angenommen, Bremsflüssigkeit würde (hinten) austreten und die Bremsleistung sei (stark) herabgesetzt, würde man das beim Fahren/ Bremsen bemerken können und gäbe es dafür auch eine Warnleuchte (in einem Polo, Bj. 03, 9N)?
angenommen, Bremsflüssigkeit würde (hinten) austreten und die
Bremsleistung sei (stark) herabgesetzt, würde man das beim
Fahren/ Bremsen bemerken können und gäbe es dafür auch eine
Warnleuchte (in einem Polo, Bj. 03, 9N)?
Natürlich merkt man das beim Bremsen. Wenn ein Bremskreis ausfällt, wird der Pedalweg etwa doppelt so lang und die Bremswirkung ist geringer.
Beim Polo gibt es eine Warnleuchte für zu niedrigen Bremsflüssigkeitsstand.
Ich sage mal:
Wenn eine Bremsleitung durchgerostet ist, merkst Du das, so wie der Wodi es beschrieben hat,
dann ist normales fahren unmöglich.
Ich gehe mal davon aus, dass das Auto hinten eine Trommelbremse hat, die Bremszylinder darin können auch tropfenweise Bremsflüssigkeit verlieren. Das ist sogar ein relativ häufiges Problem.
Die Bremsflüssigkeit tropft dann in die Bremstrommel, und wirkt wie ein Schmierstoff, dadurch ist die Bremsleistung hinüber.
Davon merkt man normalerweise nichts, erst beim nächsten TÜV, oder wenn der Bremsflüssigkeitsbehälter leer ist und die Warnlampe leuchtet (wenn sie funktioniert)
Wenn bei einem Kleinwagen angenommen hinten ein Rad garnicht bremst, wird das der Fahrer in den meissten Fällen nicht bemerken.
Grüße, Steffen!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Eigentlich bin ich ja sonst nicht so misstrauisch, wenn eine Werkstatt mir so einen Defekt „berichtet“, aber es kommt mir eigenartig vor, weil keinerlei Anzeichen eines solchen Schadens zu bemerken waren/ sind und vor einem Monat bei einer VW-Inspektion die Bremsen überprüft wurden, was im Protokoll als O.K. vermerkt steht.
Der Wagen steht gerade auf dem Hof einer Werkstatt, wo auch der TÜV (morgen) gemacht werden soll.
Ich hab jetzt gesagt, es solle erstmal die Prüfung gemacht werden, bevor was repariert wird.
Eigentlich müsste so ein Schaden bei der Übeprüfung festgestellt werden, oder???
Nochmal Danke für hilfreiche Antworten!
MfG - iceage
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ich sage mal:
Wenn eine Bremsleitung durchgerostet ist, merkst Du das, so
wie der Wodi es beschrieben hat,
dann ist normales fahren unmöglich.
Ich gehe mal davon aus, dass das Auto hinten eine
Trommelbremse hat, die Bremszylinder darin können auch
tropfenweise Bremsflüssigkeit verlieren. Das ist sogar ein
relativ häufiges Problem.
Die Bremsflüssigkeit tropft dann in die Bremstrommel, und
wirkt wie ein Schmierstoff, dadurch ist die Bremsleistung
hinüber.
Davon merkt man normalerweise nichts, erst beim nächsten TÜV,
oder wenn der Bremsflüssigkeitsbehälter leer ist und die
Warnlampe leuchtet (wenn sie funktioniert)
Wenn bei einem Kleinwagen angenommen hinten ein Rad garnicht
bremst, wird das der Fahrer in den meissten Fällen nicht
bemerken.
Grüße, Steffen!
Hallo Steffen,
danke für Deine Antwort!
Jetzt hab ich - ohne Deine Antwort schon lesen zu können weiter unten nochmal was dazu geschrieben… aber wie Du sagst, muss der TÜV sowas erkennen?
ich gehe auch davon aus, dass der Verlust (noch) sehr gering ist, sonst hättest Du das schon gemerkt. Der TÜV-Mitarbeiter wird das aber sicherlich beanstanden.
Hat das Fzg. kein ABS? Eigentlich müsste das System schon eine Fehlermeldung zeigen.
Jetzt hab ich - ohne Deine Antwort schon lesen zu können
weiter unten nochmal was dazu geschrieben… aber wie Du
sagst, muss der TÜV sowas erkennen?
Hallo!
Bei einer normalen Inspektion, wenn man sich genau an die Arbeitsvorgaben hält, muss das eine Werkstatt nicht unbedingt feststellen.
Wenn der Bremsflüssigkeitsstand recht niedrig ist, sollte der Mechaniker schon mal auf die Idee kommen, nachzusehen, ob hinten an der Bremstrommel irgendwas bischen feucht ist, oft sind auch Gummistopfen in der Bremse, die man herausnehmen kann, und mal mit einer Lampe reinsehen kann. Da sieht man das schon recht gut.
Die Bremstrommel ist auch schnell abgebaut, da hat man dann die 100 % ige Sicherheit,ob die Bremszylinder OK sind, oder nicht.
