und Grundzügen konkretisierte Haupttat“ vorliegt.
Hoffe, mir kann jemand helfen; bei dogmatischer Erklärung verteile ich auch fleißig Sternchen! 
Levay