Ich erlebe das ja fast täglich, manche Leute fühlen sich da bischen abgezockt, wenn ich sage, die hinteren Bremszylinder sind leicht undicht, und sollten erneuert werden.
Und wer das nicht repariert haben will, und so weiter fährt, bezahlt dann eben nach einem halben Jahr das vierfache, wenn die komplette Bremse versaut ist.
Jeder wie er will…
Der TÜV merkt man das aber auf jeden Fall, auf dem Bremsenprüfstand erkennt man schon, wenn die Bremse mit Bremsflüssigkeit verschmiert ist, und dann zu wenig Bremskraft bringt.
Bei einer normalen Inspektion, wenn man sich genau an die
Arbeitsvorgaben hält, muss das eine Werkstatt nicht unbedingt
feststellen.
Zum Inspektionsumfang gehört auch eine Sichtprüfung der Beläge, was im Fall einer Trommelbremse (hier beim Polo) natürlich nur durch das Schauloch im Bremsträgerblech gemacht wird. Aber auch dabei kann man sehen, wenn Bremsflüssigkeit ausgetreten ist, vorausgesetzt, es ist nicht nur ein Tropfen.
Und sollte der leiseste Verdacht auf Undichtigkeit bestehen, wird das natürlich im Inspektionsplan vermerkt und ggf. eine Bremsprüfung vorgenommen.
Sollte der Kunde im Fall des Falles einer Bremstrommeldemontage nicht zustimmen, wird ein solcher (auch vermuteter) Fehler immer auch auf der Rechnung vermerkt.
Eigentlich bin ich ja sonst nicht so misstrauisch, wenn eine
Werkstatt mir so einen Defekt „berichtet“, aber es kommt mir
eigenartig vor, weil keinerlei Anzeichen eines solchen
Schadens zu bemerken waren/ sind und vor einem Monat bei einer
VW-Inspektion die Bremsen überprüft wurden, was im Protokoll
als O.K. vermerkt steht.
Dann sollte das zum Zeitpunkt der Inspektion auch ok gewesen sein.
Falls tatsächlich ein Defekt vorliegen sollte, kann dieser natürlich auch in der Zeit seit der Inspektion aufgetreten sein.
Eine Inspektion wie auch eine TÜV-Prüfung können immer nur den Ist-Zustand zum Zeitpunkt der Prüfung dokumentieren. Das steht z.B. auf den Prüfbescheinigungen des TÜV explizit mit drauf.
Ein Beispiel: der Kunde kommt mit seinem Auto gerade von der Inspektion, schaltet abends das Licht ein und eine Glühlampe leuchtet nicht, obwohl sie bei der Inspektion als i.O. abgehakt wurde. Sowas passiert. Und genau so kann das auch bei einer Bremse o.ä. vorkommen.
Der Wagen steht gerade auf dem Hof einer Werkstatt, wo auch
der TÜV (morgen) gemacht werden soll.
Ich hab jetzt gesagt, es solle erstmal die Prüfung gemacht
werden, bevor was repariert wird.
Eigentlich müsste so ein Schaden bei der Übeprüfung
festgestellt werden, oder???
Bei der TÜV-Prüfung wird ein solcher Fehler auf jeden Fall festgestellt.
Die Werkstatt, wo dein Auto gerade steht, ist aber nicht zufällig ATU?
Vielen Dank für Eure Auskünfte!
Da ich also nicht 100%ig sicher sein kann, dass keine B-Flüssigkeit austritt, habe ich jetzt doch entschieden, den (möglichen) Schaden beheben zu lassen… hab’ keine Lust auf den Fall, dass der Wagen deshalb nicht durch den TÜV kommt.
Es ist übrigens nicht ATU, sondern eine andere Kette.
Da ich also nicht 100%ig sicher sein kann, dass keine
B-Flüssigkeit austritt, habe ich jetzt doch entschieden, den
(möglichen) Schaden beheben zu lassen… hab’ keine Lust auf
den Fall, dass der Wagen deshalb nicht durch den TÜV kommt.
Ich hätte das andersherum gemacht. Ich hätte erst den TÜV das ansehen lassen und dann bei Bedarf die Reparatur durchführen lassen. Wenn er nämlich beim TÜV nicht durchgekommen wäre, hätte die Werkstatt sofort reparieren können und die Plakette hättest du sehr wahrscheinlich am selben Tag bekommen.
Hätte der TÜV nichts bemängelt, wäre eh alles i.O gewesen.
Meine Variante halte ich für die (möglicherweise) preisgünstigere.
Es ist übrigens nicht ATU, sondern eine andere Kette.
da die meisten neueren Fahrzeuge eine Diagonale Bremskreisverteilung haben, also vo li und hi re zusammen und umgekehrt, muß man es schon deutlich merken, da zudem der Wagen stark auf eine Seite zieht.
gruß
dennis
dessen 2 alte Toyotas aus den frühen 80ern die früher klassische vorne/hinten Verteilung haben